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INFOBRIEF WIRTSCHAFT
10/2012

> BÜRGER
> TOURISMUS


1. Firma Waldner expandiert weiter

Neuer Waldner ParkplatzDer nächste Bauabschnitt steht an: Die Firma Waldner wird erneut rund 8 Milionen Euro in den Standort Wangen investieren und dort eine neue Halle für die Werksmontage bauen. Hier werden rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das Unternehmen würde dann gut über 1000 Menschen in Wangen beschäftigen. Für diesen Mitarbeiter-zuwachs hat Waldner keine Parkplatzflächen mehr. Deshalb stellt die Stadt eine Fläche im Gewerbegebiet „Haid“ für die Parkplatzerweiterung der Firma WALDNER zur Verfügung.


Waldner schafft Arbeitsplätze


Direkt hinter der Thiermann-Halle soll der neue Waldner-Parkplatz für rund 200 Pkws entstehen. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Firma Waldner in ihrer Heimatstadt Wangen weiterentwickeln will. Waldner ist ein wichtiger Arbeitgeber für unsere Stadt und die Region. Durch die erneute Investition in den Standort Wangen sichert das Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze, sondern schafft auch neue. Dieses Vorhaben müssen wir unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister Michael Lang. Deshalb übergibt die Stadt die Fläche im Gewerbegebiet Haid an die Firma Waldner. Noch im September will das Unternehmen mit den Bauarbeiten für den neuen Parkplatz an der Hans-Kulle-Straße beginnen.

Hallenbau startet 2013


Die nächste große Bauphase bei Waldner steht voraussichtlich im Frühjahr 2013 an. Das alte Produktionsgebäude, der frühere „Maschinensaal“, soll abgerissen werden und an dessen Stelle wird eine neue Halle gebaut. Fast 9000 Quadratmeter moderne Produktionsfläche entstehen ab der Längsseite des Firmengeländes in der Verlängerung zur Karl-Hirnbeinstraße. Dort soll künftig die Werksmontage von Medienzellen und Laborabzügen erledigt werden.

Gegenseitige Verbundenheit

„Die Flächen für den Parkplatz waren nicht einfach zu bekommen. Nur aufgrund unserer langjährigen Verbundenheit zu Oberbürgermeister Michael Lang und der Stadt Wangen und wegen der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen für die Region hat uns die Stadtverwaltung das Gelände hinter der Firma Thiermann für die dringende Vergrößerung unserer Park-Flächen zugesagt“, so Helmut Hirner, Geschäftsführer der WALDNER Holding GmbH & Co.KG.

2. Altstadt bleibt das Haupt-Handelszentrum in Wangen


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Die Altstadt von Wangen im Allgäu behält ihren Charakter als Einzelhandelszentrum. So will es der Gemeinderat, der dem Konzept des Münchner Planungs- und Beratungsbüro Cima, kürzlich zugestimmt hat. Die Innenstadt soll das Hauptzentrum für den Einzelhandel bleiben. Im Gemeinderat nicht unumstritten war aber der Gedanke der Planer, das Waltersbühl zu einem Grundzentrum zu erklären.

Zudem werden in dem Gutachten die Fachmarktstandorte Spinnerei, Bahnhof Nord/Zeppelinstraße sowie Toom-Baumarkt und Siemensstraße benannt.  Leicht geändert werden soll die Sortimentsliste. Das bedeutet: Produkte wie Tiernahrung oder Anglerbedarf gelten nicht als zentrenrelevant. Damit wird die reale Handelsituation in Wangen abgebildet.

3. Bauabschluss am Argencenter gefeiert

Das Argencenter ist eröffnet.

Das neue Argencenter ist eröffnet.

Der offizielle Abschluss der Bauarbeiten am neuen Argencenter ist vor Kurzem mit einer kleinen Feierstunde begangen worden. Lothar Odenbach (rechts), der Geschäftsführer von EDEKA Neukauf Südbayern, begrüßte Oberbürgermeister Michael Lang und Wirtschaftsförderer Holger Sonntag sowie die Baubeteiligten, Ladenmieter und Mitarbeiter.

Lob für städtisches Einzelhandelskonzept

Odenbach lobte in seiner Rede das Einzelhandelskonzept der Stadt Wangen als verlässliche Leitlinie, die Planungssicherheit für die bestehenden Betriebe am Standort gebe. 15 Jahre nach dem Bau des E-Centers sei deshalb die Entscheidung leicht gefallen, in das neue Argencenter mehr als 6 Millionen Euro zu investieren. Gleichzeitig bedankten sich die Vertreter der EDEKA bei allen Ladenmietern und deren Mitarbeitern für die Geduld und die Einschränkungen, die die Baumaßnahmen mit sich gebracht haben.

Eindrucksvolle Umgestaltung

OB Michael Lang zeigte sich beim anschließenden Rundgang durch das Argencenter beeindruckt von der gelungenen Neugestaltung und der ansprechenden Präsentation des Gebäudes und der Ladengeschäfte. „Wir freuen uns, dass die EDEKA in ihre Bestandsimmobilie in Wangen investiert hat und wünschen allen Händlern im Argencenter viel Erfolg für die kommenden Geschäftsjahre“, sagte Lang.

4. Hymer feiert 50-jähriges Firmen-Jubiläum

Mit einem bunten Abend für Partner, Kunden und Prominente hat die Firma Hymer ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Und mehr als 700 Gäste folgten der Einladung. Auch Geschäftspartner aus Spanien, Tschechien und der Türkei waren beim großen Hymer-Fest in Wangen mit dabei und erlebten einen kurzweiligen Abend. Unter anderem sorgten ein Leiterakrobat und ein Feuerwerk für gute Unterhaltung.
Zum Jubiläumsjahr erstrahlt Hymer-Leichtmetallbau auch mit einer neu gestalteten Außenfassade und einer neuen Werbelinie. Insgesamt mehr als 250 Mitarbeiter sind am Standort derzeit beschäftigt. Seit Jahresbeginn führt Jörg Nagel, der langjährige kaufmännische Leiter, das Unternehmen Hymer-Leichtmetallbau in Wangen-Käferhofen.

5. SET Power Systems: SET bildet Joint Venture mit dem Weltmarktführer AVL

Eine großes Joint Venture konnten unlängst die Firma Smart embedded Technologies (SET) in Wangen feiern. Zusammen mit dem Weltmarktführer AVL wird das neue Tochterunternehmen SET Power Systems künftig den Zukunftsmarkt der Elektromobilität gemeinsam bedienen. Die Grazer Firma AVL ist das weltweit größte private und unabhängige Unternehmen für die Entwicklung von Antriebssystemen mit Verbrennungs- motoren und Mess- und Prüftechnik. SET bringt seine Kernkompetenzen im Bereich E-Motoren-Emulatoren in die Partnerschaft ein.

SET Power Systems will in den nächsten 5 Jahren mehr als 60 Mitarbeiter am Standort Wangen einstellen und plant dementsprechend auch ein eigenes Betriebsgebäude im Anschluss an den bisherigen Firmensitz der SET in der August-Braun-Straße.

6. Kluges Sanieren zahlt sich aus

Eigentümer von Immobilien sollten bereits an den kommenden Winter und damit die nächste Heizperiode denken. Eine energetische Sanierung ihres Gebäudes oder auch der Heizanlage könnte sinnvoll sein.

Die Energieagentur Ravensburg bietet allen Eigentümern von Immobilien firmenneutrale Informationen und umfassende Orientierung zur energieeffizienten Gebäudemodernisierung. Die Energieexperten geben Auskunft, wie ein optimaler Einstieg in eine Altbausanierung aussieht, welche möglichen Techniken für welchen Altbau in Frage kommen und wie hoch die finanzielle Förderung ausfällt.

2011 waren die Energiepreise so hoch wie nie. Auch für Heizölkunden war es das teuerste Jahr aller Zeiten. Der durchschnittliche Preis lag bei 85 Euro für 100 Liter. Gegenüber dem Stand von vor fünf Jahren ist das eine Steigerung um über 40 Prozent. Nichts tun wird da teuer.

Wichtig ist allerdings, die Energiesparmaßnahmen gut zu koordinieren. Denn dann amortisieren sich die Investitionen in energiesparende Wärmedämmung oder eine effiziente Heiztechnik in wenigen Jahren. Und nicht nur das: Sie steigern auch den Wohnkomfort, erhöhen den Wert der Immobilie und macht die Häuser als persönlicher Beitrag zur Energiewende klimafreundlicher.

Kontakt:

Energieagentur Ravensburg gGmbH
Zeppelinstraße 16
88212 Ravensburg
Phone: +49 751 76 470 70
Fax: +49 751 76 470 79

7. Interkommunale Kooperation für die Glasfaserversorgung

Genauso schnell wie bald der Internet-Zugang für viele Wangener Betriebe sein wird, schreitet momentan die Kooperation zwischen der Stadt Wangen, der Gemeinde Amtzell und der Stadtwerketochter Telekommunikation Lindau voran. Voraussichtlich bereits ab November diesen Jahres werden erste Unternehmen im Interkommunalen Gewerbegebiet Geiselharz-Schauwies einen Anschluss an das kommunale Glasfaserkabel der beteiligten Kommunen bekommen können. Ab Februar 2013 erfolgt dann auch der Anschluss der Gewerbegebiete Atzenberg, Bahnhof, Haid, Spinnerei sowie Unteres Feld (Niederwangen).

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Rathaus stellte die Telekommunikation Lindau erstmals die Planungen für den weiteren Ausbau in Wangen sowie das breite Produktpaket des Unternehmens vor. "Alle Betriebe die angeschlossen werden können, erhalten demnächst Post von uns", so der stellvertretende Geschäftsführer der TK Lindau Thomas Vetterl. Wer sich vorab schon einmal über den "Anschluss an die Zukunft" informieren möchte, für den steht

Herr Markus Schnabel
Stadtwerke Lindau
Auenstraße 12
88131 Lindau
Tel.: 08382 / 70 44 46
e-Mail: m.schnabel@sw-lindau.de  
Internet: http://www.tk-lindau.de

als kompetenter Ansprechpartner seitens der TK Lindau bereit.

8. Unternehmen sind lt. IHK zufrieden mit dem Wirtschaftsstandort Wangen

Die Wangener Unternehmen konnten im Rahmen einer Standortuntersuchung der IHK Bodensee-Oberschwaben zu insgesamt 29 harten und weichen Standortbedingungen antworten, welche Bedeutung diese Rahmenbedingungen für sie haben und wie zufrieden sie damit sind. Die Befragung fand zum zweiten Mal nach 2008 statt. Ziel der IHK-Umfrage war es, die Stärken und Schwächen der einzelnen Kommunen, Kreise und der Region zu erkennen. Daraus lassen sich lt. der IHK interessante interkommunale Vergleiche ziehen. Auch wird deutlich, bei welchen Themen der Handlungsdruck größer geworden ist oder Verbesserungen erzielt wurden.

Die Umfrageergebnisse für Wangen wurden im Rahmen einer Veranstaltung in den neuen Räumen der Firma Zoller+Fröhlich erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt sowie gemeinsam mit Unternehmern und den politischen Entscheidungsträgern vor Ort diskutiert, welche Konsequenzen zu ziehen sind. Insgesamt konnte sich der Wirtschaftsstandort in der Bewertung der Unternehmen von einer 2,3 in 2008 auf eine 2,0 im Jahr 2012 verbessern. Als wichtigsten Standortfaktor machen die Betriebe in der Region die DSL-Anbindung aus. Hier kann Wangen den Unternehmen in den Gewerbegebieten durch die Interkommunale Kooperation mit den Stadtwerken Lindau ab November 2012 ein Glasfasernetz bieten, dass höchsten Ansprüchen gerecht wird. Höchste Zufriedenheitswerte erzielte der Wangen bei den sog. "weichen Standortfaktoren" in den Kategorien "Image der Region", "Umweltqualität", "Versorgungssicherheit Strom" sowie den "Sport- und Freizeit-" und "Einkaufsmöglichkeiten".

Herausforderungen sehen die Unternehmen indes aufgrund des fehlenden Angebots an Gewerbeflächen, der zunehmenden schwierigen Suche nach geeignetem Fachpersonal sowie dem knappen Wohnraumangebot für neue Mitarbeiter. Ein sehr erfreuliches Ergebnis konnte die IHK in Wangen hinsichtlich der Zufriedenheit mit der "Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung" vermelden. Wangen belegt hier mit Platz 6 eine Spitzenposition unter den 38 untersuchten Kommunen im Regierungsbezirk Tübingen. Oberbürgermeister Michael Lang dankte den Unternehmen für Ihre Beteiligung an der Umfrage und versprach weiter daran zu arbeiten, gute  wirtschaftliche Rahmenbedingungen am Standort Wangen für die Betriebe zu bieten.

Präsentationsfolien der Umfrage zum download

9. Versuchsfahrten der Bahn machen längere Schließzeiten der Schranken nötig

Vom 15. bis 19. Oktober 2012 finden auf der Strecke Buchloe und Lindau Messfahrten im Auftrag der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) statt. Die Fahrten werden mit so genannter „grüner Welle“ durchgeführt, d.h., die Bahnübergänge an dem zu befahrenden Streckenabschnitt müssen vor Abfahrt des Zuges bereits geschlossen werden. Deshalb kommt es auch an den Bahnübergängen entlang der Strecke Memmingen – Kißlegg - Lindau zu verlängerten Schließzeiten von bis zu 30 Minuten. Betroffen sind u.a. die Bahnübergänge zwischen den Bahnhöfen Memmingen – Leutkirch – Kißlegg am 16. Oktober von 13 Uhr bis 14 Uhr und von 15 Uhr bis 16 Uhr sowie am 18. Oktober von 13.50 Uhr bis 14.50 Uhr und von 15.10 Uhr bis 16.10 Uhr. Die Bahnübergänge zwischen Kißlegg und Hergatz sind am 17. und 18. Oktober jeweils von 8.15 Uhr bis 9.15 Uhr und von 10.15 Uhr bis 11.15 Uhr betroffen. Bahnübergänge ohne technische Sicherung werden während der Versuchsfahrten durch Bahnübergangsposten gesichert. Die Fahrten werden mit erhöhten Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h durchgeführt. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die längeren Schrankenschließzeiten.

10. Neu in Wangen: lucolani GmbH

Kai Stückmann (links) und Gerhard Weber haben lucolani gegründet.

Kai Stückmann (links) und Gerhard Weber haben lucolani gegründet.

Alle reden von Energieeffizienz, auch die neu gegründete lucolani GmbH in Wangen im Allgäu. Sie setzt als Dienstleister für Lichtplanung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung für Industrie, Mittelstand und Kommunen. Gegründet wurde das Unternehmen in diesem Jahr von Kai Stückmann, der bis vor kurzem mit erneuerbaren Energien im Bereich der Photovoltaik arbeitete, und Elektromeister Gerhard Weber, der seit 20 Jahren erfolgreich auf dem Gebiet der Beleuchtungstechnik tätig ist. Stückmann übernimmt seit dem 1. September die Rolle des Geschäftsführers der lucani GmbH, Weber bringt seine langjährige Erfahrung aus der Entwicklung von LED-Beleuchtungstechniken ein.

Ziel des Unternehmens ist es, Beleuchtungskonzepte zu entwerfen, die mit Hilfe von LED-Installationen den Kunden zu hohen Einsparungen an Stromkosten verhelfen. Die Zertifizierung nach ISO 9001 gewährleitet das Qualitätsmanagement der lucolani GmbH, die nach eigenen Angaben unter den Top Herstellern Deutschlands von energieeffizienten Leuchten ist.

Das Unternehmen hat bereits knapp 50 Projekte mit der Stadt Wangen sowie zahlreichen Gemeinden und Firmen umgesetzt, darunter die Wangener Druckerei Constantia Nusser. Unternehmen, die auf LED umrüsten, können dafür bei der KfW Förderungen und vergünstigte Kredite bekommen.

www.lucolani.com/led-service.html

11. Objekte in der Gewerberaumbörse


Ladenlokal mit großer Schaufensterfront in Wangener Innenstadt

Ebenerdiges, günstiges Ladenlokal in frequentierter Lage in der Altstadt

Büro-, Schulungs- oder Gewerberäume

12. Arbeitslosenzahlen

Quote im Landkreis Ravensburg: 2,7 %
Arbeitslose in Wangen im Allgäu: 380 (Stand 28.09.2012)

Arbeitslose absolut in Wangen im Allgäu



Quelle: Agentur für Arbeit

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