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INFOBRIEF BÜRGER
03/2012

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1. Jede Menge Spaß in den Ferien

Tolle Angebote für die Ferien

Die Ferienzeit wirft für viele Eltern die Frage auf: Wohin mit den Schulkindern, wenn ich arbeiten muss? Damit Beruf und Familie auch während der Schulferien vereinbar bleiben können, entwickelt die Stadt Wangen jedes Jahr für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren ein Betreuungsangebot – so auch 2012. Der Spaß kommt dabei für die Teilnehmer ganz sicher nicht zu kurz.

Neues Angebot für Kinder mit einer Behinderung
Neu in diesem Jahr sind 18 Tage, in denen auch Kinder mit einer Behinderung betreut werden können. Das Projekt hat vor allem das Ziel, dass Kinder mit Behinderung die Schulferien gemeinsam mit anderen Kindern aus Wangen verbringen können. Fachkundiges Personal der St. Gallus-Hilfe Meckenbeuren steht für dieses Angebot in den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien bereit. Betreut werden Kinder, die dieses Projekt in Anspruch nehmen, im städtischen Hort im Ebnet.

Mini-Wangen für 120 Kinder
Das Ferienbetreuungsprogramm, bei dem wie immer verschiedene Einrichtungen im Boot sind, bietet Reiterferien, Fußballcamp, Zeltlager, Outdoorwoche, Kunstwerkstätten und viele andere Projekte an. Auch das Mini-Wangen gibt es wieder für bis zu 120 Kinder, anders als im Programmheft ausgedruckt. Für die Schulanfänger wird in der Woche zwischen den Sommerferien und der Einschulung an der jeweiligen Grundschule eine Betreuung angeboten.

Broschüre liegt aus
Die Broschüre „Ferienbetreuungsangebote in Wangen im Allgäu für Schulkinder 2012“ ist in den Wangener Schulen, Horten, Kindergärten und im Jugendhaus sowie im Bürgeramt und in den Ortsverwaltungen ausgelegt. Auch auf der Homepage der Stadt Wangen sind die Angebote für das Jahr 2012 unter www.wangen.de zu finden.


2. Online-Fundbüro gestartet

Das Fundbüro setzt auf mehr Bürgerfreundlichkeit. Ein internetgestütztes System namens Fund-Info ermöglicht es, jederzeit und von jedem Ort in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern um Wangen nach einem verlorenen Gegenstand bei den beteiligten Fundbüros zu suchen. Und so funktioniert es: Bürger geben einen Such-Radius und das Datum ein, seitdem sie ihren Gegenstand vermissen. Danach wird eine zugehörige Kategorie ausgewählt und die Suche gestartet. Findet sich im Suchergebnis ein Gegenstand, dessen Beschreibung zu dem gesuchten passt, erhält der Suchende in der Detailansicht über die Beschreibung hinaus die Kontaktdaten der betreffenden Fundservicestelle.

Ein weiterer Vorteil liegt im Zugriff auf die Daten aller Fundbüros im Verbund. Alle angebundenen Fundservicestellen wie Fundbüros, Verkehrsbetriebe, Schwimmbäder oder die Polizei greifen auf einen gemeinsamen Datenbestand zu.


3. Gebührenbescheide fürs Abwasser gehen an die Bürger

Die Bescheide über die Abwassergebühren gehen in diesen Tagen an die Wangener Bürger. Die Stadt musste wie alle Kommunen im Land nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom März 2010 die Abwassergebühr neu berechnen. Die Gebühr splittet sich jetzt auf in die Schmutzwassergebühr und die Niederschlagswassergebühr. Nun hat der Gemeinderat rückwirkend für 2010 und 2011 folgende Gebührensätze beschlossen:

Gebühren liegen fest
Die Schmutzwassergebühr liegt bei 1,94 Euro pro Kubikmeter, die Niederschlagswassergebühr bei 0,37 Euro pro Quadratmeter. Als Berechnungsgrundlage diente die gesamte versiegelte und damit gebührenpflichtige Fläche auf der Gemarkung der Gesamtstadt Wangen. Sie wurde mit 2.234.871 Quadratmetern ermittelt. Dies entspricht etwa 2,2 Prozent der gesamten Wangener Markungsfläche; die Stadt hat eine Ausdehnung von 101,28 Quadratkilometern.

Bescheide gelten rückwirkend bis 2010
Die Gebührenbescheide setzen die Abwassergebühren rückwirkend für die beiden Jahr 2010 und 2011 fest, gleichzeitig wird auf dieser Grundlage die Vorauszahlung für das Jahr 2012 festgelegt. Für viele Bürger dürfte sich im Vergleich zu den Vorjahren wenig ändern. Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, dürfte sogar günstiger wegkommen. Wirklich spüren werden die Änderung aber Eigentümer großer versiegelter Flächen wie die Stadt selber. Sie wird künftig rund 45.000 Euro mehr für die Abwasserbeseitigung bezahlen müssen.


4. Stadt begrüßt ihre neuen Bürger

1148 Neu-Wangener haben sich im vergangenen Jahr bei der Stadt angemeldet. 200 von ihnen sind kürzlich der Einladung der Stadt zum „Neubürger-Empfang“ gefolgt. Nach Abzug jener 1000 Bürger, die Wangen 2011 verlassen haben, bleibt immer noch ein Wanderungsgewinn von 148 Menschen.

Zuzug von weit her
Gekommen sind die Zugezogenen aus der Nachbarschaft ebenso wie aus fernen Ländern. Singapur, Portugal, Spanien, Polen, Rumänien und Großstädte im ganzen Bundegebiet haben die Menschen hinter sich gelassen, um in Wangen zu leben und zu arbeiten. Oberbürgermeister Michael Lang hieß die Gäste im vollbesetzten Wangener Ratssaal herzlich willkommen. „Es ist schön, dass Sie sich für Wangen entschieden haben, und ich hoffe, dass Sie diese Wahl nie bereuen werden“, sagte OB Lang.


5. Tiefbauamtsleiter geht in den Ruhestand: Wolfgang Friedrich

Wolfgang Friedrich

Straßen, Wege, Beleuchtung, Ampeln, Wasser und Abwasser, schnelles Internet, Sportplatzneubauten, Hochwasserschutz… Die Liste der Aufgaben ließe sich noch lange fortschreiben, für die das Tiefbauamt zuständig ist. 26 Jahre lang stand Wolfgang Friedrich an dessen Spitze und hatte die vielen Fäden fest in der Hand. Jetzt übergibt der Amtsleiter an seinen Nachfolger, Peter Ritter. Der Übergang wird fließend sein, der neue Mann im Amt wird in den ersten Wochen von Friedrich bei der Einarbeitung unterstützt.

Zuständigkeiten wachsen
Als der Diplom-Ingenieur sein Amt an Ostern 1986 in Wangen antrat, da war der Aufgabenbereich vergleichsweise überschaubar. Immer mehr Zuständigkeiten kamen im Lauf der Zeit hinzu. Fragt man den scheidenden Amtsleiter nach den drei Punkten, die ihm im Rückblick als die wichtigsten seiner Tätigkeit erscheinen, dann nennt er den Hochwasserschutz, die Abwasserbeseitigung mit der Erweiterung des Klärwerks Pflegelberg und die Stadtsanierung.

Jahrhundertaufgabe: Hochwasserschutz

Jahrhundertaufgabe: Hochwasserschutz

Wichtigstes Thema: Hochwasserschutz
Genau sechs Jahre nach dem verheerenden Pfingsthochwasser 1999 waren alle Arbeiten am Hochwasserschutz in Wangen beendet. „In der Wirkung auf die Gesamtstadt war dieses Thema sicher das wichtigste, das ich zu betreuen hatte. Dass es so schnell ging, darauf bin ich stolz“, sagt Friedrich. Möglich war dies, weil die Stadt die Planung in Abstimmung mit der Wasserwirtschaftsverwaltung selber in die Hand nehmen und umsetzen konnte. So konnten lange Entscheidungswege  landesweit vermieden werden.

Kläranlage mit neuen Reinigungsstufen

Auf dem neuesten Stand: die Kläranlage Pflegelberg

Auf dem neuesten Stand: die Kläranlage Pflegelberg

Fast 15 Millionen Euro wurden während Friedrichs Amtszeit in den Ausbau der Kläranlage in Pflegelberg investiert. Die Summe allein zeigt schon, wie groß diese Aufgabe war. Es wurden zusätzliche Reinigungsstufen eingebaut, die vor allem Phosphor, Stickstoff und Spuren-Schadstoffe  aus dem Abwasser holen. Und der Klärschlamm, der früher selbstverständlich deponiert wurde, wird heute getrocknet und dann als Brennmaterial im Kraftwerk verwendet.

Altstadtsanierung: Straßen und Plätze neu gestaltet

Teil der Alstadtsanierung: der Postplatz

Teil der Altstadtsanierung: der Postplatz

Schließlich die Altstadtsanierung, die ja nicht nur bedeutet, dass Häuser und Brunnen herausgeputzt wurden. Viele Straßen wurden gepflastert und umgestaltet, zuletzt die Schmiedstraße und auch der Postplatz wurde völlig neu angelegt. „Und weil mit den Straßensanierungen auch die Gehwege beseitigt wurden, kann man diese heute nur noch in wenigen Winkeln der Altstadt hochklappen“, witzelt Friedrich.

B 32: Warten auf die Bahnunterführung

Die Bahnunterführung beim Adler-Quartier fehlt noch.

Die Bahnunterführung beim Adler-Quartier fehlt noch.

Was auch Verwaltungsmenschen manchmal frustrieren kann, sind lange Entscheidungswege. So zum Beispiel bei der B 32. „Bei der Amtseinsetzung von Oberbürgermeister Michael Lang versprach der damalige Regierungspräsident, Hubert Wicker, 2006 seien die Arbeiten an der Bahnunterführung abgeschlossen. Heute reden wir von 2017“, erinnert sich Friedrich. Die B 32 ist auch eins der Projekte, von denen der scheidende Amtsleiter bedauert, dass er sie nicht selber fertigstellen kann. Auch die geplante Wasserkraftanlage der neuen Stadtwerke Wangen an der Argen beim jetzigen Argenwehr hätte Friedrich gerne selber zu Ende geführt.

Und noch etwas bedauert er in der Rückschau: Dass beim Bau des Argenstegs am Pulverturm nicht einer der Vorschläge der Biberacher Architektur-Studenten zum Zuge kam, die vielseitige Ideen entwickelt hatten. „Städtebaulich wäre dort noch mehr vorstellbar gewesen“, sagt Friedrich. „Aber unsere Hubbrücke kann sich auch sehen lassen.“

Gutes Klima – Kurze Entscheidungswege
Dennoch zieht er eine sehr zufriedene Bilanz seiner Arbeit. Wobei er deutlich macht, dass sie so nur möglich war mit einem „tollen Team“ im Tiefbauamt.  Schön und der Sache sehr dienlich sei es auch, dass innerhalb der Bauverwaltung ein sehr gutes Klima herrsche. „Die Entscheidungswege sind kurz, auch zu OB Lang“, sagt Friedrich. Ganz besonders lobt er die „tolle Zusammenarbeit“ mit dem Gemeinderat. Dort sei es ihm immer möglich gewesen, sachorientiert zu arbeiten und völlig frei von Ideologien. Dass das nicht selbstverständlich ist, hatte Friedrich in Marbach am Neckar erlebt, von wo aus er ins Allgäu gekommen war.

Zeit fürs Turniertanztraining
Ruhestand und nun? Wolfgang Friedrich freut sich, endlich mehr Zeit für das gemeinsame Hobby mit seiner Frau zu haben. Beide sind Turniertänzer. Drei- bis viermal pro Woche Training – das ist mit einem fordernden Arbeitsalltag bisher kaum zu vereinbaren. Zudem freut er sich auf wieder häufigere Besuche bei der Tochter in Heidelberg. Und nicht zuletzt wird der Vorsitzende der evangelischen Bezirkssynode des Kirchenbezirks Ravensburg, der auch Mitglied im Kirchengemeinderat in Wangen ist, vermutlich noch mehr in der ehrenamtlichen Arbeit gefragt sein. Doch davor ist erst noch Urlaub geplant. Abstand muss sein.


6. Der neue Tiefbauamtsleiter heißt Peter Ritter

Der neue Mann an der Spitze des Tiefbauamts ist seit Anfang März Peter Ritter. Er hat zuletzt bei der Stadt Senden als Technischer Werksleiter  und stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Planen/Bauen/Umwelt gearbeitet. Ritter ist gelernter Beton- und Stahlbetonbauer sowie studierter Bauingenieur (FH). Im Rahmen einer kleinen Zeremonie im Wangener Rathaus wurde er zum Stadtoberamtsrat befördert. Ritter ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.


7. Auwiesenweg und ERBA-Areal: Was steht, ist eine Idee

Die Gebiete ERBA und Auwiesenweg sind in den kommenden Jahren die wichtigsten Baustellen in Wangen.

Die Gebiete ERBA und Auwiesenweg sind in den kommenden Jahren die wichtigsten Baustellen in Wangen.

Fragt man Christoph Paulitschek, was einen Plan von einer grafisch dargestellten Idee unterscheidet, dann sagt er: „Ein Plan bringt eine Idee auf Papier und erbringt auch den Nachweis, dass sich diese Idee umsetzen lässt.“ Insofern geht der Plan weit über die Idee hinaus.

Christoph PaulitschekBis der Plan steht, bleibt die Vorlage aber nur eine Idee, deren Realisierung von vielen Planungsbeteiligten beeinflusst wird. Christoph Paulitschek von der Planungsgruppe KPS in Ostfildern ist seit vielen Jahren Stadtplaner und kennt Wangen vor allem im Bereich Bel-Adler und ERBA sehr gut. Denn er ist nicht nur im Begriff, dem Auwiesen-/ERBA-Areal planerisch ein Gesicht zu geben. Er hat in den vergangenen Jahren auch das Adler-Quartier beim Bahnhof überplant.

 

Große Unterschiede
Beide Gebiete unterscheidet eine ganze Menge. Weil das Adler-Quartier so nah an der Kernstadt und so nah beim zentralen Busbahnhof und dem Bahnhof liegt, kamen für Planer und Gemeinderat dort vor allem Wohnbebauung mit hochwertigen Eigentumswohnungen in Frage.  Sie wächst derzeit.

Noch viele Punkte offen
Anders sieht es im Gebiet Auwiesenweg und ERBA aus. Noch ist dort vieles offen. Natürlich haben die Planer in den vergangenen Wochen und Monaten Vorschläge erarbeitet, wie das Gebiet entwickelt werden könnte. Und auch der Gemeinderat Wangen hat sich immer wieder dazu geäußert. Und dennoch ist alles, was mit Hilfe ausgefeilter Computerprogramme an Ideen auf Papier gebracht wurde, noch kein verbindlicher Plan. Die Sanierung des Auwiesengeländes wird den städtebaulichen Rahmen für die Landesgartenschau 2024 erbringen. Diese wird dann das für die nächsten Jahre wichtigste Ereignis in der Wangener Entwicklung sein.

Bürger an Bord
„Wir Stadtplaner stellen Ideen heute mit unseren Computerprogrammen visuell so hochwertig dar, dass der Laie oft annimmt, es liege bereits ein fixer Plan vor“, sagt Paulitschek. Dem ist aber in Bezug auf das Auwiesen-/ERBA-Areal nicht so. Deshalb gibt es auch in diesen Wochen die Bürgerbeteiligung, zuletzt im Februar im komplett gefüllten Vereinsheim der Argentaler mit Vertretern von Verbänden, Vereinen und Gewerbetreibenden. Im April wird die moderierte Bürgerbeteiligung mit den Bewohnern  vor Ort fortgesetzt. „Ich hoffe sehr, dass sich sehr viele äußern und ihre Ideen einbringen. Es ist toll, dass es ein so großes Interesse gibt“, kommentiert Paulitschek das Engagement der Wangener.

Gebiet soll neue Bewohner anziehen

Der ERBA-Kanal trennt derzeit die beiden Gebiete.

Der ERBA-Kanal trennt derzeit die beiden Gebiete.

Klar ist für den Planer, dass in dem Gebiet am Auwiesenweg neue und moderne Wohnungen entstehen sollen, und dass dorthin auch Bewohner  aus anderen Stadtgebieten oder Neu-Wangener ziehen sollen. Allein schon deshalb, überlegt der Stadtplaner, wäre es sinnvoll auf dem Gelände neben preiswerten Mietwohnungen auch Eigentumswohnungen und Reihenhäuser unterzubringen. Auf jeden Fall stehen Familien mit Kindern als künftige Bewohner im Mittelpunkt der Überlegungen.

Investorenvielfalt angestrebt
Bis zu 300 neue Wohnungen können in den Gebiet entstehen, so dass zusammen mit dem erhaltenswerten Wohnungsbestand schließlich bis zu 450 Wohnungen im Spinnereiviertel untergebracht sind. Wie viele und in welcher Mischung – das muss sich noch zeigen.  So wäre es denkbar, im Zentrum des Auwiesengeländes, preiswerte Geschosswohnungen vor allem auch für die ansässigen Bewohner des Auwiesenwegs zu errichten. Zum Rand des neuen Spinnereiviertels können sich dann beispielsweise Reihenhäuser, Stadthäuser und Gebäude mit Eigentumswohnungen anschließen. Für Vielfalt sollen mehrere Investoren und Architekten sorgen.

Beide Gebiete im Blick
Zwar wird das Gelände am Auwiesenweg derzeit planerisch verstärkt in den Blick genommen, weil es hier schwerpunktmäßig um die Realisierung der Sanierung im Programm soziale Stadt geht. Doch die Planer betrachten immer beide Gebiete, das Auwiesengelände und das ERBA-Areal. Auf dem Gelände der ERBA soll die Landesgartenschau stattfinden, hier kann die Umnutzung der historischen Industriegebäude auf das neue Wohngebiet positiv ausstrahlen. Vor allzu großen Visionen in Sachen großstädtischer Nutzung der Industriearchitektur warnt der Stadtplaner allerdings. „Wangen hat einen anderen Maßstab als Stuttgart oder Berlin“, sagt er. Bei der künftigen Nutzung sollen die ansässigen Vereine und Initiativen aber eine wichtige Rolle spielen.

Rahmen für die Landesgartenschau 2024
Wichtig: Die Planungen für das Spinnereiviertel haben vor allem das Ziel, der Landesgartenschau einen attraktiven städtebaulichen Rahmen zu geben. Diese wird mit den dauerhaft angelegten Grün- und Freiflächen, den Park- und Erholungsanlagen nicht nur dem Spinnereiviertel, sondern der ganzen Stadt zugutekommen.


8. Wangener Festspiele erleben zweite Auflage

Wangen wird auch im Sommer 2012 zur Festspielstadt. Intendantin Sabine Lorenz und Regisseur Anatol Preissler bringen vom 5. Juli bis zum 2. September wieder ein Theaterstück am Abend sowie ein Stück für Kinder auf die Bühne im Zunftwinkel. Peter Turrinis „Der tollste Tag oder Figaros Hochzeit“ wird gezeigt und – speziell für Kinder -  gibt es das Musical „Pinoccio“. Der Text dieses Musicals stammt von Christian Berg und die Musik schrieb Konstantin Wecker. Zusätzlich führt Sabine Lorenz mit „Das Jahr magischen Denkens“ von Joan Didion in der Häge-Schmiede einen Monolog auf. Der Kartenvorverkauf startet im April.


9. Zweitwohnungssteuer wird fällig

60.000 Euro erwartet die Stadt Wangen in diesem  Jahr als Einnahme aus der Zweitwohnungssteuer. Sie ist Ende 2010 nach dem Vorbild vieler Städte im Land vom Gemeinderat beschlossen worden. Vom Gemeinderatsbeschluss, die Zweitwohnungssteuer zu erheben, ist es ein langer Weg ,bis dann tatsächlich der erste Euro in die Stadtkasse rollt, wie der Leiter des Steueramts Detlef Huber erläutert.

  • Im vergangenen Jahr wurde das Melderegister abgefragt. Dabei fanden sich rund  2.000 Personen, die mit einem Zweitwohnsitz, sei es in eigenen vier Wänden oder in einer Mietimmobilie, gemeldet waren.
  • Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Melderegister um etwa 1.300 Personen bereinigt werden konnte. Ergebnis: Es blieben noch rund 700 Personen mit einem Zweitwohnsitz übrig.
  • An diese 700 Personen verschickte die Steuerbehörde einen Erhebungsbogen. Damit wurden alle steuerrechtlich relevanten Daten abgefragt, die zur Festsetzung der Steuer benötigt werden wie zum Beispiel die Anzahl der Quadratmeter oder die Qualität der Gebäudeherstellung und -ausstattung.
  • Aus den Rückmeldungen wurde deutlich, dass die Zahl der tatsächlich Steuerpflichtigen noch einmal schrumpfen würde. Denn: „Es gab eine Reihe von Personen, die nicht belastet werden sollen oder können“, sagt Detlef Huber. „Dazu gehören beispielsweise junge Leute in der Ausbildung, die ihren Erstwohnsitz am Ausbildungsort haben müssen und bei den Eltern mit  Zweitwohnsitz gemeldet sind. Sie wollen wir nicht belasten.“ Oder es waren Personen, die in Wangen  arbeiten und hierfür ein Zimmer angemietet haben, aber am Wochenende zur Familie zum Beispiel  fahren. Auch sie sollen nicht belastet werden.
  • Steuerpflichtig sind solche Wohnungsbesitzer oder auch Mieter, die ihre Unterkunft in Wangen eventuell zu Urlaubszwecken nur sporadisch nutzen, aber anderorts zu Hause sind.
  • Klar ist bis jetzt: 90 Personen müssen die Steuer bezhalen. Von 200 weiteren fehlt noch die Antwort zur Steuererhebung. Hier wird die voraussichtliche Steuer im Wege der Schätzung ermittelt und festgesetzt.
  • Der Satz, den die Stadt als Berechnungsgrundlage für die Steuer festgelegt hat, liegt bei 10 Prozent der Jahresnetto-Kaltmiete. Ist eine Immobilie gemietet, liegt über den Mietvertrag ein konkreter Wert zur Berechnung vor. Ist der Zweitwohnungsnutzer auch deren Eigentümer, wird je nach Ausstattung, Baujahr und Lage des Gebäudes ein Quadratmeterpreis nach dem Mietpreisspiegel der Stadt Wangen im Allgäu festgelegt.

Mit der Zweitwohnungssteuer schließt sich Wangen vielen Vorreitern in Baden-Württemberg an.


10. Museen öffnen: Stabwechsel im Druckereimuseum

Museumsdruckerei Karl  Nusser 8links) übernimmt von Max Zeller das Ruder.

Museumsdruckerei: Karl Nusser (links) übernimmt von Max Zeller das Ruder.

In der  Wangener Museumslandschaft von der Eselmühle bis zur Badstube beginnt am Sonntag, 1. April, wieder der Sommerbetrieb. Im kleinen, aber feinen Druckereimuseum zwischen Töpferei und Stadtarchiv vollzieht sich bis dahin ein Personalwechsel.

Max Zeller, der das Museum 1997 aus Beständen der J.Walchner KG aufgebaut und es seither wie sein eigenes gehütet und in ihm gearbeitet hat, gibt im Alter von 85 Jahren den Schlüssel an Karl Nusser weiter. Nusser kann ebenfalls auf langjährige Erfahrung in der eigenen Druckerei zurückgreifen.

Fragt man den 70-Jährigen, weshalb er diese Aufgabe übernimmt, sagt er: „Es wäre schade, wenn eine Einrichtung, wie sie Herr Zeller aufgebaut hat, nicht mehr weiter gepflegt würde.“ Und wenn er sich in dem kleinen Raum umschaut, sagt er: „Mir ist hier alles vertraut. Da kann mich niemand überraschen.“

  • Geöffnet ist das Druckereimuseum dienstags von 14 bis 17 Uhr.
  • Die anderen Museen an der Eselmühle sind zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr, Feiertage von 14 bis 17 Uhr.
  • Der Eintritt beträgt ab dieser Saison für Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, für Kinder bis 12 Jahren ist der Eintritt frei.


11. Schauen, wo es grünt und blüht

Wangen im Allgäu ist eine grüne Stadt mit wunderschönen Gärten und Anlagen – und das nicht erst seit der Entente florale im Jahr 2007. Mit Professor Josef Härle nimmt ein absoluter Kenner die Interessierten mit zu sehenswerten und blühenden Plätzen. Der Weg führt unter anderem an die Argen, ins Buch und in den Garten beim Klösterle.

  • Termine: Führungen sind am Donnerstag, 19. April, und Freitag, 22. Juni. Start ist  jeweils um 14 Uhr am Gästeamt in der Bindstraße. Dauer rund 1,5 Stunden.
  • Anmeldung: Das Gästeamt der Stadt Wangen nimmt gerne Anmeldungen entgegen.Die Zahl der Plätze ist begrenzt.
  • Kosten: 3 Euro.


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