Logo Stadt Wangen im Allgäu      Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images

INFOBRIEF BÜRGER
08/2012

> TOURISMUS
> WIRTSCHAFT


1. Jubel um Wangens erfolgreichen Tour de France-Fahrer Dominik Nerz

Gratulation für Dominik Nerz nach seiner erste Tour de France.

Gratulation für Dominik Nerz nach seiner ersten Tour de France.

Wie in Paris: Dominik Nerz, nach Andreas Klöden mit Platz 47 erfolgreichster deutscher Fahrer bei der Tour de France 2012, und erster Wangener, der die Tour überhaupt mitgefahren ist, stand strahlend auf der Bühne vor dem Rathaus auf dem Marktplatz in Wangen. Mit Blick auf die rund 200 Menschen, die gekommen waren, sagte er: „Das ist ja wie auf den Champs Élysées!“

Oberbürgermeister Michael Lang beglückwünschte den 22-jährigen Radfahrer der Radunion Wangen zu seinem Erfolg und schloss in die Gratulation auch die Familie ein. Im Interview mit Susi Weber, Mitarbeiterin der Schwäbischen Zeitung, fasste Nerz die Höhen und Tiefen des härtesten Radrennens der Welt zusammen.

Dass an einem Tag auch Wangener bei Belfort an der Strecke standen, hatte ihn stark beeindruckt: „Das war der Hammer!“ Ob er auch beim Radkriterium am Sonntag, 16. September, in Wangen am Start sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Nerz ist eingebunden in ein italienisches Team, das einen festen Rennplan hat. Entsprechend werden die Fahrer eingesetzt. Doch Dominik Nerz machte zumindest so viel Hoffnung: „Ich habe schon darum gebeten, mich an diesem Wochenende nicht einzuplanen.“


2. Mit Elan ins Amt: Christoph Heidel ist neuer VHS-Leiter

Der neue VHS-Leiter, Christoph Heidel

Die Volkshochschule Wangen-Kißlegg hat vom 1. August an einen neuen Leiter. Christoph Heidel, bis Ende Juli Schulleiter an der Grund- und Hauptschule Leutkirch, startet hoch motiviert in die neue Aufgabe. „ Ich habe total Lust auf das Neue“, sagt er. Und neu ist noch immer Vieles, auch wenn der 52-Jährigesich in den vergangenen Monaten schon neben seinen Rektorenaufgaben ein wenig im neuen Arbeitsfeld umgesehen hat. Wöchentlich war er ein paar Stunden in Wangen. Für seine Kolleginnen und Kollegen hat er ein dickes Lob parat: „Es ist grandios, was die Mitarbeiter in der Zeit des Übergangs geleistet haben.“

“Veränderung ist Fortschritt
Nach 22 Jahren im Schuldienst, von denen Heidel die Hälfte als Schulleiter arbeitete, startet er noch einmal völlig neu durch frei nach dem Motto „Veränderung ist Fortschritt“. „Ich wollte etwas ganz anderes kennenlernen“, begründet er den Wechsel vom Leutkircher Adenauerplatz ins Wangener Hinderofenhaus am Marktplatz. Allein die Stundentafel der VHS zwingt ihn dazu, zum Beispiel bekennt er: „Ich habe nicht gewusst, wie viele Arten von Yoga es gibt.“  Als einen Vorteil im neuen Berufsfeld erkennt er die Motivation der Schüler. „Hier ist jeder freiwillig. Das ist sehr günstig fürs Lernen.“

Netzwerke knüpfen
In der neuen Rolle sieht er sich unter anderem als Netzwerker, der die verschiedenen Bildungsangebote in der Stadt verknüpft oder auch neue Themen auf den Markt bringt, die es bisher so noch nicht gegeben hat. Gerne würde er mit den Schulen zusammenarbeiten, beispielsweise bei der Elternbildung. Als ideal sähe er es an, wenn Schulen, Jugendamt und Volkshochschule besser vernetzt auf die Bedürfnisse von Eltern eingehen könnten. „Bisher ist es doch so, dass jeder zwar innerhalb seines Feldes gute Arbeit leistet, aber die Vernetzung darüber hinaus fehlt.“

Kinder und Jugendliche ansprechen
Ein weiterer Punkt, der ihn umtreibt, ist die Frage, wie man beispielweise in der Galerie spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche machen kann, um diese Welt für den Nachwuchs attraktiv zu machen. Und wie man Schulklassen ansprechen kann, damit sie den Weg zu den Ausstellungen finden.

Menschen locken
Diese Frage liegt über all dem, was Heidel jetzt angehen will: Wie kann man Themen interessant machen und so präsentieren, dass sie auch Menschen locken können, die aus unterschiedlichsten Gründen bisher nicht kommen. Einen Schritt in diese Richtung macht die VHS in diesem Herbst. Denn sie hat im neuen Programm einen Schminkkurs speziell für Theaterleute. Um ihn zu bewerben, wurden alle Theatergruppen in der Umgebung angeschrieben. Geleitet wird der Kurs von einem professionellen Maskenbildner.

Christoph Heidel lebt mit seiner Familie in Kißlegg und ist unter anderem über die Musik in Wangen sehr gut vernetzt – beste Voraussetzungen also für einen Leiter der VHS Wangen-Kißlegg.


3. Wangener feiern das Kinderfest - Und das Wetter hält!

Die Grundschule Schomburg zieht durch die Paradiesstraße.

Die Grundschule Schomburg zieht durch die Paradiesstraße.

Was für ein Wochenende! Wangen hat das Kinder- und Heimatfest gefeiert – mit fast allem, was dazu gehört. Allein das Altstadtfest musste ins Festzelt ausweichen, weil am Freitagabend der Himmel alle Schleusen öffnete. Doch dem Umzug am Samstagmorgen stand nichts im Weg. Der Regen hörte auf, kurz bevor die Böllerschützen die Kracher zündeten. So bot sich nach zwei Jahren vom Wetter erzwungener Pause den Zuschauern wieder das bunte Umzugsbild, das Schulen und Vereine auf die Beine bringen.

Musikkapellen spielen auf.

Musikkapellen spielen auf.

Für die Musik sorgten die Blasmusikkapellen aus Wangen und Umgebung. Wunderschöne Gespanne zogen Wagen mit den Stadttoren. Beim anschließenden Bummel über den Rummel zählte das Riesenrad zu den Hauptattraktionen, von dem aus sich eine tolle Sicht über Wangen und in die Berge bot.

OB Michael Lang treibt den Hahn ins Fass.

OB Michael Lang treibt den Hahn ins Fass.

Den offiziellen Auftakt hatte das Kinderfest am Donnerstagabend im Festzelt gefeiert. Nur zwei Schläge brauchte Oberbürgermeister Michael Lang, bis der Hahn im Fass saß und das Bier in die Krüge floss. Beim Adlerschießen wurde der Schützenkönig, beim Kinderfestlauf am Sonntag wurden die schnellsten Läufer ermittelt. Im Zelt sorgten verschiedene Musikgruppen für Stimmung, nicht zuletzt bei der Dirndl- und Lederhosenparty am Samstag. Die Schulkinder hatten ihren Spaß bereits am Donnerstagnachmittag und Freitag bei vielen Spielen.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

In der Woche vor dem Kinderfest zeigte das Kinderfesttheater Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Die neuen Verantwortlichen, Susanne und Silvia Brunold, Uschi Peters und Meike Engler, haben die 20-jährige Tradition nahtlos fortgeführt. Dazu gehörte auch, dass die Kinderfesttheatergruppe mit einer Szene den ökumenischen Gottesdienst im gut gefüllten Festzelt mitgestaltete.

Die Realschule mit Schulleiter Hubert Rizzo war im Umzug dabei.

Auch die Realschule mit Schulleiter Hubert Rizzo war im Umzug dabei.

Weitere Bilder finden Sie hier und im Internet auf der Seite der Kinderfestkommission www.kinderfestkommission-wangen.de

 


4. Premiere für „Pinocchio“ bei den Wangener Festspielen

"Pinocchio"-Premiere bei den Wangener Festspielen am 03. August 2012.

Theaterluft für Kinder: Für das Familienmusical „Pinocchio“ hebt sich bei den Wangener Festspielen im Zunftwinkel der Vorhang erstmals am Freitag, 3. August 2012. Das Buch stammt aus der Feder von Christian Berg, die Musik von Konstantin Wecker. „Das kongeniale Duo  ist Garant für Kindermusicals, die die jungen Zuschauer gleichermaßen ernst nehmen und verzaubern“, heißt es im Programm der Festspiele.

  • Karten gibt es für 16 Euro, ermäßigt für 8 Euro über www.reservix.de oder www.suedfinder.de/tickets.
  • Vor Ort sind auch Karten im Gästeamt Wangen, Bindstraße 10 zu haben, Telefonnummer 07522/74-211. Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.


5. Großer Bahnhof für den Deutschen Meister Stadtkapelle

Tobias Zinser zeigt die Urkunde für den Deutschen Meistertitel der Stadtkapelle.

Große Freude über die Urkunde für den Deutschen Meister bei OB Michael Lang, Vorstand Gerolf Stitzenberger, Dirigent Tobias Zinser, dem Deutschen Musikrat Jochen Wehner und Vorstand Markus Jörg (von links).

Lohn für die Lorbeeren
Beste Stimmung, launige Sprüche und viele Gründe zu danken: Wangen hat seinen Deutschen Meister gefeiert. Die Stadtkapelle erhielt die noch ausstehende Urkunde für den Sieg beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim bei einer Feier im Rathaus. Überbringer war der Deutsche Musikrat, Jochen Wehner. Einen Scheck über 3500 Euro gab es obendrauf von Josef Hodrus, Vorstand der Volksbank Allgäu-West. Und auch die Stadt hatte mit einer Taschentrompete ein passendes Geschenk gewählt, das Oberbürgermeister Michael Lang überreichte.

Punktgenaue Vorbereitung
Den Deutschen Meistertitel als bestes Amateurorchester Deutschlands unter den Bläsern hat sich die Stadtkapelle Wangen bereits am 18. Mai in Hildesheim geholt. Bei der Feier im Rathaus gab es jede Menge Lob für die Musiker, die punktgenau von ihrem Dirigenten Tobias Zinser vorbereitet und durch den Wettbewerb geführt worden waren. OB Lang gratulierte Zinser mit den Worten: „Der Titelgewinn ist ihr ganz persönlicher Erfolg.“ Langer herzlicher Applaus folgte.


Kleiner “Fan-Club”
Lang war selber bei dem Wettbewerb dabei gewesen und hatte auch die Proben begleitet. Gemeinsam mit dem früheren Dirigenten Alfred Groß bildete er den kleinen „Fan-Club“, wie er sagte. Und weil so kurz nach dem Ende der Fußball-Bundesliga und wenige Tage nach dem Pokalfinale Jürgen Klopp und sein erfolgreiche Dortmunder Mannschaft noch immer präsent waren, ist es kein Wunder, dass der erfolgreiche Dirigent Tobias Zinser von Lang zum „Jürgen Klopp der Stadtkapelle“ ausgerufen wurde.

Tolle Kür
Dem Dirigenten zollte auch Jochen Wehner besondere Anerkennung. „Es ist nicht selbstverständlich, dass nach 32 Jahren Alfred Groß wieder ein Mann als Dirigent am Pult steht, der ein Orchester künstlerisch so weiter entwickelt hat, wie Tobias Zinser“, sagte Wehner. Für die Jury habe das von der Kapelle als Kür präsentierte Stück „Extreme Make-Over“ viele Stellen enthalten, bei denen die Preisrichter genau hören konnten, wie weit das Stück wirklich durchforstet worden war. Zuvor hatten die Zuhörer den Mitschnitt des Vorspiels aus dem Wettbewerb gehört und mit viel Applaus belohnt.

Die Luft ist oben dünn
Tobias Zinser gestand ein, er habe nicht mit dem Erfolg gerechnet. Sehr dünn sei die Luft auf dem hohen Niveau, sagte Zinser. Deutlich sichtbar sei dies an der Tatsache, dass der Sieger von 2008 dieses Mal nur den 6. Platz erreichen konnte. Zinser machte deutlich, dass der Meistertitel am Ende einer langen Entwicklung steht und bezog seinen Vorgänger ebenso wie die Jugendmusikschule, deren stellvertretender Leiter er ist, sowie seine Kollegen, angefangen beim Leiter der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu, Dr. Hans Wagner, ausdrücklich mit ein.

Auch der Stadt Wangen und dem Gemeinderat dankte er, denn mit dem Probenraum im GEG-Gebäude der Jugendmusikschule habe sich die Situation für die Stadtkapelle signifikant verbessert. Den Musikern dankte er für die freundliche und entspannte Atmosphäre, in der gearbeitet werden kann. Was die Zukunft anbetrifft hielt der Musiker-Teamchef den Ball flach: „Dieser Erfolg bleibt uns. Aber es ist nicht zu erwarten, dass wir den Erfolg wiederholen werden.“

Einblick in die Tage von Hildesheim
Einen Einblick in die Tage von Hildesheim und Hannover, wo im Domizil des Heeresmusikkorps geprobt wurde, gab Gerolf Stitzenberger, der Geschäftsführer der JMS. Immer habe lockere Stimmung geherrscht, selbst noch in der Generalprobe. Tobias Zinser habe ihnen als Musiker auf den Weg gegeben: „Ich müsst spielen, spielen, spielen. Ihr müsst um Euer Leben spielen.“ Das haben die Musiker dann offenkundig auch getan. Auf der Heimfahrt im Bus schließlich erfuhr die Truppe vom Sieg und jubelte so ausgelassen, dass Busfahrer Werner Sohler sofort die nächste Raststätte ansteuerte.

Ein Scheck vom Sponsor
Volksbank-Vorstand Josef Hodrus dankte den Musikern, dass sie die Strapazen auf sich genommen hatten. 24,3 Punkte zu bekommen sei etwas ganz Besonderes, sagte Hodrus, der selber in der Freizeit Musik macht. Die Stadtkapelle habe eine absolute Höchstleistung abgeliefert.

Ein Bläserensemble der Stadtkapelle umrahmte die Feier, die bei Häppchen und Getränken ausklang.


6. Wangen trifft sich zur 10. Kulturnacht

Mehr als 20 Akteure und ebenso viele Veranstaltungsorte mitten in der Wangener Altstadt sind Schauplätze der 10. Wangener Kulturnacht. Beim kleinen Jubiläum wird ein noch größeres begangen. Die Rieger-Orgel tönt seit 25 Jahren in St. Martin. Kantor Georg Enderwitz wird zeigen, was diese „Königin der Instrumente“ alles kann.

Breit ist das Angebot an diesem Abend von Kunst, über Theater, Tanz, Gesang, Big Band oder feine Barockmusik im intimen Rahmen der Rochuskapelle. Kinder finden ebenso interessante Programmpunktee wie Erwachsene. Viele lokale Akteure wirken mit, aber auch Profis wie die Schauspieler der Festspiele Wangen, die sowohl aus dem „tollsten Tag“ Szenen spielen als auch aus „Pinocchio“ Auszüge lesen. Der Eintritt ist frei.

Beginn ist am Freitag, 03. August 2012 um 19 Uhr, den Startschuss für den Abend gibt Oberbürgermeister Michael Lang auf dem Marktplatz. Dort werden den ganzen Abend über Freunde aus der italienischen Partnerstadt Prato leckere Pasta e Vino auftischen.
Ende ist um 24 Uhr.
Die Kulturnacht gibt es übrigens auch bei Regenwetter!


7. Heißer Italo-Sound auf dem Marktplatz

Die Italienische Nacht lockt viele Besucher.

Die Italienische Nacht lockt viele Besucher.

Kultur und kein Ende: Einen Tag (04. August 2012) nach der Wangener Kulturnacht gibt es auf dem  Marktplatz einen italienischen Abend zu genießen. Sänger und Rockmusiker aus Prato werden in der guten Stube Wangens einheizen. Und selbstverständlich gibt es dazu auch Leckereien aus Italien zu kosten! Beginn ist um 19 Uhr.


8. Klassikfreunde freuen sich auf hochkarätige Musiker

Sechs hochkarätige musikalische Erlebnisse verspricht die Reihe der Altstadtkonzerte. Sie startet am Samstag, 23. September, im Rathaus mit dem Streichtrio Mozarteum Salzburg. Ebenfalls im Rathaus spielt am Freitag, 15. Februar, das  Daedalus Quartett. Die vier weiteren Konzerte finden in der Stadthalle statt. Am zweiten Termin, 26. Oktober, gastiert der Sieger des ARD-Musikwettbewerbs 2011, Alexej Gorlatch (Klavier) in Wangen. Ebenfalls vor großem Haus spielen am Sonntag, 4. November, der Cellist Maximilian Hornung (bereits zweimal mit dem Echo Klassik ausgezeichnet) und Silke Avenhaus (Klavier). Das erste Konzert der Reihe im Jahr 2013 bestreiten am Samstag, 19. Januar, die Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, die Trombone Unit Hannover. Zum Abschluss spielt in der Stadthalle das Kammerorchester des Prager Nationaltheaters.


9. Joy macht Appetit auf Kleinkunst

Thilo Seibel: Hurra! Hurra! Das Öl ist aus!

Thilo Seibel: Hurra! Hurra! Das Öl ist aus!

Joy-Kleinkunst startet wieder nach der Sommerpause. Viele bundesweit aktive Kabarettisten, Comedians oder Musiker hat Maria Neumann, verantwortlich für das Joy-Programm bei der VHS, verpflichtet. Start ist am 14. September mit Thilo Seibel. Bis zum 30. Dezember gibt es 17 Mal Unterhaltung erster Güte und das mit Ausnahme der ersten Novemberwoche wöchentlich.

Zu den Highlights gehören „Unsere Lieblinge“ am Samstag 22. September, Helge und das Duo am Samstag, 13. Oktober, Mistcapala am Samstag, 27. Oktober, Günter Frotmeier am Samstag, 17. November, Angela Buddecke am Samstag, 1. Dezember, und „Sekt and the City“ am Samstag, 22. Dezember.

Angela Buddecke

Angela Buddecke gastiert im Dezember bei Joy.

Karten gibt es im Vorverkauf

  • im VHS-Büro, Marktplatz 11, montags, dienstags, mittwochs, freitags jeweils von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr
  • oder online über www.reservix.de
  • oder an der Abendkasse.
  • Das Abonnement  enthält sechs Veranstaltungen zum Preis von fünf. Geschenkgutscheine sind ebenfalls im VHS-Büro zu haben.Telefonnummer 07522/74-242.


10. BürgerEnergiegenossenschaft mit lupenreiner Bilanz

Freuen sich über die neue Solaranlage auf dem Dach der Grundschule in Primisweiler: der neue Geschäftsführer der BürgerEnergiegenossenschaft Detlef Huber und die beiden Vorstände Siegfried Bührer und Christoph Müller (von links).

Stattlicher Gewinn
Blitzsaubere Zahlen hat der Vorstand der BürgerEnergiegenossenschaft bei der Mitgliederversammlung in Primisweiler verkündet. Der Jahresabschluss 2011 weist in der Gewinn- und Verlustrechnung einen Bilanzgewinn von 18.915,93 Euro aus. Der Grund: Es war ein sehr sonnenreiches Jahr und der Zubau der Anlagen ging weiter voran. 2011 mussten bereits 9154,45 Euro an Steuern abgeführt werden. Die Bilanz liegt bei 647.127,52 und hat gegenüber 2010 (528.478,97 Euro) deutlich an Volumen zugenommen. Die immerhin 70 anwesenden Mitglieder hörten die Botschaft gern und winkten Bilanz und Dividendenhöhe auf Antrag des Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Michael Lang, jeweils einstimmig durch. Einstimmig entlastet wurden  auch die beiden Vorstände Christoph Müller (Finanzen) und Siegfried Bühner (Technik).

Tolles Signal
Lang sprach beiden Vorständen „großen Dank“ für ihre Tätigkeit aus. „Es ist ein tolles Signal, dass wir schon im dritten Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 3 Prozent ausschütten können“, sagte er. Lang betonte, Vorstand und der 13-köpfige Aufsichtsrat arbeiteten im engen Schulterschluss miteinander. So wurde 2011 mit der Solaranlage auf dem Dach der Realschule die fünfte Anlage ans Netz gebracht. Sie versorgt die Schule zunächst mit Eigenstrom, die ihren Bedarf zu 80 Prozent direkt von ihrem eigenen Dach deckt. Eigentlich wollten die Genossen dann gleich noch nachlegen und eine Solaranlage auf dem Dach der Grundschule in Primisweiler installieren.

Anschaffung aufgeschoben
Da wegen der sinkenden Einspeisevergütung zum Jahresbeginn 2012 im Herbst des Vorjahres „eine Schlussverkaufsatmosphäre“ herrschte und Anlagen nicht zu einem marktgerechten Preis gekauft werden konnten, verschob die Genossenschaft die Anschaffung auf dieses Jahr, wie Christoph Müller erläuterte. Seit April produziert sie Energie und versorgt die Schule und die Turnhalle mit Eigenstrom. Mit 56,84 kWp ist sie die größte Anlage der bisher sechs in Betrieb befindlichen.

Zwei weitere Anlagen geplant
Für dieses Jahr ist der Bau zweier weiterer Solaranlagen geplant, und zwar in Neuravensburg auf der Grundschule, so dass auch dort die Schule und die Sporthalle mit Eigenstrom versorgt werden können.  Auch auf der Turnhalle in Primisweiler soll ein Solardach installiert werden.

Investitionen in der Region
Die Genossenschaft wird auch in Zukunft  Solaranlagen bauen. Vorstellbar wäre auch, dass sie sich irgendwann an Windkraftanlagen in der Region beteiligen könnte. Selber, das stellte Lang klar, werde sie aber eine solche Anlage nicht betreiben können und dies auch nicht wollen. In Windparks in der Nordsee wolle man auf keinen Fall investieren. Der Blick bleibe auf die Region gerichtet. Auch an der von der Stadt Wangen geplanten kleinen Wasserkraftanlage beim Argenwehr könnte sich die Genossenschaft eine Beteiligung vorstellen.

Öffnungsklausel für die Mitglieder
Regional will die Genossenschaft nach den Worten ihres Aufsichtsratschefs auch im Hinblick auf die Mitglieder bleiben. Dennoch beantragte er, eine Öffnungsklausel in die Satzung aufzunehmen. Sie soll es ermöglichen, dass auch Personen mit Bezug zu Wangen und der Region Mitglied werden können, die nicht im Landkreis Ravensburg leben. Als Beispiele nannte Lang Bürger, die in der bayerischen Nachbarschaft wohnten oder solche, die zwar in Hamburg oder den USA lebten, aber die Anteile erbten. Großinvestoren von weit weg seien nicht gemeint. Bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde der Antrag angenommen. Ebenso wurde der Mitgliedschaft von Personen zugestimmt, die bereits Anteile haben, aber beispielsweise in Hergatz leben.

Wechsel in der Geschäftsführung
Schließlich gab es noch einen Personalwechsel zu verkünden: Mit Beifall aufgenommen wurde der in der Stadtkämmerei tätige Detlef Huber, der als neuer Geschäftsführer Wirtschaftsförderer Holger Sonntag am 1. Juni 2012 ablöste. OB Lang dankte Sonntag, für seine engagierte Aufbauarbeit.

Energieberater Frank Jehle von der Energieagentur Ravensburg empfahl in seinem Vortrag, nicht vor dicken Wänden und Ummantelungen von Gebäuden zu erschrecken. Er warb allerdings für eine genaue Planung, um Pannen zu vermeiden.


11. Für Langeweile keine Zeit

Basterln in Mini-Wangen.

Basteln in Mini-Wangen.

Ganz schön rund geht’s in den Sommerferien in Wangen. Das Kinderferienprogramm der Stadt oder die Freizeit zu Beginn der Ferien in Zusammenarbeit mit der MTG und der Kolpingfamilie Wangen bieten viele lustige, tolle und spannende Aktivitäten.

35 Programmpunkte umfasst allein das Ferienprogramm vom Modellfliegen bis zum Skateboarden, vom Ponyreiten bis zum Kino in der Stadtbücherei, vom Tanzen bis zum Freien Malen, es wird geradelt, Fußball oder Schach gespielt, die Redakteure der Schwäbischen Zeitung zeigen, wie eine Zeitung gemacht wird.

Letzte Augustwoche
Es gibt Sportangebote, eine Waldwoche und noch viele weitere Möglichkeiten, die Zeit interessant zu verbringen. Ein Highlight ist „Mini-Wangen“ vom 27. bis zum 31. August, für das man sich noch anmelden kann. In „Mini-Wangen“ stellen die Kinder das Leben einer Stadt nach von der Bürgermeisterwahl bis hin zum Marktgeschehen. In diesem Jahr gastiert ein Zirkus in der Stadt. Das bedeutet, eine Gruppe studiert unter der Leitung eines Zirkuspädagogen eine Vorstellung ein. Omas, Opas, Eltern und alle Interessierten sind am Donnerstag beim „Stadtfest“ willkommene Gäste.

  • Info: Alle Daten für die Anmeldung finden sich im Ferienprogrammheft, das im Rathaus, in der Bücherei und an vielen weiteren Stellen ausgelegt ist.


Kontakt

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an die Stadtverwaltung?

Sie erreichen uns unter:

Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu

Telefon: 07522 / 74 - 0
Telefax: 07522 / 74 - 111
E-Mail: info@wangen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.00 Uhr - 12.30 Uhr
Do 14.00 Uhr - 18.00 Uhr


Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Deutschland
info@wangen.de