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INFOBRIEF TOURISMUS
08/2012

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> WIRTSCHAFT

1. Premiere für „Pinocchio“ bei den Wangener Festspielen

"Pinocchio" feiert am 03. August 2012 Premiere bei den Wangener Festspielen.

Theaterluft für Kinder: Für das Familienmusical „Pinocchio“ hebt sich bei den Wangener Festspielen im Zunftwinkel der Vorhang erstmals am Freitag, 3. August. Das Buch stammt aus der Feder von Christian Berg, die Musik von Konstantin Wecker. „Das kongeniale Duo  ist Garant für Kindermusicals, die die jungen Zuschauer gleichermaßen ernst nehmen und verzaubern“, heißt es im Programm der Festspiele.

  • Karten gibt es für 16 Euro, ermäßigt für 8 Euro über www.reservix.de oder www.suedfinder.de/tickets.
  • Vor Ort sind auch Karten im Gästeamt Wangen, Bindstraße 10 zu haben, Telefonnummer 07522/74-211. Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.


2. Räuber schlagen lautstark zu

Die Räuber überfallen den Landvermesser und seine Magd. Foto:sum

Die Räuber überfallen den Landvermesser und seine Magd.

Wenn Landvermesser Professor Pauly und seine Magd an Freitagabenden Gäste durch die Stadt begleiten und ihnen Geschichten von Gaunern, Galgenvögeln und Gefahren erzählen, dann ist für den Schauereffekt und Unterhaltung gesorgt. Das Drehbuch verändert sich laufend. Probeweise wurde jetzt zum zweiten Mal ein Raubüberfall eingebaut.

Mit Laternen durch die Stadt
Wer bei der Führung mitgeht, leuchtet sich den Weg mit einer hübschen Laterne aus Holz. Foto: sum.Am Start im Hof des Hinderofenhauses bewaffnen sich die Gäste mit Laternen, die ihnen den Wegdurch die Stadt und das ein oder andere dunkle Gebäude beleuchten. So ist die Rede von Wangens (hoffentlich) letztem

Mörder, der im Turm über dem Ratloch einsaß und dort seine Hinrichtung erwartete, die draußen am Galgenbühl vollzogen wurde.

Von schillernden Persönlichkeiten
Auch von den Praßbergern erzählen Andreas Rommel und Beate Leupolz in ihren Rollen als Landvermesser und Magd. Sie spielen sich dabei nicht nur die Bälle der Geschichten zu, sondern kosten sichtlich mit Vergnügen ihre Rollen auch sonst aus. In einer Sprache, die den Ton des 19. Jahrhunderts einzufangen versucht, kabbeln sie sich gegenseitig und erzählen. Die Adligen, die vor der Stadt eine Burg und einst auch ein Haus auf dem Marktplatz besaßen, waren schillernde Persönlichkeiten. Noch heute, so legen es die beiden Erzähler nahe, geistere einer der Praßberger nächtens durch die Martinskirch.

Nichts ist sicher vor dem Räuber
Auf dem Weg durch verwunschene Gassen und das Heimatmuseum an der Eselmühle kommt schließlich auch die Sprache auf Christoph Zeltner, der die Mühle in Niederwangen überfallen und hatte und mit seiner Bande ausrauben wollte. Und während sich noch die Geschichte des Überfalls entfaltet, stürzen drei Gestalten mit Krach und Radau in die Gruppe und übernehmen für einige Minuten das Gesetz des Handelns. Es ist der Räuberhauptmann mit zwei seiner Männer. Sie fordern die „Zeiteisen“, Regenschirme oder Schmuckstücke der Gäste ein, stopfen sie in einen Sack und verschwinden fast so laut wie sie gekommen sind, samt ihrer Beute. Zeltner endete wie jener Mörder draußen auf dem Galgenbühl. Der Henker spannte ihn aufs Rad, wo der Räuberhauptmann schließlich verschied.

Räuber rücken Diebesgut heraus
Nach rund eineinhalb Stunden kehrt die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt und stärkt sich mit einem Schluck Räuberwasser. Die Schurken, allesamt Schüler der Waldorfschule, Fabio Holz, Joscha Steybe und Joas Kaack, kommen ebenfalls herbei und bringen ihre „Beute“ reumütig und vergnügt zurück. Das Publikum dankt den Akteuren mit Beifall und kehrt dann, so es gebucht wurde, zum Henkersmal im Hinderofencafé ein.

  • Info: Die Führung „Von Gaunern, Galgenvögeln  und Gefahren“ gibt es Freitagabend, 14-tägig. Der nächste Überfall ist für den 31.8. angekündigt. Auch für Gruppen können Gruselführung und Räuber gebucht werden. Anmeldung ist beim Gästeamt Wangen, Telefonnummer 07522/74-211.


3. In den Ferien in die Käseschule

In der Erlebnis- Käseschule kann der Gast viel übers Käsen lernen.

In die Schule in den Ferien? Ja, warum nicht? Wer Lust hat zu lernen, wie man im Allgäu Käse macht, der kann das im Weinstadl Rimmele in Hiltensweiler erfahren, wenn dort die Allgäuer Käseschule zu Gast ist. Aus drei Litern Milch stellt jeder Teilnehmer an einem Nachmittag 350 Gramm Käse her. Wie es funktioniert erklärt Käsemeister Georg Gründl. Er sieht in der Allgäuer Käseschule nicht nur einen Fall für die Erlebnisgastronomie. Gründl will damit auch ein bisschen sensibilisieren für das Naturprodukt Käse.

Käsen im Kupferkessel
Jeder Teilnehmer bekommt einen hübschen Kupferkessel, in dem Milch langsam erwärmt wird, dann kommt das Lab dazu und das Käsen kann beginnen. Zur Käseschule gehört auch eine Käseverkostung mit Brot, ein Allgäuer Obstler, eine Urkunde als Käsediplom, eine Rezeptmappe, und den hergestellte Käse darf man natürlich mitnehmen.

  • Info:
    Die nächsten Termine für die Erlebnis-Käseschule Allgäu liegen am 9. und 23. August sowie am 15. September, jeweils um 15 Uhr.
    Gerne arrangiert das Team vom Weinstadl Rimmele auch spezielle Käseschul-Termine für Gruppen ab zehn Personen.
    Der Preis pro Teilnehmer liegt bei 34,50 Euro.  Weitere Termine können Interessierte im Internet unter www.kaeseschule.de nachsehen.


4. Durch Wangens Geschichte als Räuber, Ritter und Burgfräulein

Kinder ziehen als Räuber, Ritter und Burgfräulein durch die Wangener Geschichte.

Die spannende Geschichte vom Überfall der Waldburger erzählt Andreas Rommel in der Waffenkammer des Museums.

In der Müllerstube der Eselmühle sitzen Ritter und Burgfräulein und lauschen Andreas Rommel. Der Gästeführer begleitet die hübsch verkleideten Kinder in der Rolle des Stadtschreibers  an diesem Samstagnachmittag im Wangener Heimatmuseum und erzählt ihnen Geschichten und Sagen der Stadt Wangen.

Die Räuber verstecken sich gerade auf sein Geheiß in der Eingangshalle des Museums, während der Stadtschreiber in der Müllerstube den Burgfräulein und Rittern vom missglückten Raubzug des Räuberhauptmanns Christof Zeltner in Niederwangen berichtet. „Nachts, als der Müller und seine Familie und alle, die zur Mühle gehörten schliefen …“ Andreas Rommel macht gut hörbare Schlaf- und Schnarchgeräusche. „Kommt, helft mir mal“, unterbricht er sich und seine wissbegierigen Zuhörer schnarchen kräftig mit.

Kampf um ein schönes Mädchen.

Kampf um ein schönes Mädchen.Räuber pirschen sich an

Aus dem Turm schauen wie der Türmer.

Aus dem Turm schauen wie der Türmer.

Spannende Geschichten
So wie die Geschichte vom Müller in Niederwangen, der seine Habseligkeiten den Räubern wieder abnehmen konnte, und vom Räuberhauptmann, der schließlich durch das Schwert den Tod fand, erzählt Andreas Rommel eine Reihe spannender Geschichten und lässt seine Zuhörer mitspielen. Sie streifen nicht nur zu Beginn der Führung im Gästeamt in der Bindstraße Kostüme über, die aus ihnen Räuber, Ritter und Burgfräulein machen, sie spielen diese Rollen immer wieder auf ihrem Weg durchs Museum. Sie überfallen die Stadt Wangen als Waldburger, sie kommen und gehen als weiße Frau, wie sie der Sage nach auf der Praßberger Burg spukt, oder sie fühlen mit dem letzten Turmwärter und seiner Familie, wenn sie ganz oben im Pulverturm von deren Leben  erfahren. Das Museum dient den Geschichten als Kulisse, macht dabei aber auch neugierig, zum Beispiel, wenn es durch die Waffenkammer geht.

Kindgerechtes Drehbuch
Eineinhalb Stunden dauert die unterhaltsame Tour, für die Andreas Rommel das kindgerechte Drehbuch geschrieben hat. Weil so viel gespielt wird und auch laufend Fragen im Gespräch beantwortet und an immer wieder neuen Orten im Museum spannende Episoden geschildert werden, sind alle bis am Ende mit gespitzten Ohren dabei. Als die Ritter, Räuber und Burgfräulein am Ende ihre Kostüme abgeben, beantworten sie die Fragen ihrer Eltern, wie es gewesen sein ganz einfach: „Cool!“

  • Info: An folgenden Terminen wird die Führung angeboten:  4./18. August ,
    1./ 15./ 29. September, jeweils um 17.30 Uhr,  Dauer rund eineinhalb Stunden.
    Die Kosten belaufen sich auf 3 Euro pro Kind, Erwachsene als Begleitung 5 Euro. Kinder unter 7 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitperson. Die Führung kann auch für Events gebucht werden. Anmeldung beim Gästeamt unter der Telefonnummer 07522/74-211.


Während also in der ersten Etage der Mühle die Müllersleute bestens schliefen, pirschten sich die Räuber heran und stiegen in die Mühle ein. Wie in der Geschichte kommen nun auch die Räuber aus ihrem Versteck und schauen sich in der Müllerstube um. Andreas Rommel fährt fort und erzählt, wie am Ende die Räuber übermütig vom Branntwein, den sie in der Küche getrunken hatten, auch noch im ersten Stock des Hauses ihre Plünderei fortsetzen wollten, aber vom Müller und seinen Angehörigen vertrieben und schließlich auch gefasst wurden. „Warum wohl?“, fragt der Stadtschreiber. „Weil sie wegen des Alkohols schwankten und torkelten.“

5. Wandern rund um Wangen

Wer gerne wandert, kann sich donnerstags den geführten Gästewanderungen anschließen, die das Gästeamt bis zum 6. September anbietet. Start ist immer um 9 Uhr am Gästeamt. Die Wanderführer des Schwäbischen Albvereins nehmen Gäste und Einheimische mit auf abwechslungsreiche Wege rund um Wangen. Auf halber Strecke gibt es eine Erfrischung und ein zünftiges Vesper. Rückkehr ist gegen 12.30 Uhr.

Info: Der Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro wird vor dem Abmarsch bezahlt, Kinder gehen kostenlos mit. Da meist auf unbefestigten Wegen gewandert wird, ist entsprechendes Schuhwerk unbedingt zu empfehlen.


6. Gastronomievorstellung: Wohin essen gehen in Wangen?

 

Hans-Peter und Gabriele Haug verwöhnen ihre Gäste mit süßen Köstlichkeiten.

Hans-Peter und Gabriele Haug verwöhnen ihre Gäste mit süßen Köstlichkeiten.Wir stellen Wangener Restaurants vor. Heute: das Café Haug

Das Café Haug ist eine Institution in Wangen. Im Waltersbühl gelegen schätzen die Gäste das Café im Wintergarten mit seiner Konditorei seit vielen Jahren als einen kulinarischen Dreh- und Angelpunkt. Treffpunkt war das Lokal von Anfang an.

Sohn hilft den Eltern
Vielen Menschen ist es nicht an der Wiege gesungen, welchen Beruf sie einmal ergreifen werden. Bei Hans-Peter Haug war das ein bisschen anders. Die Eltern hatten schon ein Café in der nahen Praßbergsiedlung. Da ein Konditor im Haus fehlte, lernte Hans-Peter Haug als einer der sieben Söhne, wie an Kuchen backt, Torten kreiert und Schokolade herstellt. An verschiedenen Orten in Wangen, zunächst am Saumarkt, dann auch in der Herrenstraße und schließlich im elterlichen Café verwöhnte Hans-Peter Haug seine Kunden mit süßen Leckereien – von Anfang an dabei seine Frau Gabriele.

Mittwochs war ein Tanzabend
1986 schließlich baute er im Waltersbühl sein Café, das lange Zeit auch bis Mitternacht und mittwochs mit Tanzmusik viele Menschen anzog und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt war. Bekannt ist das Café immer noch, auch wenn heute nicht mehr getanzt wird.

Für Kinder schickt Konditormeister Hans-Peter Haug gern den großen Zug durchs Café.

Für Kinder schickt Konditormeister Hans-Peter Haug gern den großen Zug durchs Café.

Flucht an einer Fußballweltmeisterschaft
Hans-Peter Haug erzählt übrigens gern die Geschichte von einer Fußballweltmeisterschaft. Es war ein Abend, da Deutschland gegen England spielte. 100 Sitzplätze hatte sein Lokal und 100 Frauen waren dort und wollten tanzen. Die Männer saßen im Heimkino und schauten Fußball. „Da habe ich die Flucht ergriffen, denn ich war weit und breit der einzige Mann“, sagt der 63-Jährige, der seit Jahren in der Kommunalpolitik engagiert ist und bis heute für die CDU im Kreistag, aber auch im Aufsichtsrat der Oberschwabenklinik sitzt. Im Krankenhaus Wangen fungiert er darüber hinaus ehrenamtlich als Ombudsmann der Patienten.

Alles kommt frisch auf den Tisch
Mit sechs Konditoren steht Haug in der Backstube und zaubert von kleinen Sünden bis zur Hochzeitstorte an sieben Tagen in der Woche alles, was Süßschnäbel gerne haben. „Wir stellen jeden Kuchen und jede Torte mit aufwendigen Rezepturen frisch her und legen auch Wert auf die Verwendung von frischen Fürchten oder frisch zubereitetem Fruchtmus“, sagt Hans-Peter Haug.

Der Betrieb bildet aus
Zwölf Mitarbeiter hat Hans-Peter Haug, darunter sind sechs Auszubildende. Sie lernen das Konditorenhandwerk und den Beruf der Konditoreifachverkäuferin. Vor kurzem erst schloss eine Gesellin als beste Verkäuferin überhaupt im ganzen Landkreis ab, die bei den Haugs in die Lehre gegangen war. Ein Sonderservice für Kinder ist übrigens der große Zug. Er liefert den jungen Gästen eine Schokolade direkt an den Tisch. Und wenn sich die Jüngsten an der Kaffeetafel langweilen, können sie sich in die große Kinderecke verabschieden und nach Herzenslust spielen. Künstlern der Kornhausmaler bietet Haug im Übrigen ein Forum mit ständig wechselnden Ausstellungen.

Sechsmal in der Woche lädt das Café Haug zum Genießerfrühstück (5,20 Euro plus Getränke), sonntags gibt es das große Sonntagsfrühstück (14,50 Euro, inklusive Getränke). Von Montag bis Freitag lockt eine täglich wechselnde Mittagskarte mit Gerichten der Saison. An schönen Tagen können sich die Gäste auf der Terrasse mit 50 Sitzplätzen niederlassen.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr; Samstag 8.30 Uhr bis 18 Uhr; Sonn- und Feiertage 10 bis 18 Uhr. Kein Ruhetag.
Kontakt:
Café Haug, Waltersbühl 17, 88239 Wangen im Allgäu,
Telefonnummer 07522/5179


7. Wangen trifft sich zur 10. Kulturnacht

Mehr als 20 Akteure und ebenso viele Veranstaltungsorte mitten in der Wangener Altstadt sind Schauplätze der 10. Wangener Kulturnacht. Beim kleinen Jubiläum wird ein noch größeres begangen. Die Rieger-Orgel tönt seit 25 Jahren in St. Martin. Kantor Georg Enderwitz wird zeigen, was diese „Königin der Instrumente“ alles kann.

Breit ist das Angebot an diesem Abend von Kunst, über Theater, Tanz, Gesang, Big Band oder feine Barockmusik im intimen Rahmen der Rochuskapelle. Kinder finden ebenso interessante Programmpunktee wie Erwachsene. Viele lokale Akteure wirken mit, aber auch Profis wie die Schauspieler der Festspiele Wangen, die sowohl aus dem „tollsten Tag“ Szenen spielen als auch aus „Pinocchio“ Auszüge lesen. Der Eintritt ist frei.


Beginn ist am Freitag, 3. August um 19 Uhr, den Startschuss für den Abend gibt Oberbürgermeister Michael Lang auf dem Marktplatz. Dort werden den ganzen Abend über Freunde aus der italienischen Partnerstadt Prato leckere Pasta e Vino auftischen.
Ende ist um 24 Uhr.
Die Kulturnacht gibt es übrigens auch bei Regenwetter!

 


Kontakt

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an das Gästeamt:

Gästeamt - Tourist Information
Tel. +49 (0) 7522 74-211
Bindstraße 10
D-88239 Wangen i. Allgäu
E-Mail: tourist@wangen.de



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