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INFOBRIEF WIRTSCHAFT
08/2012

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> TOURISMUS

1. Netzbetrieb der Wangener Glasfasertrassen vergeben

Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, der Lindauer Stadtwerketochter "Telekommunikation Lindau" den Zuschlag für den Netzbetrieb der Glasfasertrassen Obermooweiler-Wangen-Kernstadt und Haslach-Schauwies zu erteilen. Das Angebot der TK Lindau war aus einer europaweiten Ausschreibung als wirtschaftslichste Offerte hervorgegangen. Damit müssen durch den Betreiber (TK Lindau) binnen Jahresfrist die Aufnahme des Netzbetriebes erfolgen und erste Betriebe in den Wangener Gewerbegebieten Atzenberg, Geiselharz-Schauwies, Haid, Niederwangen und Südring angeschlossen werden.

2. Bund unterstützt Rohstoffeffizienz - Wangener Firma im Beraterpool

Peter und Ulrike Schnitzer Für viele Unternehmen steht das Thema Rohstoff- und Materialeffizienz ganz oben auf der Prioritätenliste. Das Bundeswirtschaftsministerium hat diesem Umstand in den vergangenen Jahren immer wieder mit neuen Förderprogrammen Rechnung getragen. Sie sollen Firmen in ihrem Bestreben unterstützen, ihre Prozesse auf entsprechende Einsparpotenziale zu durchleuchten.

Reicher Erfahrungsschatz
Ein Unternehmen, das sich seit rund 20 Jahren genau mit diesem Thema als Berater befasst, ist die Schnitzer Group, mit Sitz in Wangen im Allgäu. Sie gehört zu dem erlauchten Kreis der Berater, die von der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) jetzt ausersehen wurden, in einem neuen Förderprogramm „go-Inno“ kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu beraten und bei ihren Bemühungen um Materialeffizienz zu unterstützen. Das Unternehmen hat schon frühzeitig erkannt, dass der Kostenfaktor „Material“ in der produzierenden Industrie in Europa ein weit größer als jener beim Personal. Mit 42,5 Prozent seien die Materialkosten in einem Unternehmen des produzierenden Gewerbes der größte Ausgabeposten. Personalaufwendungen fielen dagegen nur mit 20,5 Prozent ins Gewicht, heißt es vonseiten des Dienstleisters.

Programm für KMU
Das vom Bundeswirtschaftsministerium aufgelegte Programm „go-Inno“ gibt KMU die Möglichkeit, ihre Ausgaben für externe qualifizierte Beratungsleistungen bis zu 50 Prozent fördern zu lassen. Das Programm zu Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizienz wird von der demea, der Deutschen Materialeffizienzagentur, betreut (www.demea.de). Um die Förderung möglichst unbürokratisch abzuwickeln, geschieht sie über Gutscheine.

In den vergangenen Jahren  haben sich aus Wangen beispielsweise Mendel Stanztechnik und GETA Interieur bei ähnlich gelagerten Förderprogrammen eingeklinkt und Erfahrungen gesammelt.  Dieter Mendel, Geschäftsführer von Mendel Stanztechnik, hat sich vor fünf Jahren mit Kollegen aus der Branche zusammengetan und gemeinsam untersucht, wie robustere Alu-Verschlüsse für Behälter wie Joghurtbecher mit weniger Verschnitt hergestellt werden könnten. Das Programm damals sei okay gewesen, wenn auch mit viel Bürokratie verbunden, sagt Mendel im Rückblick.

Ziel erreicht
Rundum angetan zeigt sich jedoch Robert Buhmann, Geschäftsführer von GETA Interieur. Auch er nahm 2007 das Thema Materialeffizienz unter die Lupe und nutzte dabei ein vom Bund gefördertes Programm. Zur Themenstellung gehörte, die Zahl der unterschiedlichen in der Produktion verwendeten Materialien zu verringern. Überlegt wurde, welche Materialien ersetzt und inwieweit neue recyclingfähige und nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden könnten. In einem Zeitraum von fünf Jahren sollten sich das Programm und die dadurch verursachten Kosten amortisieren. „Das ist so eingetreten“, sagt Buhmann. Von 100 Materialien seien nach der Beratung noch 70 im Einsatz, was unter anderem auch die Lagerung vereinfache, erklärt der Firmenchef. Und er sagt: „Ich würde eine solche Beratung jederzeit wieder über ein Förderprojekt angehen.“ Nicht nur er ist mit dem Verlauf zufrieden, auch die demea. Sie sei vor kurzem im Haus gewesen und habe nachgeprüft, wie die Dinge verlaufen sind. Ergebnis: Die Agentur schlug Buhmann vor, sich doch beim Deutschen Rohstoffeffizienzpreis 2012 zu bewerben.


3. MSR Solutions und Schnell Motoren AG erhalten Auszeichnung

Christian Roth (Zweiter v.R.) nimmt die MSR-Auszeichnung entgegen

Das Wangener Unternehmen MSR-solutions hat im Rahmen der diesjährigen Innovationspreisverleihung des Landeskreises Ravensburg eine Auszeichnung erhalten. Prämiert wurde das von der MSR Solutions entwickelte Automatisierungs- und Steuerungssystem „Joonior“, ein innovatives Smart Building System. Mit Hilfe von Joonior, das unter der Marke TELEFUNKEN vertrieben wird, können alle Energieverbraucher (Hausgeräte u.a.) sowie sämtliche vorhandene sicherheitsrelevante Einrichtungen, aber beispielsweise auch Fenster und Türen in einem Gebäude zentral überwacht und z.B. über ein Smartphone angesteuert werden.

Ralph Kirchmaier (Geschäftsführer der SCHNELL Akademie GmbH) nimmt den Sonderpreis der WIR entgegen.

Erstmalig wurde in diesem Jahr der Sonderpreis „Innovativer Arbeitgeber“ verliehen. Er ging an die Schnell Motoren AG aus dem Interkommunalen Gewerbegebiet Geiselharz Schauwies. Schnell habe durch eine Vielzahl von Maßnahmen und speziell durch die eigens beim Unternehmen angesiedelte Schnell-Akademie eine breite Palette an Personalrekruitingmaßnahmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel eingeleitet, urteilte die mit Personalfachleuten besetzte Jury. Die erneute Ausschreibung des WiR-Innovationspreises ist für Herbst 2013 vorgesehen. Weitere Informationen unter: www.wir-rv.de.

Zu den Internetseiten der ausgezeichneten Firmen:

MSR-Solutions

Schnell Motoren AG


4. Energieberatung: Höhere Zuschüsse möglich

Privatpersonen sowie  kleine und mittlere Unternehmer können für die Energieberatung jetzt höhere Zuschüsse als bisher bekommen. Darauf weist die Energieagentur Ravensburg hin. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt die so genannte „Vor-Ort-Beratung“ in einem Ein- oder Zweifamilienhaus mit bis zu 400 Euro. Wer die Beratung für ein Wohngebäude ab drei Wohneinheiten braucht, kann auf einen Zuschuss bis zu 500 Euro hoffen. Zusätzlich gibt es Fördermittel für die Stromeinsparberatung (bis zu 50 Euro) und für eine thermografische Untersuchung (bis zu 100 Euro). Das derzeitige Programm unterstützt die Beratung bei Gebäuden, für die der Bauantrag vor dem 31. Dezember 1994 gestellt wurde. Anträge werden vom Energieberater vor Beginn der Beratung beim BAFA gestellt.

Info: Damit Wangener Unternehmer nicht weit gehen müssen, kommt die Energieberatung Ravensburg ins Wangener Rathaus. Termine können mit Frau Jochim vereinbart werden, Telefonnummer 07522/ 74-151.

Hinweise zum Programm der BAFA gibt es im Internet unter www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung


5. Objekte in der Gewerberaumbörse


Büroraum, zentral gelegen

Büro-/Praxisräume in modernem Dienstleistungszentrum

Großes Ladenlokal in der Innenstadt

6. Arbeitslosenzahlen

Quote im Landkreis Ravensburg: 2,7 %
Arbeitslose in Wangen im Allgäu: 378 (Stand 31.07.2012)

Arbeitslose absolut in Wangen im Allgäu



Quelle: Agentur für Arbeit

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