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INFOBRIEF TOURISMUS
02/2012

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> WIRTSCHAFT


1. Die Wangener feiern Fasnet

Eine Gaudi ist das Narrenbaumstellen.

Eine Gaudi ist das Narrenbaumstellen.

Die ersten Fasnetsumzüge liegen bereits hinter der Wangener Narrenzunft Kuhschelle weiß-rot. In Wangen beginnt die fünfte Jahreszeit traditionell mit dem

  • Bürgerball am kommenden Samstag, 11. Februar, um 20 Uhr. Getanzt wird zur Musik von „Mirage“. Die Narrenzunft hat auch in diesem Jahr ein fetziges Programm in Arbeit:
  • Am Mittwoch, 15. Februar, treffen sich Narren und Obrigkeit zum Narrenbaumsetzen. Dann überreicht Oberbürgermeister Michael Lang den Narren den Rathausschlüssel:
  • Tags darauf am „Gumpigen Donnerstag“, 16. Februar,  ist um 7.45 Uhr Narrenschülergottesdienst, ab 8.30 Uhr Brezelverteilen in den Schulen, um 14 Uhr startet der Kinderumzug mit vielen Mäschkerle. Anschließend wird beim Kinderball in der Stadthalle weitergefeiert. Ab 19.30 Uhr ist Altstadtglonkere in der Stadt und in den Kneipen.
  • Am Bromigen Freitag, 17. Februar, ziehen die Narren durch die Kindergärten und verteilen Brezeln, dann geht es von 11 bis 13.30 Uhr auf den Fasnetsmarkt am Marktplatz. Dort ist dann auch am Abend eine große Sause bei der Wangener Fasnet mit Livemusik und Bühnenprogramm.
  • Am Fasnetssonntag, 19. Februar,  treffen sich Narren und Nichtnarren zum Gottesdienst in der St. Martinskirche um 10.30 Uhr. Anschließend ist Brezelverteilen auf dem Marktplatz und das Aufsagen der Gugelnarren angesagt.
  • Höhepunkt der Fasnetstage in Wangen ist am Montag, 20. Februar: Um  14 Uhr startet der Große Narrensprung.
  • Am Dienstag, 21. Februar, um 19 Uhr, heißt es  Narrenbaumfällen auf dem Marktplatz.


2. Gastronomie-Vorstellung: Gasthaus zum „Rad“

Wohin essen gehen in Wangen? Wir stellen Wangener Restaurants vor. Heute: das Gasthaus zum „Rad“

Das Gasthaus zum Rad sticht mit seinen Blumen sofort ins Auge.

Es ist ein kleines Haus an der Bindstraße  – das Gasthaus zum „Rad“. Die Häuser in der Nachbarschaft, die im 19. und 20. Jahrhundert aufgestockt wurden, überragen es locker. Und gerade deshalb fällt das „Rad“ ins Auge, wenn man vom Postplatz Richtung Bindstraße geht. Ein hübscher goldener Ausleger zeigt das Wirtshaus-Symbol, vermutlich das älteste in Wangen. Und im Sommer quellen üppige Blumen von den Fensterbänken des Hauses.

 

Mehr als 100 Jahre im Besitz von Farny

Engelbert und Renate LauritschSeit mehr als 100 Jahren gehört das „Rad“ der Brauerei Farny in Dürren. Vor drei Jahren übernahmen Engelbert und Renate Lauritsch das gemütliche  Gasthaus. Beide leben mit einer kurzen Unterbrechung seit 1983 in Wangen und sind hier buchstäblich mit ihren Kindern  „hangen geblieben“, wie sie sagen.

Engelbert Lauritsch stammt ursprünglich aus Kärnten, lernte seinen Beruf im Hotel Janach in Klagenfurt, ging dann nach Salzburg und ins mondäne Bad Gastein, bis er sich in Biberach an der Riß selbstständig machte und dann nach Wangen kam. Hier kennt man ihn als Brückenwirt und als langjährigen Pächter des Restaurants an der Stefanshöhe. Vor drei Jahren bot sich nach einer Zwischenstation in Rotkreuz die Chance das Wangener "Rad" zu übernehmen.

Am liebsten österreichische Küche

Weiß gedeckt für einen feierlichen AnlassEngelbert Lauritsch kocht selber und am liebsten Gerichte mit österreichisch-alpenländischer Note. Wild aus heimischen Wäldern kommt ebenso auf den Tisch wie Pilzgerichte, aber auch Gänsebraten von Martini bis Weihnachten. Und das alles am liebsten mit Knödeln. Engelbert Lauritsch weiß um die Vorliebe der Schwaben für ihre Spätzle und kocht sie auch gerne. Jetzt, wo es auf die Fasnet zugeht, bei der den Lauritschs die Narren immer willkommen sind, gibt es zu den Knödeln auch gerne saure Kutteln.

Jahreszeiten bestimmen die Karte

Die Karte im “Rad” geht mit den Jahreszeiten. Wobei die Spargelsaison immer ein Highlight ist. Zu den Spezialitäten zählen auch die Salate, die das ganze Jahr über im Angebot und vor allem bei den Damen unter den Gästen immer beliebt sind, wie Renate Lauritsch sagt. Und wenn es jemanden nach Süßem gelüstet, wird gern ein Palatschinken aufgetischt.

Bilder aus der Stadtgeschichte

Hübsch gedeckt50 Plätze bietet der Gastraum und noch einmal zehn das Nebenzimmer. Die Wände zieren Fotos aus der Wangener Stadtgeschichte, allesamt Leihgaben der Stadt Wangen und der Brauerei Farny. Über dem Stammtisch hängt ein geschnitzter Leuchter mit Motiven rund ums Bier. Das alles sorgt für eine angenehme Atmosphäre und ist bodenständig wie das Haus.

 

Sehr altes Gebäude

An der Ecke Bindstraße Kornhausgäßle steht es schon seit dem 15. Jahrhundert und hat alle Stadtbrände überstanden. Viele Eigentümer lebten dort und bewirtschaften es auf unterschiedliche Weise. 1668 kam der erste Wirt ins Haus. Rund 100 Jahre lang heißt die Wirtschaft „Roter Löwen“. Als „Rad“ ist das Haus seit dem 18. Jahrhundert  bekannt. Reisegruppen sind hier übrigens sehr herzlich willkommen.

Öffnungszeiten und Kontakt: Das Gasthaus zum „Rad“, Bindstraße 23, 88239 Wangen, Telefon 07522/9733884. Öffnungszeiten 10 bis 14 Uhr und 17 Uhr bis Feierabend. Am Dienstag ist Ruhetag.



3. Kulinarisch die Stadt erkunden

Einen Einblick in die schwäbische Küche und die Geschichte der Stadt Wangen gibt die kulinarische Stadtführung.

Einen Einblick in die schwäbische Küche und die Geschichte der Stadt Wangen gibt die kulinarische Stadtführung.

Das Gästeamt der Stadt Wangen im Allgäu, über das die Teilnahme gebucht werden kann, bietet auch Geschenkgutscheine für diese Führung an. Die Führung inklusive eines Drei-Gänge-Menüs kostet 45 Euro.

Das sind die Termine für die weiteren Führungen:
Freitag, 13. April 2012
Freitag, 8. Juni 2012
Freitag, 13. Juli 2012
Freitag, 10. August 2012
Freitag, 7. September 2012
Freitag, 12. Oktober 2012
Freitag, 11. Januar 2013

Auch die  Führung  “Von Gaunern, Galgenvögeln und Gefahren..” kann gebucht werden. Weil sie sich aber zu dem Publikumsmagneten entwickelt hat, sollten Sie längere Zeit im Voraus beim Gästeamt der Stadt unter der Telefonnummer 07522/74-211 anfragen.



4. Rad-Union organisiert 2013 die deutschen Radsport-Meisterschaften

Wangen trägt die Deutschen Radsport-Meisterschaften der Straßenfahrer aus. „Die Radsport begeisterte Stadt ist Heimat der Rad-Union Wangen, die im kommenden Jahr ihr 100. Jubiläum feiert und die Meisterschaft als Höhepunkt ihrer Feierlichkeiten ausrichten wird“, erklärt der BDR in seiner Stellungnahme. „Wir freuen uns, mit der Rad-Union Wangen einen großartigen Partner für diese wichtigen Meisterschaften gefunden zu haben,“ wird BDR-Vize-Präsident Udo Sprenger zitiert.

Der Termin liegt voraussichtlich im Juni, kurz vor der Tour de France. Der 34 Kilometer lange Rundkurs ist „sehr selektiv“, wie die Radsportler sagen. Er führt durch die Wangener Innenstadt, nach Beutelsau, Leupolz, Karsee, Hannober, Amtzell, Schomburg, Primisweiler, Niederwangen und Humprechts. Start wird vor dem Rathaus sein, das Ziel in der Lindauer Straße. Die Zeitfahren werden auf einem speziellen Kurs in Wangen ausgetragen.



5. Städtische Galerie zeigt Werkschau Joseph Scheles

Das Werk Joseph Scheles würdigt die Städtische Galerie In der Badstube bis zum Sonntag, 18. März.  Schele war ein bedeutender Gestalter, der aus Edelitz bei Maria-Thann stammte. Von 1997 an lebte er in der Villa Cavalletti in Rom, einer Akademie der Katholischen Integrierten Gemeinde. Dort starb er 2004.

Seine holzbildhauerischen Wurzeln liegen in Eglofs, Wangen und Isny. Über das Kunststudium in München führte ihn der Weg in das Münchner Architekturbüro von Alexander Freiherr von Branca, wo er als Architekt und Innenarchitekt am Entstehen der Olympia Pressestadt (1969-1972), der Neuen Pinakothek (1981) und des Priesterseminars Augsburg (1987) beteiligt war. Für sein Wirken in Wangen steht beispielsweise der Innenausbau der Pumpenfabrik Wangen (1973), das Gemeinschaftswohnhaus in Wangen-Elitz (1977) und der Innenausbau des Hauses Gegenbaurstraße 24 (1992).

  • Öffentliche Führungen gibt es  in der Städtischen Galerie In der Badstube
    Lange Gasse 9, 88239 Wangen im Allgäu am
    Sonntag, 12. Februar, um 11 Uhr
    Donnerstag, 1. März, um 18 Uhr
    Sonntag, 18. März, um 11 Uhr.
  • Für Gruppen, Schulen und Kindergärten kann auf Anfrage bei der Geschäftsstelle der Städtischen Galerie In der Badstube auch außerhalb der Öffnungszeiten ein Termin vereinbart werden.
  • Öffnungszeiten: Di – Fr, So, Feiertage 14-17 Uhr, Sa 11-17 Uhr
  • Kontakt und Info:Geschäftsstelle der Städtischen Galerie In der Badstube, Marktplatz 11, 88239 Wangen im Allgäu, Telefon 07522/74-242, Fax 07522/74-243, Email vhs@wangen.de, Internet www.galerie-wangen.de.



6. Ferienregion Allgäu-Bodensee startet in die Messesaison

Haben die Ferienregion Allgäu-Bodensee auf der CMT in Stuttgart repräsentiert (von links nach rechts): Julia Panzram (Leutkirch), Belinda Unger (Wangen), Bernd Reck (Argenbühl), Margret Kaiser (Isny), Katharina Krug (Leutkirch), Vanessa Ramsauer (Wolfegg) und Martina Harder (Waldburg). Foto: Wortschatz

Die Stadt Wangen im Allgäu ist mit dem Tourismusverband „Ferienregion Allgäu-Bodensee“ in diesem Jahr auf drei großen Messen vertreten. Sehr erfolgreich verlief die CMT in Stuttgart vom 14. bis 22. Januar. Sie ist für die Touristiker seit Jahren die wichtigste Messe. Viele Besucher ließen sich auch in diesem Jahr von den Angeboten begeistern und signalisierten, dass sie gerne in die Region kommen wollen.

Nächstes Messeevent ist die 23. Ferienmesse St.Gallen vom 10. bis 12. Februar. Sie findet gleichzeitig mit der 52. OCA (Ostschweizer Camping-Ausstellung) statt. Unter den rund 450 Ausstellern präsentiert auch das Württembergische Allgäu seine attraktiven Reiseangebote.

Vom 29. Februar bis zum 4. März zeigt die Region ihre Schokoladenseite bei der Freizeit Messe Nürnberg. Schauen Sie doch vorbei!



7. Neuer Gästeführerkurs beginnt

Die Region braucht immer mehr kompetente Gästeführer. Deshalb hat jetzt die IHK-Bodensee-Oberschwaben mit der Oberschwaben-Tourismus GmbH eine Weiterbildung entwickelt, die Teilnehmer bis zu einem Zertifikat führt. Weil die Liebe zur Region nicht ausreicht, um Touristen, Besucher und Interessierte kompetent zu führen, werden in dem Kurs wichtige Fakten vermittelt. Darüber hinaus geht auch um die Kommunikation mit den Gästen.

  • Der Lehrgang startet am 29. Februar in Bad Schussenried.
  • In 52 Unterrichtseinheiten werden die Teilnehmer in Themenfeldern „Der Gästebetreuer“, „Die Gästebetreuung“, „Kommunikation“, „Politische und gesellschaftliche Entwicklungen“, „Kunst und Architektur“ sowie „Touristische Highlights in Allgäu, Bodensee und Oberschwaben“ auf den Abschlusstest vorbereitet.
  • Wird dieser erfolgreich absolviert, so erhalten die Absolventen ein IHK-Zertifikat nach bundesweit einheitlichem Qualitätsstandard.
Weitere Infos und Anmeldung zum Zertifikatslehrgang „Gästeführer und -betreuer IHK“ bei Kerstin Kühne, Telefon: 0751/409-145, kuehne@weingarten.ihk.de oder Anette Jäggle, Telefon: 0751/409-299, jaeggle@weingarten.ihk.de



8. Das neue Gastgeberverzeichnis liegt auf

Sabrina Haas (links) und Doris Strehle haben das neue Gastgeberverzeichnis erarbeitet.Das neue Gastgeberverzeichnis der Stadt Wangen liegt auf. Wer eine angenehme Unterkunft sucht, ist mit der neuen Broschüre gut beraten. Gästeamtsmitarbeiterin Doris Strehle und Azubi Sabrina Haas (Foto)  haben alle Infos zusammengetragen.  Neu zu entdecken gibt es vier Seiten, die viel Interessantes liefern zu den Themen Wandern, Radfahren, Kultur und Veranstaltungen. Reinschauen lohnt sich! Zu haben ist das neue Verzeichnis beim

    Gästeamt – Tourist Information,
    Bindstraße 10
    D-88239 Wangen im Allgäu
    tourist@wangen.de
    Tel. +49 (0) 7522 74-211



    9. Radsportler Michi Schweizer erster Bufdi der Stadt

    Wangens erster Bufdi Michi Schweizer ist Deutscher Meister der U-23-Crossfahrer.

    Der letzte Zivi der Stadt Wangen wird ihr erster Bufdi. Bufdi steht für den  Bundesfreiwilligendienst, der den Zivildienst abgelöst hat (Infos gibt es unter anderem unter www.engagiert-in-deutschland.de).

    Der Radsportler Michi Schweizer arbeitet seit dem 1. Februar weiter für das Gästeamt der Stadt Wangen im Allgäu. Zunächst schien es nicht möglich, doch nun geht es doch, den Bundesfreiwilligendienst mit dem Training zu verbinden. Sein Vertrag läuft über ein Jahr. So kann der U-23-Fahrer weiter Sport und Job miteinander kombinieren.

    Dass ihm die Allgäu-Luft gut bekommt, hat er schon bewiesen: Michi Schweizer wurde Deutscher Meister und bei der Weltmeisterschaft Ende Januar in Koksijde, Belgien kam er als 23. ins Ziel.



    Sie haben ein Anliegen oder Fragen an das Gästeamt:

    Gästeamt - Tourist Information
    Tel. +49 (0) 7522 74-211
    Bindstraße 10
    D-88239 Wangen i. Allgäu
    E-Mail: tourist@wangen.de

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