Logo Stadt Wangen        Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images

INFOBRIEF WIRTSCHAFT
12/2011

> BÜRGER
> TOURISMUS


1. Neuen Wangener Imagefilm für eigene Homepage nutzen

Wangen wirbt nun auch auf youtube. Der neue Film ist im Sommer 2011 entstanden und auch in einer englischen Sprachversion erhältlich. In Wangen ansässige Unternehmen, Gastgeber, Einrichtungen und Organisationen können den youtube-Film gerne auf ihrer eigenen Webseite kostenlos einbinden.

Bitte schicken Sie uns dazu eine e-Mail mit dem Stichwort “Wangenfilm” und der Internetadresse Ihrer Homepage an info@wangen.de



2. Preis für erfolgreiche Unternehmen im Handel

Einzelhändler sind gefragt: Der Handelsverband und der Sparkassenverband Baden-Württemberg suchen auch im kommenden Jahr die besten Unternehmenskonzepte des Einzelhandels.  Der Zukunftspreis Baden-Württemberg wird bereits zum achten Mal unter der Schirmherrschaft des Wirtschafts- und Finanzministeriums ausgeschrieben. Gesucht werden Unternehmen, die als dynamische Mittelständler zielstrebig und mutig den Weg des Erfolges gehen und damit zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen und sichern.

Vier Kategorien gibt es: „Klares Unternehmensprofil”, „Konsequente Kundenorientierung”, „Offene Mitarbeiterorientierung” und „Nachhaltiges Handeln” können sich Betriebe bewerben. Voraussetzungen sind: Die Unternehmen müssen ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und dürfen einen maximalen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten. Bewerbungsschluss für den Zukunftspreis Handel in Baden-Württemberg „Von den Besten lernen” ist der 20. Januar 2012.

Das ist der Preis: Der Sieger erhält eine Skulptur des Künstlers Daniel Wagenblast aus der Hand von Wirtschaftsminister Nils Schmid und des Präsidenten des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, Peter Schneider. Die Bewerbungsunterlagen und alle weiteren Infos gibt es unter www.zukunftspreishandel.de/handeln.jsp


3. IBA: „Wir sehen uns als dritte Säule neben DHBW und FH“

Logo IBA

Die Internationale Berufsakademie möchte sich in Wangen ansiedeln und sucht derzeit noch Partner und Bewerber. Alfred Weinberger steht für die Studienberatung der IBA und erklärt, was es mit der Hochschule auf sich haben wird.

IBA-Sprecher Alfred Weinberger

Wer ist die IBA?
Weinberger: Die IBA ist die Internationale Berufsakademie. Sie ist gemeinnützig und eine Tochter der F + U Unternehmensgruppe. F + U steht für Fortbildung und Umschulung. Die IBA gibt es seit 2006, sie ist eine hessische Gründung und unterliegt demnach auch hessischem Hochschulrecht. Die IBA gibt es in zwölf Städten bundesweit. Sie wird derzeit von rund 1500 Studierenden besucht.

Woher kommt das Personal der IBA?
Weinberger: Da ist zunächst der wissenschaftliche Leiter, Dr. Dr. Hermann Knödler. Zudem bewerben sich bei uns Dozenten benachbarter Hochschulen. Hier in der Region sind das unter anderem die Fachhochschulen in Kempten, Dornbirn und Weingarten, aber auch die Duale Hochschule, zu der wir übrigens sehr gute Beziehungen pflegen. Wir haben aber auch Freie Mitarbeiter, die bei uns unterrichten. Ein großer Teil der Dozenten hat promoviert. Sie benötigen aber zumindest einen akademischen Abschluss und alle sind durchweg Berufspraktiker.

Was unterscheidet die IBA von der DHBW?
Weinberger: Es gibt zwei grundlegende Unterschiede: Wir sind eine gemeinnützige GmbH und werden nicht über Steuergelder finanziert. Die Studiengebühren belaufen sich bei uns auf 530 bis 545 Euro monatlich. Sie müssen von den Betrieben aufgebracht werden, deren Mitarbeiter bei uns studieren. Der zweite Unterschied ist die geteilte Woche. Die Studierenden sind 2,5 Tage im Betrieb und 1,5 Tage an der Hochschule. Das ist neu an allen IBA-Standorten. In der neuen Berechnung ist ein kleiner Heimstudienanteil eingerechnet.

Wie ist die IBA strukturiert?
Weinberger: In der Regel kommen die Studierenden an zwei immer gleichen Wochentagen fix über drei Jahre hinweg an die Hochschule. Üblicherweise dauert ein Studiengang drei Jahre. Neu wird im kommenden Sommersemester ein Studium über sieben Semester angeboten. Dieser Studiengang dauert länger, weil hier eine Fremdsprachenvertiefung in Spanisch hinzukommt. Wir haben viele Studierende im Hotel- und Tourismusbereich bei uns. Von da kommt auch der Wunsch, sich mehr mit Spanien und Lateinamerika zu befassen. So enthält dieser Studiengang dann auch 14 Tage in Spanien oder auf Teneriffa, wo wir unsere Marketingabteilung haben. Dort können wir den Studierenden einiges zeigen. Die im Wintersemester startenden Studiengänge bleiben alle sechssemestrig.

Wie sind die Lerninhalte strukturiert?
Weinberger: Die Lerninhalte sind vorgegeben durch die Akkreditierung.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Unternehmen?
Weinberger: Nachdem sie im vergangenen Jahr noch recht zögerlich war, haben jetzt viele Unternehmen gesehen, dass die IBA auch eine Möglichkeit zur innovativen Personalentwicklung liefert. So können die Firmen ihre Fach- und Führungskräfte sichern. Wir sehen uns hier als dritte Säule neben der DHBW und der FH. Wenn ein Unternehmen unsere Leistungen als Personalentwickler nutzen möchte, dann zahlt es seinen Mitarbeiter anteilig zu der Zeit, die er im Betrieb verbringt. Wie diese Vergütung aussieht, wird zwischen Firma und Mitarbeiter ausgehandelt. Aus steuerlichen Gründen ist es dann günstig, wenn der Mitarbeiter die Studiengebühren bezahlt. Er kann sie von der Steuer absetzen.

Was bringen die Unternehmen, was die Studierenden ein?
Weinberger: Das Unternehmen bringt die Finanzen ein, der Student bringt sich selber mit seiner Arbeitskraft ein. Die Partnerunternehmen kennen ja die duale Arbeitsweise in der Ausbildung. Der Unterschied zur dualen Berufsausbildung liegt aber darin, dass die Studenten älter sind und auch einen anderen Erfahrungsschatz mitbringen. Besonders für kleinere Unternehmen ist es günstig, dass die Studierenden an der IBA die halbe Woche dem Betrieb zur Verfügung stehen.

Wieso wollen Sie nach Wangen und Lindau?
Weinberger: Die Region hat sehr viele innovative Unternehmen. Wir sind deshalb überzeugt, dass wir die IBA auch in der ländlich strukturierten Region einführen können. Sowohl die Oberbürgermeister als auch die Unternehmen in der Raumschaft wollen uns unterstützen. Nach Wangen gehen wir sehr gern, weil es hier auch viele weiterführende Schulen gibt.

Wann endet die Bewerbungsfrist fürs Sommersemester?
Weinberger: Wir halten das wie die öffentlichen Hochschulen. Aber bei uns kann man sich auch noch nachmelden. Das heißt, eigentlich endet dieses Jahr die Bewerbungsfrist.



4. Neu in Wangen: Nowak Restaurierungen

Dirk Nowak und seine Lebensgefährtin Maike Halbach zeigen das KomQ.

Restaurator Dirk Nowak hat vor kurzem in der Roßgasse 5 seine Werkstatt mit einem Laden eröffnet. Der gebürtige Wangener siedelte sich nach rund zehnjähriger Abwesenheit wieder in seiner Heimatstadt an. Als er die Stadt verließ, war er Schreinergeselle. Inzwischen ist der Archäologische Restaurator mit einem ganzen Sack an zusätzlichen Ausbildungen, Fortbildungen und Lebenserfahrungen zurück, so dass er sagen kann: „Ich möchte hier so eine Art Ideenschmiede unterhalten.“

Büro-Kommunikation der sanften Art
Vom Bierflaschenhalter bis zur TascheEine bereits verwirklichte Idee ist in seinem Geschäft zu besichtigen und sie wirkt sehr neuzeitlich. So modern ist auch der Name: „KomQ“. „Kom“ steht für Kommunikation, das Q für die Form, die der Raumteiler hat. „KomQ“ ist eine Konstruktion aus Filz, die beispielsweise in Großraumbüros für räumliche Trennungen und Schalldämmung sorgt, die aber auch runde Nische für Gespräche oder Kleinkonferenzen sein kann. Sie ist so hoch, dass man locker drüber weg sieht. Und sie wirkt, wie ihr Erfinder sagt, schadstoffabsorbierend. Unter anderem nimmt sie Ozon auf.

Filz ist eins der Materialien, mit denen Dirk Nowak gerne arbeitet.  Ein Tisch voller bunter Filzgegenstände wie Taschen vieler Größen, Weihnachtsschmuck, Kaminholzbehälter, Bierflaschenmäntel  beweist es. Freitags, wenn das Geschäft normalerweise offen hat, kann man sie kaufen.

Auf den Zustand, nicht auf Alter kommt es an
Und was macht Dirk Nowak von Montag bis Donnerstag? Beispielweise restauriert er schadhafte ältere Gegenstände. Wobei die Frage des Alters für ihn keine ist. „Für mich ist der Zustand der Dinge entscheidend. Und das heißt dann: Wie kann ich den Zustand erhalten oder verbessern?“

Weit in die Wissenschaft vorgedrungen
Bei dieser Thematik ist Nowak weit in die Wissenschaft vorgedrungen. Sein jüngstes großes Projekt war eine mehrmonatige Restaurierungsarbeit für das österreichische Forschungsinstitut Dürrnberg in Hallein. Aus einem für den Laien unübersichtlichen Haufen aus Gold und Schmutz formte er als Projektleiter in 13-monatiger diffiziler Kleinarbeit den Kopfschmuck einer keltischen Priesterin.

Grundlage ist das Schreiner-Handwerk
Bilder in seinem Geschäft zeigen weitere Felder, auf denen er sich restauratorisch bewegt hat: römische Gläser,  ein mittelbronzezeitlicher Kammlappenhelm, ein Eisendolch, ein römisches Mosaik. Auch diesen Bildteppich von vier mal vier Metern, das „Siemensmosaik“ hat er minutiös wieder hergestellt. Grundlage seiner Arbeit ist neben dem erlernten Schreiner-Handwerk die Ausbildung zum Archäologischen Restaurator, die er am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz abgeschlossen hat. In zahlreichen Fortbildungen im Handwerk, aber auch in der Be- oder Verarbeitung von Holz, Stein, Metall, Leder und Textilien sowie in Herstellungstechnik und Materialkunde hat sich Dirk Nowak eine Vielzahl an Fähigkeiten und Fertigkeiten angeeignet.

Ideen für Wangen
Gerne bringt er diese in Wangen ein. Ein Beispiel dafür kann man in seiner Werkstatt besichtigen. Es ist das Modell für eine mögliche neue, innovativ gestaltete Ausstellung im Heimatmuseum. Der Wangener Münzschatz, der vor rund 40 Jahren bei der Sanierung der Kapelle auf St. Wolfgang gefunden wurde, könnte so präsentiert werden.

Dirk Nowaks Motto zeigt sich im Firmenlogo. Es ist der Phönix, der aus der Asche steigt. Nowak sieht seine Rolle darin, Gegenstände der Vergangenheit  in Ihrer verborgenen Schönheit neu zur Wirkung zu bringen, um sie damit aber auch wieder dem Verfall preiszugeben.  Der Münzschatz ist schon geborgen. Schritt zwei und drei könnten folgen.

Kontakt:
Dirk Nowak,
Roßgasse 5,
88239 Wangen im Allgäu
Fon 07522/978 44 52
Fax 07522/978 44 53
Mobil 0175/2069770
Web: www.dirknowak.de
E-Mail: info@dirknowak.de


5. Neue Objekte in der Gewerberaumbörse


Ebenerdiges, günstiges Ladenlokal in frequentierter Lage in der Altstadt

Ebenerdige, großzügige Praxis-/Büroräume am Altstadtrand, ideal für eine Gemeinschaftspraxis

Moderne Büroflächen mit neuwertiger Produktions-/Lagerhalle und Penthauswohnung

6. Arbeitslosenzahlen

Quote im Landkreis Ravensburg: 2,4 %
Arbeitslose in Wangen im Allgäu: 319 (Stand 1.12.2011)
Arbeitslose absolut in Wangen im Allgäu


Quelle: Agentur für Arbeit, Klicken Sie hier für eine größere Ansicht.


7. Zu Weihnachten

Weihnachten in Wangen im Allgäu

Rathaus und Hinderofenhaus zu Weihnachten (Helmut Joser)




Sie haben ein Anliegen oder Fragen an die Wirtschaftsförderung?

Sie erreichen uns unter:

Stadt Wangen im Allgäu
Wirtschaftsförderung
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Tel: 07522 / 74 109
Fax: 07522 / 74 103
holger.sonntag@wangen.de

oder im Internet unter:  www.wirtschaft-wangen.de

Alle bisherigen Ausgaben des E-Mail-Infobriefs finden Sie im Archiv



Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.
Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Deutschland