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INFOBRIEF BÜRGER
12/2011

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1. Fit für den Winter: Bauhof hat den Salzvorrat gesichert

Die Räumkommandos des Städtischen Bauhofs stehen parat.

Wenn der Winter Wangen mit Schnee und Eis in den Griff nimmt, dann stehen die 59 Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs parat. „Von den 59 Leuten sind bei vollem Einsatz 41 unterwegs“, erklärt der Leiter des Städtischen Bauhofs Martin Blum. 33 von ihnen sind Bauhof-Leute, die anderen kommen von außen dazu. Sie sind in der Pflicht, ein rund 300 Kilometer langes Straßennetz im Stadtgebiet täglich zu räumen und zu streuen.

Es geht auch mit weniger Salz

Je nach Witterung braucht die Stadt zwischen 800 und 1200 Tonnen Streusalz. Als im vergangenen Winter landauf, landab das Salz ausging, hatte das auch Folgen für Wangen. „Der vergangene Winter hat gezeigt, dass es auch mit weniger Salz geht“, ist die Bilanz des Bauhofleiters. Das heißt: Es wurde weniger gestreut, aber mehr geräumt. Die Bürger hätten deshalb zwar Einschränkungen im Komfort vor allem in den Wohngebieten hinnehmen müssen, doch die Akzeptanz sei erfreulich groß gewesen.

Dieses Jahr sollte fehlendes Salz kein Thema sein. „Wir haben nach der europaweiten Ausschreibung gemeinsam mit 15 Kommunen Salz bestellt. 800 Tonnen bekommen wir vertraglich zugesichert auf alle Fälle zusätzlich zu dem, was wir schon eingelagert haben. Und das sollte dann auch reichen“, sagt Blum.

Sicherheit ist das Ziel

WeDer Winter kann kommen. Die Schneeräumer vom Stätischen Bauhof stehen bereit.nn Schnee angesagt ist, wird ab 2:00 Uhr  kontrolliert, damit die Räumkommandos vor dem einsetzenden Verkehr auf dem Weg sind. Bei Glätte, wenn es nur um einen Streueinsatz geht, sind die Mitarbeiter der Stadt ab 4:00 Uhr auf den Straßen. „Wenn es friert,  dann zieht es morgens richtig an. Da nützt es nichts, wenn wir schon um 2:00 Uhr loslegen“, erklärt Blum. „In jedem Fall ist unser Ziel mit den zur Verfügung stehenden Mitteln möglichst jederzeit sichere Verkehrsflächen zur Verfügung zu stellen.“

Wenn der Bauhofchef einen Wunsch frei hätte, was den nächsten Winter angeht, wie hieße der? Martin Blum schmunzelt: „Dann ist es der, dass die Mitbürger Zeit und Gelassenheit mitbringen.“


2. Stadt Wangen investiert in Schulen und Kindergärten

Die Stadt Wangen im Allgäu investiert auch im kommenden Jahr hauptsächlich in Schulen und Kindergärten. Das sieht der städtische Haushalt vor, der jetzt dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt wurde.

Fertig gestellt wird der Anbau an das Rupert-Neß-Gymnasium, der insgesamt 7,5 Millionen Euro kostet. Im Haushaltsjahr 2012 werden dafür 3,34 Millionen Euro veranschlagt. Es ist die größte Investition, die die Stadt je gestemmt hat. An der Praßbergschule sind Arbeiten am Hauptschultrakt fällig, unter anderem ist der zweite Bauabschnitt der Fensterdämmung dran: Kostenpunkt rund 500 000 Euro. Das Dach der Sporthalle in Schomburg wird für rund 300 000 Euro saniert. In die Kindergärten Niederwangen, Neuravensburg, Deuchelried und St. Monika fließen insgesamt 666 000 Euro.

Aber auch andere Projekte kosten Geld: Für die Vorarbeiten zum Projekt „Soziale Stadt“ im Stadtgebiet Auwiesenweg/Erba-Areal sind 800 000 Euro im Haushaltsplan eingestellt. 425 000 Euro sieht der Etat für die Erneuerung von Fahrbahnbelägen – auch in der Bindstraße – vor. Für die Gestaltung der Ortsmitte Deuchelried sind 250 000 Euro, für den Dorfgemeinschaftsraum in der Alten Schule in Schwarzenbach sind 240 000 Euro, für ein Feuerwehrfahrzeug sind 158.000 Euro und 230.000 Euro sind für den Fuhrpark des Städtischen Bauhofs angesetzt.

Die Grundsteuer für Hausbesitzer steigt im kommenden Jahr zwar auf 385 Prozentpunkte. So jedenfalls sieht es der Etatentwurf vor, der dem Gemeinderat zur Beratung vorliegt. Die Anhebung fällt aber mit 15 statt mit 20 Punkten deutlich niedriger aus, als zunächst gedacht. „Wir haben solide gewirtschaftet“, sagt Oberbürgermeister Michael Lang zur Begründung. Zudem sind die Steuereinnahmen höher ausgefallen als anzunehmen war.

  • Haushaltsvolumen: 74,7 Mio.
  • Verwaltungshaushalt: 64,3 Mio.
  • Vermögenshaushalt: 10,4 Mio.
  • Grundsteuer A: 335 Prozentpunkte
  • Grundsteuer B: 385 Prozentpunkte
  • Gewerbesteuer: 340 Prozentpunkte


3. Jugendgemeinderat weckt großes Interesse

Die Wahl zum ersten Wangener Jugendgemeinderat stößt bei den Jugendlichen auf großes Interesse. Gewählt wird vom 30. Januar 2012 bis zum 4. Februar 2012 in den Wangener Schulen und im Städtischen Jugendhaus an der Leutkircher Straße. Die Kandidaten und die Organisatoren bei der Stadt und im Wahlausschuss hoffen auf eine starke Wahlbeteiligung.

Der Jugendgemeinderat verfügt über 15 Sitze und wird künftig vom Gemeinderat der Stadt Wangen im Allgäu bei Entscheidungen angehört, die junge Menschen in der Stadt und den Ortschaften betreffen. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, die in Wangen wohnen, aber auch Auswärtige, wenn sie in Wangen in die Schule gehen.

Infos gibt es unter  www.facebook.com/JGR.Wangen.


4. Kultur über die Feiertage

Mit Wie wäre es mit einem bisschen Kultur rund um Weihnachten oder zwischen den Jahren? Das ist rund um die Feiertage geboten – ein Ausschnitt.

Sehr festlich wird es, wenn am Zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember, der Oratorienchor den „Messias“ von Georg Friedrich Händel in der St. Martinskirche in Wangen aufführt. Beginn ist um 17 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Musikhaus Förg, Bindstr. 17, 88239 Wangen, Telefonnummer 07522/21987.Weihnachtlich klingt es auch in Roggenzell in der St. Galluskirche bei der Dorfweihnacht. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Musik ganz anderer Art gibt es am Mittwoch, 28. Dezember, in der Bücherei im Kornhaus zu hören. Dort singt die Liedermacherin, Dichterin und Bardin Maka Kandelaki ihre Songs. Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf in der Bücherei im Kornhaus, Postplatz 1, 88239 Wangen im Allgäu, Telefonnummer 07522/74120, E-Mail: info@buecherei-wangen.de

Mit dem Neuen Jahr geht auch die Theatersaison weiter: Am Samstag, 7. Januar, spielt die Württembergische Landesbühne Esslingen „Amadeus“. Witz, Intelligenz und überzeugende Charaktere zeichnen dieses Stück aus, das sich mit der Konkurrenz von Wolfgang  Amadeus Mozart und Antonio Saleri am Wiener Hof auseinandersetzt. Beginn ist um 20 Uhr in der Wangener Stadthalle. Karten gibt es im Vorverkauf beim Gästeamt der Stadt Wangen im Allgäu, Telefonnummer 07522/74-211 oder per E-Mail an die Adresse tourist@wangen.de.


5. Mit Joy geht’s ins neue Jahr

Nach dem Jahreswechsel beginnt am Samstag, 7. Januar, das neue Programm von Joy. Eins der Highlights: Django Asül kommt wieder mit einer Vorpremiere. Das heißt: Die Wangener dürfen schon mal gucken, was alle anderen erst später sehen. „Paradigma“ heißt das Programm. Doch Geduld: Django Asül kommt aber erst am 8. März.

Django AsülDjango Asül

Die Zeit bis dahin wird sicher nicht langweilig. Start ist mit Holger Paetz. „Gott hatte Zeit genug“, heißt sein Programm am  Samstag, 7. Januar. Eine Woche später (14. Januar) gastieren Seibel & Wohlenberg mit ihrer „Jahresendabrechnung“.  Frederic Hormuth bringt „Charaktersau sucht Trüffelschwein“ auf die Bühne in der Häge-Schmiede (21.Januar). Sigi Zimmerschied spielt am Samstag, 28. Januar, „Reisswolf – Eine Vernichtung in Akten“.

Barbara Kuster Barbara Kuster

Barbara Kuster „schießt ab 20 Uhr zurück“, wenn sie am 11. Februar die Bühne in Wangen betritt. Musik, Beatbox und Comedy gibt es am Samstag, 18. Februar in der Häge-Schmiede mit dem „Triolenkompott“. Einer von denen, die man schon einmal gern gesehen hat, ist Werner Koczwara. „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt – Teil 2. Die nächste Instanz“ heißt sein Programm am 25. Februar.

Musik-Kabarett gibt es mit Annette Mayer und den Stadtnomaden. Mit „Fakt ist!!!“ geht es hinein in den Dschungel der Gefühle – Freitag, 2. März. Nach der Vorpremiere von Django Asül kommt Thomas Reis mit seinem „Reisparteitag“ am Samstag, 24. März, nach Wangen. Nur Lachsalven verspricht Stephan Bauer mit seinem Programm „Warum heiraten, Leasing tut’s auch“ am Samstag, 24. März.

FünfFünf

Eine Woche später am 31. März, bespricht Thomas Nicolai „Das erste Mal“. Nach der Osterpause geht es am Samstag, 28. April, weiter mit Fünf. Sie präsentieren „Phase 6 – Tour“. Ihren A-Capella-Gesang gibt es ausnahmsweise in der Stadthalle zu hören. Am Samstag, 5. Mai geht es zurück in die Häge-Schmiede mit Cloozy Habers „Cloozy Haber und Konsorten – Zirkus im Gehirn“. „Grundlos optimistisch“ gibt sich Chin Meyer am Freitag, 11. Mai. Philipp Weber präsentiert am Samstag, 30. Juni, sein Kabarett-Programm „Futter“.

Soweit nicht anders angegeben, sind alle Termine um 20 Uhr in der Häge-Schmiede.

Kontakt: Karten gibt es bei der Vhs, Marktplatz 11, 88239 Wangen, Telefonnummer: 07522/74-242 oder über das Kartentelefon 07522/74-248, per E-Mailunter vhs@wangen.de und über www.reservix.de, Im Abo gibt es 6 Veranstaltungen zum Preis von fünf. Geschenkgutscheine sind ebenfalls zu haben. Weitere Infos: www.vhs-wangen.de


6. Dr. Annegret Kneer erhält Bundesverdienstkreuz

Annegret Kneer

Dr. Annegret Kneer hat aus der Hand von Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Orden und die Urkunde bekommen. Rechts im Bild Staatssekretär Klaus Peter Murawski. Foto: Staatsministerium

Für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Altenpflegehilfe und der Hospizbewegung ist Dr. Annegret Kneer am Internationalen Tag des Ehrenamts von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Staatssekretär Klaus Peter Murawski mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. In beiden Bereichen setze sie sich „weit über ihre Pflicht hinaus beruflich und ehrenamtlich ein“, hieß es in der Laudatio. In zahlreichen Vortragsveranstaltungen in ganz Baden-Württemberg macht sie sich stark für die Verbreitung der Hospizidee. „Leben bis zuletzt und in Würde sterben“ – unter diesem Leitsatz gründete sie 1996 die Hospizgruppe Wangen – Kißlegg „Calendula e.V.“. Über 1600 schwer Kranke wurden inzwischen ambulant begleitet, immer unter der koordinierenden Mitwirkung von Dr. Kneer. Mit Überzeugungskraft und Ideenreichtum, auch im Werben um Spendengelder, erreichte sie 2007 die Einrichtung des stationären „Hospiz am Engelberg“ in der Oberschwabenklinik in Wangen. Daneben spielt sie Violine im Städteorchester Württembergisches Allgäu und begleitet auf der Orgel Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde. Dr. Annegret Kneer war eine unter 23 Bürgerinnen und Bürgern, die Kretschmann auszeichnete.


7. Geschenktipp: Ein schöner Abend mit Karten aus dem Gästeamt

Reservix-Karten gibt es gebührenfrei im GästeamtImmer noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk? Warum nicht mit Oma und Opa ins Musical gehen oder die Frau oder Freundin mit Konzert-Tickets überraschen?

Das Gästeamt verkauft Tickets aus dem Veranstaltungsprogramm von reservix.  Wer statt im Internet seine Karten in der Bindstraße holt, spart die Bearbeitungs- und Versandgebühr.

Wie wäre es denn mit Melissa Etheridge in Stuttgart am 27. Februar oder Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten am 12. Januar  in Biberach an der Riß, Unheilig am 8. September in München oder – ganz sportlich – den Harlem Globetrotters am 18. März in der neuen Neu-Ulmer ratiopharm arena? Diese und viele andere Termine finden sich im Internet auf der Seite www.reservix.de und die Karten dafür gibt es, wie gesagt, im Gästeamt Wangen.


8. Noch ein Tipp zum Schenken

Gauner, Gaukler, GalgenvögelDer Ansturm auf die Führung “Von Gaunern, Galgenvögeln und Gefahren“ ist ungebrochen. Wer möchte, kann eine Führung auch verschenken. Gutscheine gibt es im Gästeamt. Die Termine für Touren im ersten Halbjahr stehen fest. Sie sind jeden zweiten Freitag um 20 Uhr, ab Mai und 21 Uhr: 6. und 20. Januar, 3. und 17. Februar, 2., 16. und 30.März, 13. und 27. April, 11. und 25. Mai, 8. und 22. Juni.

Eine Führung kostet 7 Euro inklusive Räuberwasser. Die Henkersmahlzeit kann für 6,50 Euro extra dazugebucht werden. Info und Anmeldung beim Gästeamt Wangen unter tourist@wangen.de oder telefonisch unter 07522/74-211. Die Henkersmahlzeit im Hinderofencafé kann extra hinzugebucht werden.

9. Bürgerenergiegenossenschaft zahlt erstmals Dividende aus

Erstmals hat die Bürgerenergiegenossenschaft eine Dividende an ihre Mitglieder überwiesen. Für 2009 betrug sie 1 Prozent, für 2010 waren es 1,8 Prozent. Das bedeutet: Die Genossenschaft hat für 2009 insgesamt mehr als 2000 Euro und 2010 rund 7500 Euro an ihre Mitglieder ausbezahlt. 448 Mitglieder tragen derzeit die Bürgerenergiegenossenschaft. Sie halten insgesamt 5475 Anteile. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen fünf Photovoltaikanlagen plant die Bürgerenergiegenossenschaft im Frühjahr 2012, auf weiteren Dächern PV-Anlagen zur Stromgewinnung zu bauen. Als jüngste ging 2011 eine Anlage auf dem Dach der Johann-Andreas Rauch-Realschule ans Netz (siehe Foto).

Wenn alles nach Plan geht, dann betritt die Bürgerenergiegenossenschaft im kommenden Jahr auch Neuland. Vorgesehen ist, dass sie eine Turbine zur Stromgewinnung  für ein kleines Kraftwerk auf der Insel neben dem Argenwehr finanziert. Das Kraftwerk gehört zusammen mit einer Fischtreppe zu einem Projekt, das die Ökologie im Fluss verbessern soll. Eigentümer des Restwasserkraftwerks sind die Stadtwerke Wangen im Allgäu. Derzeit läuft für die Anlage das Planfeststellungsverfahren. Im Frühsommer könnte dann laut Stadtwerkechef Wolfgang Friedrich mit dem Bau begonnen werden.


10. Schlittschuhläufer haben Saison

Schlittschuhfans treffen sich im Eisstadion StefanshöheEislauffans  treffen sich auf der Eisbahn. Denn  während die Temperaturen noch lange nicht an zugefrorene Weiher denken lassen, ist das Eis im Wangener Stadion an der Stefanshöhe bestens präpariert. In diesem Jahr schützt ein Vorhang die Eisfläche vor der einstrahlenden Sonne. Geöffnet ist das Eisstadion in den Weihnachtsferien täglich bis zum 8. Januar 2012 von 14 bis 18 Uhr.

Zusätzlich gibt es den Schlägerlauf, Eishockey für jedermann, an folgenden Terminen:  29. und 31. Dezember, 1 .Januar, 3. Januar und am 5.Januar von 12 bis 13.30 Uhr. Die Teilnahme ist auf eigene Gefahr. Der Förderverein Kunsteisstadion Stefanshöhe  empfiehlt dringend, entsprechende Ausrüstung zu tragen. Nach den Ferien gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. www.eisstadion-wangen.de


11. Loipen spuren fürs perfekte Wintermärchen

Schneebedeckte Landschaft, Sonne, knallblauer Himmel und Alpensicht – das ist ein Allgäuer Wintermärchen. Wenn man dann noch mit Langlaufskiern an den Füßen über die Loipen auf der Höhe bei Wangen-Deuchelried gleiten kann, dann ist dieses Märchen perfekt. Fürs Wetter kann er nicht sorgen, der Anton Geyer. Aber dafür, dass man weitab von allem Trubel auf den Skiern den Zauber der Landschaft genießen oder sich mit kraftvollen Schüben eine starke Kondition holen kann, schon. Anton Geyer legt die Spuren für Langläufer rund um Deuchelried.

Schon in der Früh geht‘s los

Loipen spuren in Deuchelried Anton Geyer„Die beste Zeit, um eine gute Spur zu machen, ist der Abend“, erzählt Geyer. Und doch geht’s oft auch schon morgens los. Wenn es an einem richtigen Wintertag schon in der Früh schneit, dann fräst er als einer der Männer vom Städtischen Bauhof Gehwege von Schnee frei. Wenn es die Witterung dann zulässt,  steigt er gegen 9 Uhr zum ersten Mal auf den Pisten-Bully, der im Karrerstadel parkt, und fährt seine Tour.

Erst die Skater, dann die Parallelspuren

„Fünf Stunden, vielleicht auch fünfeinhalb – je nach Wetter – brauche ich, bis ich alles gespurt habe“, sagt Geyer. Erst sind die Skaterspuren dran, dann die Parallelspuren. Das hat seinen Grund: Weil davon auszugehen ist, dass die Parallelfahrer nicht ganz so sportlich auf den Skiern sind, brauchen sie auch eher den Halt der Spur. Also sollen diese Furchen im Schnee möglichst selten unterbrochen sein. Und deshalb werden sie auch zum Schluss gespurt.

Es geht rechts herum

Wenn es viel schneit, dann ist am Abend eine weitere Runde zum Spuren fällig. Denn am besten wird eine Loipe, wenn sie ruhen kann. Deshalb sieht man den Fachmann auf seiner Maschine oft noch spät über die verschneite Landschaft fahren. Die fünf Deuchelrieder Loipen sind im Übrigen so angelegt, dass es eigentlich keinen Begegnungsverkehr geben müsste – aus Sicherheitsgründen. Es geht rechts herum.

Keine Selbstverständlichkeit

Anton Geyer schätzt den Kontakt zu den Bauern, über deren Gelände er das Spurgerät fährt. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sie uns das machen lassen. Schließlich ist es ihr Privatgelände“, gibt er zu bedenken.

Anton Geyer mag den Winter

Seit 23 Jahren ist Anton Geyer der Loipenspurer in Deuchelried. Und noch immer geht er dieser Arbeit mit großer Leidenschaft nach. „Ich mag den Winter“, sagt er. Und dass in diesem Jahr der Schnee so lange auf sich warten ließ – ihn stört es nicht. „Wenn der Schnee zu früh kommt, hat’s auch keinen Wert. Dann ist er oft schon früh wieder weg.“

Und wann ist er auf Skiern in der Loipe? Anton Geyer schmunzelt: „Gar nicht. Ich habe keine Zeit dafür.“

Loipen in Wangen

  • 9 Loipen gibt es in Wangen, die regelmäßig gespurt werden. Sie verlaufen bei Deuchelried, bei Niederwangen und auf der Raible-Wiese mitten im Stadtgebiet. Doch auch bei Neuravensburg, Schomburg und Leupolz lässt es sich an vielen Tagen im Winter bestens Langlaufen.
  • 39,5 Kilometer sind die Spuren lang. Da sie sich teilweise kreuzen oder weil es Ergänzungsrouten gibt, ist die Zahl der Loipenkilometer noch höher.
  • In Wangen wird keine Loipennutzungsgebühr verlangt.


12. Frisches Wasser für den Neuravensburger Weiher

Der neu angelegte kleine Bach beim Hof Reichart in Dabertsweiler sorgt für frisches Wasser im Neuravensburger Weiher. Schwemmstoffe können sich in dem kleinen Tümpel absetzen.Allzu viele Schwemmstoffe haben in der Vergangenheit der Wasserqualität im Neuravensburger Weiher kräftig zugesetzt. Das soll nach und nach anders werden. Einen „kleinen Schritt“ hat die Stadt Wangen in den vergangenen Monaten  dazu getan. In Dabetsweiler wurde beim Hof Reichart die alte Bachverdolung auf einer Länge von 350 Metern geöffnet, wie der Leiter des Tiefbauamts, Wolfgang Friedrich erklärt. Ein neuer, kleiner Bachlauf samt einem kleinen Tümpel ziert jetzt die Wiesen. In dem kleinen Teich können sich die Schwemmstoffe absetzen, die bisher auf direktem Weg in den Neuravensburger Weiher gelangten.

90.000 Euro investiert

Mikroorganismen sorgen dafür, dass sie sich wie in einer Kläranlage zersetzen und abgebaut werden.  Der Bach, der dann  vom Tümpel Richtung Neuravensburger Weiher plätschert, ist deshalb sehr sauber  und hält nunmehr diese .Sedimente  vom Weiher fern. Gleichzeitig wurde auch die Trinkwasserleitung neu verlegt.  „Das alles hat deshalb so gut funktioniert, weil die Eigentümer-Familie sehr kooperativ war“, sagt Friedrich. Das Projekt in Dabetsweiler hat 90.000 Euro gekostet.  Davon bekam die Stadt 70 Prozent vom Landkreis Ravensburg aus dem Seenprogramm ersetzt. Wenn es nach Friedrich ginge, würden noch mehr solche natürlichen „Kläranlagen“ entstehen. Aber nicht überall stößt die Stadt mit ihren Vorstellungen auf solche Offenheit wie bei den Reicharts: „Das geht nur auf freiwilliger Basis“, sagt der Tiefbauamtsleiter.


13. Hausmüllabfuhr verschiebt sich

Wegen Weihnachten und Dreikönig verschiebt sich die Müllabfuhr. Das sind die Termine:

  • Montag, 26.12.2011 wird geleert am Dienstag, 27.12.2011
  • Dienstag, 27.12.2011 wird geleert am Mittwoch, 28.12.2011
  • Mittwoch, 28.12.2011 wird geleert am Donnerstag, 29.12.2011
  • Donnerstag, 29.12.2011 wird geleert am Freitag, 30.12.2011
  • Freitag, 30.12.2011 wird geleert am Samstag, 31.12.2011
  • Hl. Dreikönig, Freitag, 6.01.2012 wird geleert am Samstag, 7.01.2012

Wichtig: Am Samstag, 24.12.2011 (Heiligabend) und am Samstag, 31.12.2011 (Silvester) bleibt der Wertstoffhof am Südring geschlossen. Weil Neujahr auf einen Sonntag fällt, kann die Müllabfuhr in der 1. Januarwoche ansonsten völlig normal fahren.

's Müllblättle 2012

Die Abfallbroschüre der Stadt Wangen „’s Müllblättle 2012“ liegt zur Abholung bereit in den Ortsverwaltungen, dem Bürger-büro der Stadt Wangen, im Städt. Bauhof und im Kornhaus (Post-platz 1, 2. Stock). Natürlich können Sie das Müllblättle auch auf unserer Website herunterladen.

Weitere allgemeine Informationen auf der Internetseite der Stadt Wangen im Allgäu unter www.wangen.de .


14. Prosit Neujahr!

Für viele Wangener ist es inzwischen ein guter Brauch, am Neujahrsmorgen auf den Marktplatz zu kommen, um dort mit Oberbürgermeister Michael Lang und vielen anderen Wangenern auf ein gutes Neues Jahr anzustoßen. Das wird auch 2012 so sein. Nach dem Gottesdienst in der St. Martinskirche gegen 11:30 Uhr spricht OB Lang beim Neujahrsempfang. Die Narrenzunft Kuhschelle weiß-rot sorgt für den Glühwein, der in vier Hütten verkauft wird. Zudem gibt es einen Wangen-Kuchen, der ebenso wie der Glühwein in den neuen Wangen-Tassen von Freiwilligen der Stadtverwaltung verkauft wird.

Wer sich nach der ganzen Feierei gerne noch in Bewegung bringt, der kann sich der Neujahrswanderung unter der bewährten Leitung von Peter Beck anschließen. Die Wanderung, die in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein organisiert wird, startet um 14:00 Uhr am Marktplatz in Wangen. Die Runde endet mit einer gemütlichen Einkehr. Wo? Das wird nicht verraten.


    15. Zu Weihnachten

    Weihnachten in Wangen im Allgäu

    Rathaus und Hinderofenhaus zu Weihnachten (Helmut Joser)


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    Stadt Wangen im Allgäu
    Marktplatz 1
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