Logo Stadt Wangen im Allgäu      Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images

INFOBRIEF BÜRGER
11/2011

> TOURISMUS
> WIRTSCHAFT


1. S21-Abstimmung: Die Wahllokale sind geöffnet

Am ersten Adventssonntag, 27. November, sind die Bürger überall im Land aufgerufen, darüber abzustimmen, ob sich das Land weiter an der Finanzierung von „Stuttgart 21“ beteiligen soll. Wer den Ausstieg will, stimmt mit „ja“. Wer will, dass Stuttgart 21 gebaut wird, der stimmt mit „nein“.

Auch in Wangen werden die Abstimmlokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Anders als bei den Wahlen zuletzt, müssen die Bürger ihren Stimmschein in einen Umschlag stecken, bevor er in die Urne wandert.  Dies ist ein Relikt aus der frühen Zeit des Landes Baden-Württemberg. Da das Gesetz über Volksabstimmungen anders als das Wahlgesetz seit den Fünfzigerjahren nicht mehr geändert wurde, gilt, was damals festgelegt wurde.

Mit einer Ausnahme sind die Abstimmlokale dieselben, wie die Wahllokale der  Landtagswahl. Nur wer zuletzt in der Häge-Schmiede gewählt hat, muss jetzt seine Schritte woanders hinlenken: Er biegt einfach ab nach nebenan ins Café des Weberzunfthauses. Den Aufruf der Landeswahlleiterin mit allen Detailinformationen finden Sie unter www.wangen.de

2. Stadt beteiligt die Bürger

Die Stadt Wangen beteiligt die Bürger frühzeitig am Planungsprozess zur Landesgartenschau 2024 und zur „Sozialen Stadt“ im Spinnereiviertel der Erba.

In den vergangenen Wochen lud die Stadt zu mehreren Versammlungen ein, die von zahlreichen interessierten Bürgern besucht wurden. Weitere sind geplant. Die Versammlungen dienen dazu, wie Oberbürgermeister Michael Lang sagte, Vorstellungen zu sammeln und sie in die Planung einfließen zu lassen. Die bisherigen Planungen seien noch nicht fix. „Es ist ein grober Entwurf, der sich weiter entwickelt und an den Bedürfnissen der Bürger orientiert“, sagte der OB zuletzt in der Stadthalle vor rund 100 Zuhörern.

In die nächste Stufe der Bürgerbeteiligung geht die Stadt im April 2012 mit zwei großen Workshops. Unter der Moderation des Diplom-Sozialpädagogen Johann Mathis  werden die Bürger dabei ihre Ideen einbringen. Mathis hat beispielsweise in Sindelfingen einen ähnlichen Prozess begleitet. 

Wie die bisherige Rahmenplanung der Stadt Wangen für das Gebiet aussieht, zeigt im Internet die Seite www.landesgartenschau-wangen.de. Dort können Bürger sich ebenfalls zu Wort melden.

3. Kandidatensuche für Jugendgemeinderat läuft

Die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren bekommen bald ein Sprachrohr für ihre Interessen. In der Woche vom 30. Januar bis zum 4. Februar 2012 wählen sie ihren eigenen Jugendgemeinderat. Über dieses Gremium können sie ihre Vorstellungen, Wünsche und Ideen an den Gemeinderat und die Stadt herantragen.

Die Jugendlichen selber haben das Logo für die Wahl entworfen, mit dem jetzt geworben wird. Doch vor der Wahl steht die Suche nach den Kandidaten. Wer Lust hat, dabei zu sein und in Wangen oder einer Ortschaft wohnt oder dort zur Schule geht, der kann sich melden. Dabei spielt es keine Rolle, welche Schule der Kandidat/die Kandidatin besucht oder ob er oder sie schon eine Ausbildung macht. Es ist auch egal, ob er oder sie 13 oder 18 Jahre alt ist. Wichtig ist die Lust an der Mitarbeit.

Melden kann man sich telefonisch unter (07522) 74-240 oder per E-Mail: kulturamt@wangen.de

4. Homepage Wangener Welten 2012 freigeschaltet

Seit einigen Tagen ist die neue Internetseite der Wangener Welten 2012 freigeschaltet. Unter der Adresse www.wangener-welten.de können sich interessierte Firmen die Anmeldeunterlagen für die Messe herunterladen.

Unternehmer und Dienstleister aus der Region haben bei den 3. Wangener Welten vom 4. bis 6. Mai 2012 Gelegenheit, ihre Produkte und Leistungen einem breiten Publikum zu präsentieren. Die städtischen Hallen und das Freigelände rund um die Argeninsel bilden drei Tage lang die Plattform der Leistungsschau. Betriebe aus Wangen und der Umgebung werden die Besucher informieren und ihre Produkte verkaufen.

Das Welten-Konzept eröffnet den Firmen die Chance, mit Kollegen oder Unternehmen anderer Branchen  interessante Verbindungen einzugehen und gemeinsam Kunden anzusprechen. Umfangreiche Messedienstleistungen und die überschaubare Ausstellungsdauer machen ein Engagement auch für kleine Unternehmen und Messe-Neueinsteiger attraktiv.  

Bei den Wangener Welten 2010 waren 140 Aussteller vertreten. 16.000 Menschen besuchten die Schau.

5. Erzieherinnen gesucht

Sie haben derzeit richtig Konjunktur: Erzieherinnen werden gesucht, weil alle Kommunen bis 2013 neue Plätze zur Kinderbetreuung schaffen müssen. So auch die Stadt Wangen. Derzeit sucht sie einen Erzieher oder eine Erzieherin zur Gruppenleitung sowie eine Zweitkraft für den Kindergarten „Am Gottesacker“. Es handelt sich um Vollzeitstellen. Infos gibt es im Internet unter www.wangen.de (Rubrik Rathaus & Service/Verwaltung und Gremien/Stellenangebote).
Die Bewerbung läuft noch bis zum 5. Dezember.

6. Stadt unterstützt thermische Sanierung

Heizen durch Wände und Fenster? Die Stadt Wangen hat das Programm zur thermografischen Untersuchung von Gebäuden auch in diesem Winter neu aufgelegt. Zwischen Dezember 2011 und März 2012  können Hauseigentümer testen lassen, ob und wie viel Wärme durch Wände und Fenster  ihres Hauses entweicht. Das Programm gilt für Eigentümer in Wangen und den zum Stadtgebiet gehörenden Ortschaften. Besonders interessant sind diese Untersuchungen für Gebäude, die 20 Jahre und älter sind. Die Thermografieaufnahme eines Ein- oder Zweifamilienhauses kostet 150 Euro.  Sie wird nachts gemacht, ohne dass Eigentümer oder Bewohner davon behelligt werden. Die Energieagentur Ravensburg wertet die Messungen aus und vereinbart mit dem Eigentümer einen Besprechungstermin im Rathaus.  Die Stadt Wangen übernimmt  100 Euro der Untersuchungskosten, wenn der Eigentümer folgende Bedingungen erfüllt:
  1. Innerhalb von drei Jahren nach der Auswertung der Ergebnisse und der Beratung muss das Gebäude thermisch saniert sein. Die Arbeiten müssen die Vorgaben der KfW erfüllen.
  2. Als Nachweis dienen die Rechnungen der in die Sanierung einbezogenen Fachbetriebe. Falls öffentliche Fördermittel für die Sanierung genutzt wurden, können auch die Unterlagen darüber eingereicht werden.
Wer sich für die Aktion interessiert, kann sich bei der Stadt Wangen schriftlich oder telefonisch noch bis zum 30. November 2011 anmelden.               

Kontakt: Stadtverwaltung, Stadtbauamt, Postplatz 1, 88239 Wangen im Allgäu. Telefon: 07522/74-151 (Frau Jochim)

7. Aktion „Heizungspumpentausch“ läuft bis Jahresende

Am eigenen Geldbeutel sparen und gleichzeitig die CO2-Bilanz verbessern – das ist mit dem Austausch einer alten Heizungspumpe möglich.  Wer dieses Jahr noch handelt, bekommt von der Stadt Wangen 30 Euro. Die neuen hocheffizienten Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A verbrauchen meist nur ein Viertel oder noch weniger Strom als eine Heizungspumpe, die  rund  zehn Jahre alt ist. Deshalb rechnet sich der Austausch in drei bis fünf Jahren, wie die Stiftung Warentest berichtet. Wer noch von der bis zum 31. Dezember 2011 laufenden Heizungspumpentauschaktion profitieren möchte, geht so vor:
  1. Kontakt: Einen der beteiligten Heizungsfachbetriebe kontaktieren. Das sind in Wangen: Akok, Barensteiner, EQ-tech, Hans Lanz, Klaus Spengler, Peter Müller Deutschle,  Stephan Müller, Wahl, Wissmann.
  2. Austausch: Der Fachmann legt die richtige Größe der neuen Pumpe fest und baut sie ein.
  3. Kosten: Wenn die Heizanlage über zwei funktionstüchtige Absperrarmaturen vor und nach der Pumpe verfügt und wenn ein 230 V Netzanschluss im Heizraum vorhanden ist, kostet der Austausch pauschal 270 Euro.
  4. Bonus: Der Klimaschutzbonus der Stadt Wangen in Höhe von 30 Euro wird für alle im Stadtgebiet im Zeitraum 1.08.2011 bis 31.12.2011 durch einen der beteiligten Betriebe ausgetauschten Heizungspumpen ausbezahlt. Dazu muss die Rechnung des Fachbetriebs bei der Stadtverwaltung, Stadtbauamt, Postplatz 1, 88239 Wangen eingereicht werden. Wichtig: Bankverbindung nicht vergessen.
Wer prüfen möchte, wie effizient die eigene Heizungspumpe ist, kann sich im Internet informieren unter www.sparpumpe.de

8. Papiertonne muss in der Nikolauswoche raus

Die Papiertonne wird in der 49. Kalenderwoche vom 5. bis 8. Dezember 2011 geleert. Bitte stellen Sie die „Grüne Tonne“ am Vorabend oder spätestens am Leerungstag ab 5.30 Uhr bereit.  

Tour 1:
Roggenzell, Neuravensburg, Primisweiler, Schomburg, Haslach, Feld, Elitz (Niederwangen)
Leerung: Montag, 5.12.2011                                                        

Tour 2:
Niederwangen, Hatzenweiler, Wangen (Wittwais, Haid, Berger-Höhe, Ravensburger Straße bis Abzweigung Zeppelinstraße, Zeppelinstraße)
Leerung: Dienstag, 6.12.2011   

Tour 3:
Wangen (Stadt, Gegenbaurstr., Lindauer Straße, Atzenberg, Sigmanns, Epplingser Halde, Sonnenrain, Gehrenberg, Vorderes Ebnet) ohne Altstadt
Leerung: Mittwoch, 7.12.2011

Tour 4: Leupolz, Herfatz, Beutelsau, Karsee, Deuchelried, Wangen (Waltersbühl, Praßberg, Engelberg)Altstadt: Lange Gasse, Bindstraße, Poststraße / -platz, Saumarkt, Karlstraße, Georgentorgasse, Webergasse, Spitalstraße, Schmiedstraße, Herrenstraße, Paradiesstraße, Marktplatz, Braugasse, Zunfthausgasse 
Leerung: Donnerstag, 8.12.2011

9. Schlittschuhläufer haben Saison

Für die Eislauffans  hat die Saison begonnen. Während die Temperaturen noch lange nicht an zugefrorene Weiher denken lassen, ist das Eis im Wangener Stadion an der Stefanshöhe bestens präpariert.

In diesem Jahr schützt ein Vorhang die Eisfläche vor der einstrahlenden Sonne.

Geöffnet ist das Eisstadion Donnerstag 14 bis 19 Uhr, Donnerstag (Schlägerlauf) 18 bis 19 Uhr, Freitag (Walzermusik) 10 bis 12 Uhr, Freitag 14 bis 17 Uhr, Freitag (Eisdisco) 19 bis 21.45 Uhr, Samstag 14 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr, für Anfänger und Kleinkinder 10 bis 12 Uhr.

10. Ehrung für den FC Wangen

Für seine vorbildliche Jugendarbeit erhält der FC Wangen am Samstag, 3. Dezember, die WFV Ehrennadel. Beginn der Veranstaltung im Sitzungssaal des Rathauses, zu der jedermann willkommen ist,  ist um 19 Uhr.

11. Stadtkapelle fährt zum Bundes-Orchesterwettbewerb

Die Stadtkapelle Wangen sammelt wieder Lorbeeren. Im Mai 2012 vertritt sie in Hildesheim zum sechsten Mal das Land Baden-Württemberg beim Bundes-Orchesterwettbewerb. Qualifiziert hatte sich die Kapelle im Oktober in Trossingen mit 23,5 Punkten vor Freiburg, das mit 23 Punkten nur knapp unterlag.

12. Ein Safe für Räder

Radfahrer finden seit kurzem ein komfortables Angebot am großen Parkplatz P14 am Scherrichmühlweg. Unter demselben Dach mit den neuen Toilettenanlagen steht die  Rad-Box. Die runde, bei Nacht hell erleuchtete Konstruktion ist in dieser Form bislang weltweit einmalig. 20 Fahrräder finden in der kreisförmigen, wie ein Kuchen angelegten Box Platz und können dort sicher verschlossen werden. Jeder Abstellplatz ist so breit, dass Satteltaschen auf den Rädern bleiben und  mit verwahrt werden können. Derzeit läuft der Probebetrieb und das Parken kostet nichts. Dennoch braucht man jetzt schon die EC-Karte, wenn man seinen Drahtesel unterbringen will. Ab Januar wird ein Euro für 24 Stunden erhoben.

So geht‘s:
Wie die Rad-Box funktioniert, wird ganz einfach neben der Tür beschrieben. Man nehme seine EC-Karte und führe sie den Angaben entsprechend in den Automaten ein. Nach wenigen Bedienschritten öffnet sich die Tür und das Rad kann auf das jeweils freie „Kuchenstück“ geschoben werden. Wiederum an der Bediensäule wird durch Druck auf die Touchscreen die Tür geschlossen und das Fahrrad somit verstaut.

Wichtig:
Auf alle Fälle sollte nicht nur die EC-Karte samt Quittung  mitgenommen werden. Ein weiterer Zettel wird ausgedruckt, der eine sechsstellige Nummer angibt. Sie dient als  Safe-Schlüssel. Wenn man sein Fahrzeug wieder holen möchte, gibt man die Nummer ein. Dann setzt sich der „Kuchen“  so lange  in Bewegung, bis das Rad am Eingang steht und die Tür sich öffnet.

Hilfe:
Und was, wenn man den Zettel doch verloren und sich die Nummer nicht gemerkt hat? Dann hilft nur eins: ein Anruf bei der Firma Hartinger unter 07522/4349. Sie kommt und schließt auf, allerdings  gegen eine extra Gebühr.

Toilettenanlage:
Die vier Toiletten, eine davon Rollstuhl gerecht, sind tagsüber geöffnet und werden täglich zwei Mal gereinigt.

Dauermieter:
Wer möchte, kann auf Dauer einen Radparkplatz in der Box mieten, zum Beispiel, wenn er in der Stadt arbeitet oder weil er keinen Platz dafür hat.

Investition:
Die Kombination von Toiletten und Rad-Box hat die Stadt Wangen insgesamt 260.000 Euro gekostet. Davon hat das Land Baden-Württemberg 125.000 Euro aus dem Fördertopf „Sanfter Tourismus“ beigesteuert. Künftig wird die Stadt das Dach an einen Solaranlagen-Betreiber vermieten.

13. Radsportler Michael Schweizer schreibt als Zivi Geschichte

Der Crossradsportler Michael Schweizer hat mit seinen 20 Jahren einen sicheren Platz im Geschichtsbuch der Stadt Wangen. Nicht wegen seines vor kurzem erreichten 14. Platzes bei der U23-Europameisterschaft im Cross-Fahren. Er ist  der letzte Zivi ist, den die Stadt einstellen konnte. Die beim Gästeamt angegliederte Sportförderstelleläuft im Dezember aus. In diesen Tagen kann man Michael Schweizer morgens draußen auf der Halbmarathonstrecke antreffen. Er zieht eine kleine Sackkarre hinter sich her, auf der große Schablonen für Füße liegen. In der Hand trägt er einen Wangen-Stoffbeutel mit Sprühdosen, deren Inhalt so rot ist wie der Beutel selber.  Sobald ein roter Fuß in Reichweite kommt, fegt er ihn frei vom Straßenstaub, legt die Schablonen an, eine für links, eine für rechts, und sprüht. Zwei Mal im Jahr – im November und im April ­- brauchen die Füße so  eine Auffrischung, sonst sind sie für die Läufer  nicht mehr zu sehen. Auch sonst gibt es jede Menge Aufgaben, bei denen der 20-Jährige zupackt. „An den Gästeführungen war er maßgeblich beteiligt, angefangen vom Brote schmieren fürs Vesper“, erzählt seine Chefin, die Leiterin des Gästeamts Belinda Unger und lobt die Motivation und die zupackende Art des jungen Sportlers.

Ideale Verbindung von Leistungssport und Arbeit


Für Michael Schweizer ist die Zivi-Stelle die ideale Möglichkeit,  Arbeit und Sport miteinander zu verbinden. Er wollte diese Chance so sehr nutzen, dass er sogar drei Tage nach der mündlichen Abiprüfung Mitte Juni gleich eingestiegen ist. „Der neue Freiwilligendienst bietet keine Sportförderung in dieser Art“, begründet er sein Engagement. 25 Stunden muss er wöchentlich arbeiten, die übrige Zeit wird er fürs Training freigestellt. Das bedeutet: Von 8 bis 13 Uhr ist Dienst für die Stadt, dann geht es heim zum Essen und anschließend rauf aufs Rad. „Je nach Trainingsprogramm bin ich zwei bis vier Stunden unterwegs“, erzählt der Sportler zwischen Fegen und Sprühen auf der Höhe zwischen Wolfaz und Deuchelried. Seine Touren führen ihn kreuz und quer durchs Allgäu und in den Bregenzer Wald. Eine Landkarte braucht er nicht. Im Sommer treibt es ihn oft Richtung Bodensee. „Aber jetzt im Winter ist es dort oft neblig, da geht es dann auch gern Richtung Leutkirch oder Bad Wurzach oder auch nach Oberstaufen“, sagt Michael Schweizer. Inzwischen sind die Tage so kurz, dass er den Heimweg mit Licht bestreiten muss.

An Wochenenden zum Rennen

Offenkundig trainiert er gut, denn erst kürzlich fuhr er auf Platz 14 der U23-Europameisterschaften. Und die Saison ist noch lang. Bis Ende Februar wird er im Trikot des Stevens Racing Teams im Radsattel sitzen und fast jedes Wochenende einen Wettkampf bestreiten. Die Austragungsorte liegen in Tschechien, in der Schweiz, in Italien, Frankreich, Holland und Belgien. Gerade dort sei es ein besonderes Erlebnis zu fahren: „Da stehen oft 30.000 oder 40.000 Zuschauer an dem zweieinhalb oder drei Kilometer langen Kurs und feuern alle an. Die eigenen Leute natürlich am meisten, aber uns auch.“  Oft kann Michael Schweizer gemeinsam mit seiner Schwester Sabrina fahren, wie im italienischen Lucca bei der U23-EM, wo die junge Fahrerin Zehnte wurde. Oft sind die Eltern mit dabei.

Knöcheltief im Morast

Radcross ist nichts für Warmduscher. „Zehn Prozent der Strecke sind normalerweise Straße, der Rest führt durch Gelände sowie hier oben.“ Und so mancher Kurs sorgt für besondere Überraschungen. „In Belgien beispielsweise sind die Wiesen oftmals überschwemmt. Da läuft man dann köcheltief durch den Morast mit dem Rad über der Schulter“, erzählt der Sportler und schmunzelt wohlwissend, dass da nicht nur Regengüsse Ursache sind, sondern dass die Veranstalter oft genug ein bisschen nachhelfen.  Und weil auf solchen Pisten die Räder natürlich besonders schnell verschlammen, wiegen die eigentlich acht Kilogramm schweren Sportgeräte dann locker 13 Kilo oder mehr.

Wangen bleibt Mittelpunkt

Eins ist sicher: Michael Schweizer wird in der Region bleiben und seine Trainingsbasis weiter im heimischen Wangen behalten, wo bei der Radunion alles begann. Daran wird sich auch nichts ändern,  wenn er ein Studium beginnt. Wirtschaftsingenieur wäre ein Bereich, der ihn interessieren könnte. Er weiß, was der Rückhalt der Familie für ihn auch sportlich bedeutet:  „Ich kann mir im Moment nicht vorstellen auszuziehen. Dann neben einem Studium und dem Training auch noch einzukaufen, und mich um eine Wohnung zu kümmern…“  Da kommt wieder ein Fuß in Sicht. Am Ende der Woche wird die gesamte Strecke erneuert sein.

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an die Stadtverwaltung?

Sie erreichen uns unter:

Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu

Telefon: 07522 / 74 - 0
Telefax: 07522 / 74 - 111
E-Mail: info@wangen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.00 Uhr - 12.30 Uhr
Do 14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Alle bisherigen Ausgaben des E-Mail-Infobriefs finden Sie in unserem Archiv

Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Deutschland
info@wangen.de