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INFOBRIEF BÜRGER
10/2012

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1. 2013 stehen in Wangen viele spannende Projekte an


Wichtige Ereignisse stehen im kommenden Jahr in Wangen im Allgäu an
.

Oberbürgermeister Michael Lang blickte in seinem Bericht über aktuelle kommunale Projekte bei der Bürgerversammlung nicht nur auf ein Jahr mit vielen interessanten Entwicklungen zurück. Er zeigte auch auf, wohin die Reise geht. Und der OB nutzte die Versammlung, um der Bürgerschaft zu erläutern, weshalb die Stadt sich nicht alles leisten kann.

Adler-Quartier: Auf der derzeit größten Baustelle in Wangen entstehen 108 Wohnungen, die im kommenden Jahr fertig gestellt werden sollen. Das zumindest hätten die Entwickler in Aussicht gestellt. Derzeit sind 75 Wohnungen verkauft.

Für den Umbau der B 32 kann das Planfeststellungsverfahren 2013 beginnen. Lang hofft auf ein gestrafftes Verfahren, weil in den Prozess die interessierten Gruppen schon lange mit einbezogen seien.

Auf dem alten Baywa-Gelände zwischen Bahnhof und Zeppelinstraße werden die noch bestehenden Gebäude und der Turm abgebrochen. Weil dort auch die Masten für den Mobilfunk montiert sind, soll auf dem Gelände ein provisorischer Turm entstehen, der die Antennen trägt bis ein endgültiger Standort klar ist.

OB Michael Lang erläutert die Entwicklung der Stadt Wangen.
OB Michael Lang erläutert die Entwicklung der Stadt Wangen.

2013 wird es für die Entwicklung und Bebauung des ERBA-Geländes einen architektonischen Wettbewerb geben. Einbezogen wird auch das Gelände der Fußballplätze am Gehrenberg und des Wohnmobilstellplatzes. In die Ausschreibung sollen alle Ideen einbezogen werden, die zur Entwicklung der ERBA auf dem Tisch liegen. Für Überraschung hat bei der Stadt die Mitteilung des Landesdenkmalamtes gesorgt, das große Teile des Areals für schützenswert hält – auch den Hochkanal, der von den Planern als Hindernis für die Entwicklung zwischen Auwiesenweg und ERBA-Gelände gesehen wird. „Man wird darüber zu ringen haben, was wirklich weg soll“, sagte OB Lang, zeigte sich aber auch optimistisch, dass mit den Denkmalschützern eine Kompromisslinie gefunden werden kann. Bürgern, die sich für die Entwicklung interessieren oder selber Ideen einbringen wollen, empfahl OB Lang den Blick auf die Homepage www.landesgartenschau-wangen.de.

2013 ist auch der Spatenstich im Ebnet für das Pflegeheim des Hospitalstiftung zum Heiligen Geist geplant. Das neue Heim sei dringend nötig als Ersatz für das Spital. Dieses darf nur noch bis 2015 als Pflegeheim genutzt werden. So will es der Gesetzgeber. „Es ist gut, wenn sich eine Stadt aus dieser Arbeit nicht zurückzieht“, sagte Lang.

Die Sanierungsarbeiten im Festsaal der Waldorfschule laufen und sollen im Frühjahr 2013 abgeschlossen werden.

Ebenfalls im kommenden Jahr soll das Argenwehr umgebaut werden und sowohl ein kleines Restwasser-Kraftwerk wie auch eine Fischtreppe bekommen.

Viele andere Themen sprach Lang an. Er erläuterte weshalb die Stadt, derzeit keine neuen Turnhallen bauen möchte. Die demografische Entwicklung steht dem entgegen. Bisher ist die Stadt noch immer gewachsen – auf derzeit 27.526 Einwohner, die das Statistische Landesamt offiziell führt. Der Zuwachs wurde hauptsächlich durch Zuwanderung erzielt. Doch nach 2020 dürfte auch Wangen schrumpfen. Die Entwicklung ist an den Schulen bereits ablesbar. Deshalb hat sich die Stadt entschlossen, in den kommenden Jahren die Anton-von-Gegenbaur-Schule mit der Praßbergschule zum neuen Schultyp der Gemeinschaftsschule zusammenzuführen und nur noch die Werkrealschule in Niederwangen als solche zu erhalten. Derzeit unterhält die Stadt 17 Schulen, 17 Kindergärten und 13 Turnhallen. Dazu kommen noch die Halle der Waldorfschule und die WFV-Halle. Vorstellbar wäre aber unter Umständen der Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes bei der Realschule.

Auch zur Frage „Lehrschwimmbecken oder Hallenbad?“ erklärte Lang die Überlegungen. „Eine Stadt unserer Größe kann sich nicht alles leisten“, sagte er. Die Gutachter haben folgende Zahlen vorgelegt: Ein Lehrschwimmbecken verursacht für die Stadt einen jährlichen Abmangel von 343.494 Euro, während ein Bad mit einem 25-Meter-Becken einen Verlust von 620.238 Euro produzieren würde. Die Gutachter hätten zudem zu bedenken gegeben, dass „andere Städte unserer Größe inzwischen Bäder schließen“. Der Gemeinderat wird in der Sache das letzte Wort haben (siehe auch folgender Beitrag).

Vieles von dem, was geschaffen wird, ist nur möglich, weil Einkommens-und Gewerbesteuer fließen. Seit 2007 hat sich das Niveau der Gewerbesteuer bei über 10 Millionen stabilisiert. Auch die Entwicklung für 2012 macht keine Ausnahme: Die 10 Millionen-Grenze wurde im September bereits erreicht.

Gewachsen ist auch die Zahl der Arbeitnehmer in Wangen: Lag die Zahl 2007 der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten noch bei 9445, so stieg sie 2011 auf 10.399. Als wichtig, aber auch sehr schwierig benannte Lang die Aufgabe, dass dringend weitere Flächen für Gewerbe- und Industrieentwicklungen gefunden werden müssten.

Fragen der zahlreich in die Stadthalle gekommenen Bürger konzentrierten sich hauptsächlich auf Verkehrsthemen. Eine Bürgerin bat darum, das Schwimmbadtehema nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu prüfen. Lang versprach, sie in den entsprechenden Runden anzusprechen. Und Jugendgemeinderätin Beatrice Osuji wollte wissen, was aus der Skatefactory und der Sportturbine wird, wenn das Gebäude auf dem ERBA-Gelände abgerissen wird. OB Lang berichtete, die Stadt sei in Gesprächen mit den Mietern und bat die Jugend zu sagen, welche Vorstellungen sie in diesem Punkt hat.

2. Gutachter rät zu kleiner Bad-Lösung

Lehrschwimmbecken oder Hallenbad? In dieser Frage hat die Düsseldorfer Unternehmensberatung Altenburg vor dem Wangener Gemeinderat kürzlich ein klares Votum für eine kleine Lösung abgegeben. Noch ist nichts entschieden. Doch vieles spricht nach Einschätzung der Gutachter derzeit dafür, dass das marode alte Lehrschwimmbecken bei der Berger-Höhe-Schule wieder durch ein Lehrschwimmbecken ersetzt wird, das ausschließlich den Schulen und Vereinen zu Lehr- und Trainingszwecken zu Verfügung stehen soll.

Zahlen sprechen Klartext

Die Gutachter stellten folgende Rechnung auf: Ein Lehrschwimmbecken würde die Stadt zwischen 2,5 und 3 Millionen Euro kosten, ein Hallenbad mit 25-Meter-Bahnen jedoch mindestens 4,5 bis 5,5 Millionen Euro. Die Unterschiede setzen sich fort beim Betrieb: Ein Hallenbad würde 238 000 Euro verschlingen, beim Lehrschwimmbecken beziffern die Gutachter die Kosten für Personal- und Energie auf rund 133 000 Euro.

Inklusive der anfallenden Zinsen müsste der städtische Haushalt bei der kleinen Lösung jährlich 343 000 Euro verkraften, bei der großen sogar 620 000 Euro. Der Gutachter riet Verwaltung und Gemeinderat: „Machen Sie diesen Schritt mit möglichst viel Engagement. Aber gönnen Sie sich nichts, was Sie dauerhaft belasten würde. Auch wenn die jährlichen Kosten auf eine halbe Millionen Euro sinken würden, ist das auf die Dauer nicht verantwortbar.“ 

3. Stadt ruft Bürgerstiftung ins Leben – Zwei Nachlässe sichern Kapitalstock mit mehr als einer Million Euro

Der Schwanenchor Deuchelried eröffnete die Versammlung.

Der Schwanenchor Deuchelried eröffnete die Versammlung.

Die Wangener Bürgerstiftung kann auf ein Stiftungskapital von gut einer Million Euro bauen.  Jetzt war Gründungsversammlung  im vollen und gerade kürzlich offiziell übergebenen Deuchelrieder Dorfgemeinschaftshaus.

Seit 1996 entstehen immer mehr so genannte Bürgerstiftungen. Wangens Oberbürgermeister Michael Lang sprach von 240 Gründungen, denen sich die Wangener nun anschließt. Möglich wurde die Stiftung durch zwei Nachlässe, die an die Stadt fielen.

OB Michael Lang lädt zur Mitarbeit ein.

OB Michael Lang lädt zur Mitarbeit ein.

Die Stifter

Zunächst fiel der Nachlass des Ehepaars Emil Moryc und Elfriede Rickmann aus Primisweiler 2003 an die Stadt und dann das Erbe des erst im Juli dieses Jahres verstorbenen Josef Heine. Während das Ehepaar zugezogen und mit der städtischen Politik nicht immer einig war, wie Lang sagte, verbrachte Josef Heine sein ganzes Leben in Kernaten, sieht man einmal von der Zeit im Krieg ab, die ihn als Soldat in die Fremde führte. Heine lebte in großer Bescheidenheit und vermachte der Stadt nicht nur ein Barvermögen in Höhe von 600.000 bis 700.000 Euro, sondern auch Grundstücke und Wälder.

Als Fünfjähriger hatte er den Vater verloren und lebte fortan mit seiner Mutter in dem Haus in Kernaten und blieb auch nach deren Tod 1987 allein dort wohnen. Im städtischen Archiv lagert eine Hose, die der Festversammlung präsentiert wurde. Heine trug sie, als er aus dem Krieg nach Hause kam, voller Löcher und aufgeschlitzt. „Josef Heine war nie verheiratet und hat immer g’schafft“, sagte OB Lang. Durch seinen Nachlass kann die Bürgerstiftung Wangen mit über einer Million Euro starten.

Weil eine solche Stiftung auch Gremien braucht, in denen sich Bürger als Vorstände, Stiftungsräte und in Freundeskreisen engagieren, lud Lang zur Mitarbeit ein: „Wir sind dankbar, wenn Sie sich eintragen!“

Ulmer OB gibt Erfahrungen weiter

Ulmer OB Ivo Gönner

Ulmer OB Ivo Gönner

Eine der ältesten Bürgerstiftungen ist die der Stadt Ulm. So kam es nicht von ungefähr, dass der Ulmer Oberbürgermeister, Ivo Gönner, über die Bürgerstiftung in seiner Stadt berichtete. Er gratulierte den Wangenern zu ihrer Initiative und gab Hinweise, wie die Stiftung erfolgreiche Arbeit leisten und eine erste Adresse für Spenden, aber auch für Menschen sein kann, die ihre eigenen Stiftungen gut verwaltet wissen wollen.

Eine gute Adresse

Eine Bürgerstiftung müsse eine gute Adresse sein. Eine solche werde sie dann, wenn sie transparent arbeite und frei agieren könne, sagte Gönner. Wichtig sei auch, dass die Bürgerstiftung klare Signale aussende. Die Ulmer lösen diese Forderungen ein, indem sie jedes Jahr eine Info-Tafel im Rathaus aufhängen, die genau bezeichnet, welche Einrichtungen wofür mit Geld aus den Erträgen des Stiftungskapitals bedacht worden sind. Denn nur aus den Zinsen wird geschöpft, nicht aber aus dem Stammkapital.

Startgeld oder Belohnung

Zuwendungen kann in Ulm bekommen, wer eine Initiative startet. Aber auch Initiativen, die schon länger erfolgreich arbeiten, können als Anerkennung mit einer Summe bedacht werden. Zudem kann die Bürgerstiftung selber Initiativen anstoßen. Der frühere Präsident des Baden-Württembergischen Städtetags berichtete von zehn Jugendlichen, die am Arbeitsmarkt schwer vermittelbar waren. Sie begannen eine Ausbildung in Ulmer Betrieben. Die Bürgerstiftung übernahm 80 Prozent der Lohnkosten. „Von zehn haben es sechs geschafft“, bilanzierte Gönner.

Wangen auf gutem Weg

Um die Wangener Bürgerstiftung ist dem Ulmer OB nicht bang. „Ich spüre, dass Sie in Wangen diesen Weg als gute Adresse gehen können“, sagte er und nannte Beispiele, wie die Ulmer ihre Bürgerstiftung unterstützen. Belohnt wird das Engagement von Ulmer Bürgern – häufig solchen, die nicht im Rampenlicht stehen – durch das „Ulmer Band“. Gestaltet habe das Band ein Juwelier, der ebenfalls zu einem runden Geburtstag der Stadt etwas Gutes tun wollte. „Vielleicht gibt es ja auch in ihrer Stadt Juweliere…“, gab Gönner zu überlegen. Die Gründungsversammlung ermunterte er, nach Hause zu gehen und das Testament zugunsten der Wangener  Bürgerstiftung zu ändern. Die Wangener quittierten beides mit Schmunzeln und herzlichem Applaus.

Bürgerstiftungen haben Tradition

Dr. Rainer Jensch berichtete von Stiftern wie Josef Heine.

Dr. Rainer Jensch berichtete von Stiftern wie Josef Heine.

Einen Überblick über das jahrhundertelange und segensreiche Wirken von durch Bürger initiierten Stiftungen in Wangen berichtete Stadtarchivar Dr. Rainer Jensch. Er spannte den Bogen von Hadubert, dessen Stiftung von 815 im St. Gallener Kloster aktenkundig ist, über die Stiftung des Ehepaar Fueg im 15. Jahrhundert, die es der Stadt ermöglichte, in der Unterstadt ein neues Spital zu bauen, über die Jahrtagsstiftungen, die unter anderem auch die typisch Wangener Seelen hervorbrachten, über die Seelhausstiftung der Familie Hinderofen sowie den vielen Geldstiftungen, die zumeist zu Bildungszwecken einzusetzen waren, allerdings die Finanzkrisen der Jahrhunderte nicht überlebten.

Inflation zehrt Stiftung auf

Zuletzt musste 1923 die von Anton von Gegenbaur getätigte Stiftung aufgelöst werden, weil die Inflation sie aufgezehrt hatte. „Vielleicht haben Sie ein Idee, wie man die Namen der Wohltäter präsentieren kann“, sagte Jensch. Denn wo Stiftungen untergehen, verschwinden mit ihnen auch die Namen ihrer Stifter. Im vergangenen Jahrhundert wurde mit der Stiftung von Ernst Wiedemann das Krankenhaus saniert, die Stiftung von Hans Kulle wurde zugunsten Behinderter gemacht und Karl Sauermann stiftete seinen Nachlass für Arme und Kranke, weswegen 280.000 Euro aus seinem Nachlass in die Sanierung des Spitals flossen.

Für Jung und Alt und die Kultur

Aus Ernst Schmeißers Nachlass wurde die Franz-Xaver-Bucher-Stiftung gegründet, die besonders begabte und fleißige Musikschüler unterstützt, Karoline und Karl Kohlers Erbe floss ins Kohler-Wohnheim und begründete in Wangen das betreute Wohnen im Alter, und die Schwestern Anna, Luise und Melanie Mohr überließen der Stadt eine Stiftung, aus der Kulturschaffende einen Zuschuss bekommen können. „Josef Heine wollte seinen Mitmenschen etwas ermöglichen, was er selber am nötigsten gehabt hätte“, sagt Jensch und schloss mit dem biblischen Appell: „Date et dabitur vobis – gebe, so wird dir geben.“

Junge Musiker umrahmen den Abend

In seinem Schlusswort betonte OB Lang die Nähe zur Franz-Xaver-Bucherstiftung, aber auch zur Hospizstiftung. Die neue Bürgerstiftung könne sich all jener Themen annehmen, die von diesen beiden nicht abgedeckt werden. Dass für den musikalischen Rahmen mit dem Schwanenchor Deuchelried sowie drei Ensembles der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu sorgten, sei bewusst so geschehen, denn  Kinder und Jugendlichen sollten in besonderem Maße Nutznießer der Bürgerstiftung sein.

4. Altstadt bleibt Haupt-Handelszentrum

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Die Altstadt von Wangen im Allgäu soll ihren Charakter als Einzelhandelszentrum behalten. So will es der Gemeinderat, der dem entsprechenden Konzept des Münchner Planungs- und Beratungsbüro Cima, kürzlich zugestimmt hat. Die Innenstadt soll das Hauptzentrum für den Einzelhandel bleiben. Im Gemeinderat nicht unumstritten war aber der Gedanke der Planer, das Waltersbühl zu einem Grundzentrum zu erklären.

Zudem werden in dem Gutachten die Fachmarktstandorte Spinnerei, Bahnhof Nord/Zeppelinstraße sowie Toom-Baumarkt und Siemensstraße benannt. Leicht geändert werden soll die Sortimentsliste. Das bedeutet: Dinge wie Tiernahrung oder Anglerbedarf gelten nicht als zentrenrelevant und dürfen damit auch außerhalb der Innenstadt verkauft werden. Damit wird die reale Handelsituation in Wangen abgebildet.

5. Landesmedaille für Alt-OB Dr. Jörg Leist

Landesmedaille für Dr. Jörg LeistAlt-Oberbürgermeister Dr. Jörg Leist ist kürzlich mit der Heimatmedaille des Landes ausgezeichnet worden. Mit der Medaille werden Bürger geehrt, die sich um die Heimat- und Brauchtumspflege besonders verdient gemacht haben. Leist erhielt die Auszeichnung vor allem für die Gründung und Leitung der Heimatpflege im Württembergischen Allgäu sowie für sein Engagement in Denkmalschutz und Bildung.

„Sein Name ist eng mit der Erhaltung und Verschönerung der historischen Altstadt von Wangen verbunden. Behutsam und mit viel Gespür für Belange des Denkmalschutzes erarbeitete er ein beispielhaftes Sanierungskonzept“, sagte der Freiburger Regierungsvizepräsident Klemens Ficht in der Laudatio auf Leist.

Und weiter: „Überzeugt von der besonderen Bedeutung musischer Bildung hat Dr. Leist die Verbandsgründung der Jugendmusikschule vorangetrieben, in der heute etwa 2000 Schüler unterrichtet werden.“ Leist war von 1968 bis 2001 Wangener OB.

6. Rupert-Neß-Gymnasium startet mit neuem Fachtrakt ins Schuljahr 2012/13

Mit einem Festakt hat die Stadt dem Gymnasium den neuen Anbau übergeben.

Mit einem Festakt hat die Stadt dem Rupert-Neß-Gymnasium den neuen Anbau übergeben.

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Eineinhalb Jahre des Provisoriums sind für das Rupert-Neß-Gymnasium zu Ende gegangen. Mit dem neuen Schuljahr konnte der neue Fachtrakt bezogen werden. Die Schulklassen, die während der Bauzeit im alten Gebäude der Jugendmusikschule untergebracht waren, kamen wieder zurück ins RNG. Jetzt wurde der Einzug ins neue Gebäude gefeiert.

17 Klassenräume, sechs naturwissenschaftliche Unterrichtsräume und zwei Vorbereitungsräume gruppieren sich auf drei Etagen um eine lichte Pausenhalle mit Bistro und angrenzender Mediathek. Insgesamt bewegen sich Schüler und Lehrer auf einer Fläche von 3250 Quadratmetern. In einem Raum hat die Schülermitverwaltung (SMV) eine neue Heimat.

Holzlamellen geben dem Anbau seinen besonderen Charakter.Die Stadt Wangen hat für das Gebäude tief ins Stadtsäckel gegriffen und für den Bau 7,5 Millionen Euro investiert. „Das ist vertretbar, weil das Gymnasium in der Schullandschaft des Landes auf alle Fälle erhalten bleiben wird und weil es auch vom Schülerrückgang nicht in dem Maße betroffen sein wird wie andere Schularten“, sagt Christina Schnitzler, die als Rechnungsprüferin der Stadt Wangen sehr genau über die Ausgaben wacht.

Geplant und gebaut wurde der quadratische Anbau von den Architekten ARGE Maier Neuberger & Partner mit keiner_balda aus München. Sie gewannen seinerzeit bei einem Architekten-Wettbewerb im Februar 2010. Bei der Ausführung wurde Wert gelegt auf robuste und nachhaltige Materialien, die dennoch für eine angenehme Atmosphäre sorgen und beispielsweise gut Schall schlucken.

Die Räume werden zwar konventionell gelüftet, aber eine spezielle Anlage zeigt, wann die Luft so verbraucht ist, dass die Fenster geöffnet werden sollten. Im Glasdach über dem zentralen Pausenraum sorgen Fenster, die sich automatisch öffnen für frische Luft. Das helle Holz, das den Charakter des Baus innen und außen bestimmt, ist Weißtanne und kommt großenteils aus heimischen Wäldern.

7. Bauabschluss am Argencenter gefeiert

Das Argencenter ist eröffnet.

Das Argencenter ist eröffnet.

Der offizielle Abschluss der Bauarbeiten am neuen Argencenter ist vor Kurzem mit einer kleinen Feierstunde begangen worden. Lothar Odenbach (rechts), der Geschäftsführer von EDEKA Neukauf Südbayern, begrüßte Oberbürgermeister Michael Lang und Wirtschaftsförderer Holger Sonntag sowie die Baubeteiligten, Ladenmieter und Mitarbeiter.

Lob für städtisches Einzelhandelskonzept

Odenbach lobte in seiner Rede das Einzelhandelskonzept der Stadt Wangen als verlässliche Leitlinie, die Planungssicherheit für die bestehenden Betriebe am Standort gebe. 15 Jahre nach dem Bau des E-Centers sei deshalb die Entscheidung leicht gefallen, in das neue Argencenter mehr als 6 Millionen Euro zu investieren. Gleichzeitig bedankten sich die Vertreter der EDEKA bei allen Ladenmietern und deren Mitarbeitern für die Geduld und die Einschränkungen, die die Baumaßnahmen mit sich gebracht haben.

Eindrucksvolle Umgestaltung

OB Michael Lang zeigte sich beim anschließenden Rundgang durch das Argencenter beeindruckt von der gelungenen Neugestaltung und der ansprechenden Präsentation des Gebäudes und der Ladengeschäfte. „Wir freuen uns, dass die EDEKA in ihre Bestandsimmobilie in Wangen investiert hat und wünschen allen Händlern im Argencenter viel Erfolg für die kommenden Geschäftsjahre“, sagte Lang.

8. Der verkehrsberuhigte Bereich: “Eine kleine Verkehrsschule”

Wo das Schild

Sie haben ein Knöllchen kassiert und nicht genau gewusst warum? Das Ordnungsamt der Stadt muss immer öfter wegen derselben „Verkehrssünden“ Verwarnungen aussprechen. Weil das weder den städtischen Mitarbeitern noch den Bürgern Freude bereitet, erläutert die Stadt Wangen in loser Folge Verkehrsthemen. Heute: Die verkehrsberuhigte Zone.

Gleiches Recht für alle

Einige Straßen der Wangener Altstadt, so unter anderem die Schmiedstraße und die Herrenstraße, sind als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen. Diese Straßen sind mit dem Verkehrszeichen namens „Z. 325“ beschildert. In einem solchen, häufig auch als Spielstraße bezeichneten Straßenabschnitt, haben alle Verkehrsteilnehmer gleiche Rechte, egal ob sie mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Das kann auch bedeuten, dass Fußgänger statt an den Häusern oder auf dem Gehweg entlang zu gehen, sich auf der Straße bewegen – und das mit vollem Recht. Einzige Einschränkung: Man darf sich gegenseitig nicht behindern.

Autos fahren Schrittgeschwindigkeit

Autofahrer, die einen solchen Bereich befahren, müssen sich klar machen, dass von ihnen besondere Rücksichtnahme verlangt wird. So gilt es, Schrittgeschwindigkeit zu fahren, also nicht schneller als sieben Kilometer pro Stunde sein.

Parken nur aus vorgesehenen Flächen

Ein besonderes Kapitel ist das Parken in verkehrsberuhigten Bereichen. Dort sind an verschiedenen Stellen im Straßenraum eigens Parkflächen aufgemalt. Ausschließlich auf diesen Flächen ist es gestattet, das Auto zu parken. Wer den Wagen an einem anderen Platz abstellt, riskiert ein Knöllchen. Dies kostet zehn Euro.

Häufig behindert ein Auto, das unerlaubt abgestellt ist, auch noch andere Verkehrsteilnehmer. Manchmal fahren die Wagen so nah an die Häuser heran, dass sich Kinderwagen schiebende Eltern oder Rollstuhlfahrer beschweren. Oder sie ragen so weit in die Straße, dass der Stadtbus nicht durchkommt. Das Ergebnis: Staus wie in der Großstadt während der Rushhour.

Für Lieferwagen und den Stadtbus ist es eng
Für den Stadtbus wird es eng.Wichtig sind die freien Flächen auch, wie vor dem Schokoladenhaus Wild oder vor La Tavola in der Schmiedstraße, damit die Lieferanten und Paketzusteller mit ihren Autos halten können. Simone Wild vom Schokoladenhaus sah in der Vergangenheit oft Fahrzeuge stundenlang vor ihrem Haus parken. Sie meint: „Man muss in so einem Fall alles aus dem Auto holen, was man braucht und den Wagen dann umparken.“ Denn, so hat sie beobachtet, sowohl die Lieferwagen wie auch der Stadtbus haben sonst beim Befahren der Schmiedstraße Probleme.

Auch am Abend gilt de Regel

Die Parkregelung gilt permanent. So müssen die städtischen Mitarbeiter immer wieder feststellen, dass, insbesondere in den Abendstunden, viele Autofahrer in der Altstadt ihre Autos ordnungswidrig abstellen. So müssen die städtischen Kontrolleure am Abend bis zu 30 Fahrzeuge beanstanden.

Halten zum Be- und Entladen

Im verkehrsberuhigten Bereich gilt außerhalb der gekennzeichneten Stellplätze ein sogenanntes Zonenhaltverbot. Das heißt: Auf nicht gekennzeichneten Flächen darf man durchaus halten, allerdings nur zum Be- und Entladen. Das bedeutet aber nicht, dass man dort den Wagen abstellen darf, um schnell mal einen kleinen Einkauf beim Bäcker oder in der Apotheke zu erledigen.

Fürs Parken gibts die Parkplätze

Erlaubt ist das Halten hier nur, um schwere Güter aus einem Auto zu holen oder um sie dorthin zu bringen. Konkretes Beispiel: Man kauft in einem Geschäft in der Stadt ein. Während des Einkaufs steht das Auto auf einem der vielen öffentlichen Parkplätze. Man kauft und bezahlt die Ware, lässt sie aber im Geschäft zurück, um den Wagen zu holen. Diesen darf man dann vor dem Laden abstellen, um die Einkaufstaschen zu holen und einzuladen.

9. Blasmusiker sorgen für ein grandioses Musikfest am Tag der Deutschen Einheit

Rund 900 Menschen füllen die Argenhalle beim Tag der Blasmusik.

Rund 900 Menschen füllen die Argenhalle beim Tag der Blasmusik.

Volles Haus, zwei interessante Blasmusikorchester und die Uraufführung von “Ritter Adelbert” aus der Feder von Bernhard Klein – das war der fünfte Wangener Tag der Blasmusik am Tag der Deutschen Einheit. Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten lockten rund 900 Zuhörer in die Wangener Argenhalle. Die allermeisten von ihnen hörten auch schon dem Projektorchester der Jugend zu.

80 Jugendliche spielen zusammen als Vororchester der Egerländer.

80 Jugendliche spielen zusammen als Vororchester der Egerländer.

Projektorchester zeigt tolle Leistung

Wo anders als in Wangen hätten die Egerländer unter Leitung von Ernst Hutter ihre neue Tournee besser starten können als in Wangen beim Tag der Blasmusik? Moderator Edi Graf stellte die Frage zu Beginn des Konzerts der berühmten Volksmusiker. Und er adelte sofort die „Vorgruppe“. Eine knappe Stunde lang hatten 80 junge Musikerinnen und Musiker aus vier Wangener Jugendkapellen sowie aus Kapellen in der bayerischen Nachbarschaft unter der Leitung von vier Dirigenten gespielt. Und der Volksmusikfreund Edi Graf zeigte sich begeistert: „Ihr habt grandios musiziert.“

Vom “wilden Flohhaufen” zum gediegenen Projektorchester

Die jungen Musiker saßen inzwischen stolz im Publikum. Sie hatten unter der Leitung von Rainer Hobe, Gerhard Brauchle, Jürgen Gauß und Bernhard Klein die rund 900 Zuhörer auf eine musikalische Reise mitgenommen, die in Irland begann und in Afrika beim „König der Löwen“ endete. Und dann gab es mit dem Whitney Houston Song „One moment in time“, souverän gesungen von Teresa Gauß, noch einen Leckerbissen obendrauf. Tobias Zinser, der in diesem Jahr beim großen Blasorchester Wettbewerb mit der Stadtkapelle in Hildesheim „Deutscher Meister“ geworden war, hatte das Projektorchester und die Dirigenten koordiniert und führte durch die Stunde.

Theresa  Gauß singt Obwohl die Musiker nur vier Wochen Zeit gehabt hatten, um als Projektorchester zusammenzuwachsen, hatten sie eine beachtenswerte Leistung hingelegt. Die jungen Musikanten kamen aus den Jugendkapellen  Amtzell/Pfärrich/Haslach, Leupolz/Karsee, Roggenzell/Schwarzenbach/Primisweiler, Maria Thann und Wohmbrechts sowie dem Wangener Jugendblasorchester. Auch Jürgen Gauß lobte seine Schützlinge: „Ihr seid ein wilder Flohhaufen gewesen, aber ein sehr engagierter“, sagte der Dirigent und überbrachte die Gratulation seiner Kollegen. „Es war ein super Projekt. Ich hoffe, wir kommen wieder einmal so zusammen.“

Beste Ausbildung

Die jungen Musiker werden allesamt entweder in ihren Musikkapellen oder bei der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu ausgebildet, wie Oberbürgermeister Michael Lang in seiner Begrüßung sagte. „Sie ist nicht nur eine der größten Jugendmusikschulen in Deutschland, sie ist auch die beste – das meinen zumindest wir Wangener“, fügte er hinzu. Davon konnten sich auch die Gäste überzeugen, die teilweise von weit her gekommen waren. Aus Wien, aus Gelsenkirchen und München hatten sich Besucher gemeldet.

Egerländer starten Europatournee in Wangen

Hervorragende Musiker machen die Egerländer zu einem Spitzenorchester.Schließlich kam auch noch ein Bus aus Leutasch, denn die Egerländer unter Ernst Hutter startetenin Wangen ihre Europatournee „Liebe zur Musik“. Bekannte Stücke spielten die Vollblutmusiker ebenso wie neue Melodien im Stil der Egerländer Volksmusik. Doch besonders bei der „Egerländer Solistenparade“, zeigten die Spitzenmusiker ihre Vielseitigkeit und schlugen besten Bigband Sound an. Das Publikum dankte beides. Viel Beifall gab es auch für das Gesangsduo Nick Loris und Katharina Praher und deren Lieder rund um die Liebe. Gleich mehrere Zugaben erklatschte das Publikum, bis es Ernst Hutter und die Egerländer nach fast drei Stunden ziehen ließ.

10. Altstadtkonzerte: Klassikfreunde freuen sich auf hochkarätige Musiker

Die 24. Reihe der Altstadtkonzerte ist in die Saison gestartet. Das nächste Konzertpräsentiert einen hochkarätigen jungen Musiker am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr. Der Sieger des ARD-Musikwettbewerbs 2011, Alexej Gorlatch (Klavier), spielt in der Stadthalle.

Ebenfalls vor großem Haus spielen am Sonntag, 4. November, Maximilian Hornung (Bereits zweimal mit dem Echo Klassik ausgezeichnet) und Silke Avenhaus (Violoncello und Klavier).

Das erste Konzert der Reihe im Jahr 2013 bestreiten in der Stadthalle am Samstag, 19. Januar, die Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, die Trombone Unit Hannover. (8 Posaunen).

Im Rathaus gibt es am Freitag, 15. Februar, ein Wiederhören mit dem Daedalus Quartett (Streichquartett) aus den USA, das bereits 2008 zu Gast in Wangen war.

Zum Abschluss spielt in der Stadthalle das Kammerorchester des Prager Nationaltheaters.

Karten gibt es beim Gästeamt, Telefonnummer 07522/74-211. Jugendliche und Schüler der Jugendmusikschule bekommen besondere Ermäßigungen. Infos dazu gibt es per E-Mail bei adolf.wetzel@kulturgemeinde-wangen.de. Weitere Infos unter www.kulturgemeinde.de oder www.wangen.de, E-Mail: hermann.spang@wangen.de

11. Hermann Wiehl-Ausstellung: Jedes Bild eine Entdeckung



Hermann Wiehl drohte dem  Vergessensein anheim zu fallen.

Die Städtischen Galerie In der Badstube würdigt das Werk des Malers Hermann Wiehl mit einer Ausstellung, die bis zum bis Sonntag, 11. November dauert. Den Maler hat das Galeristenpaar Roland und Tamara Roeder in den 1990er Jahren wiederentdeckt. Er gehört in den Kreis von Otto Dix und Max Ackermann. Unter seinen Landschaften vom Schwarzwald, dem Bodensee und vom Süden, den Stillleben und Kompositionen befindet sich eine Reihe von modernen Klassikern.

Rund 60 Gemälde aus den 1940er bis 1970er Jahren sind zu sehen. In den Stillleben, deren Spannweite von der entstofflicht wirkenden Blüte bis zur plastischen Fläche eines Arrangements reicht, fand Hermann Wiehl innere Ruhe. Seine abstrakten Kompositionen verstand er als Umsetzung einer bestimmten Bild-Architektur. Ihr Anspruch ist die absolute Malerei.

Gruppen- und Einzelausstellungen hat es seit 1948 in Freiburg i. Br., Villingen, Karlsruhe, Donaueschingen, St. Georgen, Friedrichshafen, Konstanz, Waldshut, Bernau und Salem gegeben, 2012 aktuell in Breslau.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag, Sonn- und Feiertage 14-17 Uhr, Samstag 11-17 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, frei für Kinder bis 10 Jahre und Wangener Schulklassen. Kombi-Karte für Städtische Galerie und Städtische Museen vom 1. April bis 31. Oktober 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung mit Babette Caesar:

Hermann Wiehl, Hemmenhofen - Haus Stern

Hermann Wiehl, Hemmenhofen - Haus Stern

Samstag, 13. Oktober, 15 Uhr
Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr
Sonntag, 11. November, 15 Uhr

Für Gruppen, Schulen und Kindergärten kann auf Anfrage bei der Geschäftsstelle der Städtischen Galerie In der Badstube auch außerhalb der Öffnungszeiten ein Termin vereinbart werden.

Kontakt:
Städtische Galerie In der Badstube
Lange Gasse 9, 88239 Wangen im Allgäu
Telefon 07522/74 242
Fax 07522/74 243
Email  vhs@wangen.de
Internet  www.galerie-wangen.de.

12. Theater, Theater – Der Start in die Saison ist im Oktober

Szene aus Hochzeitslose Das Theaterprogramm der Stadt Wangen im Allgäu und der Kulturgemeinde für die neue Saison liegt vor. Sechs Theater gastieren mit Höhepunkten aus ihren jeweiligen Programmen in der Stadthalle. Wer schon Theaterluft schnuppern will, bevor es im November losgeht, ist beim Theater-Saison-Eröffnungsabend am Freitag, 19. Oktober um 20 Uhr im Weberzunfthaus willkommen. Vertreter der Bühnen und des Theaterbeirats werden dort die Stücke vorstellen. Der Wangener Theatermacher Hajo Fickus ist ebenfalls mit einem eigenen Programm vertreten. Dazu gibt es Gitarrenmusik von Preisträgern der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu sowie Getränke und Häppchen.

Die Stücke in aller Kürze

Seit rund zehn Jahren speist sich das Theaterprogramm der Stadt Wangen aus Stücken, die von Landesbühnen in Deutschland gespielt werden. In diesem Jahr gibt es mit dem Theater Lindenhof in Melchingen eine Ausnahme von der Regel. Die Melchinger Bühne spielt ein Stück nach einem Roman der oberschwäbischen Schriftstellerin Maria Beig: „Hochzeitslose“. Mädchenschicksale stehen hier im Mittelpunkt, Bühnensprache ist Schwäbisch. Aufführung ist am Freitag, 23. November.

Aktuell wie lange nicht ist Georg Büchners „Dantons Tod“, gespielt vom LT Württemberg-Hohenzollern in Tübingen (LTT).  Was kommt, wenn das alte Regime abgewirtschaftet hat und vom Volk in die Wüste geschickt wurde? Diese Frage stellte sich nach der französischen Revolution ebenso wie sie sich heute in Ägypten und anderswo stellt. Das LTT gastiert am Freitag, 9. November.

Mit einem leichteren Stoff startet der Januar: „Happy End“ aus der Feder des Trios Dorothy Lane, Kurt Weill und Berthold Brecht. Das Publikum darf sich freuen auf den Treff mit Ganoven und Kleinkriminellen in Bill Crackers Bar. Hier swingen die Twentys mit Liedern wie „Surabaya-Jonny“ oder dem „Matrosen-Tango“.  Es spielt das LTT, Freitag, 11. Januar.

Die Frage, ob es richtiges gesellschaftliches Handeln überhaupt geben kann, stellt Jean-Paul Sartre in „Die schmutzigen Hände“. Als Beispiel dient dem existenzialistischen Autor ein Mord, dessen Motiv und gesellschaftliche Wirkung. Wieder kommt das LTT, 22. Februar.

Im vergangenen Jahr war „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza ein riesiger Filmerfolg: Zwei Elfjährige streiten sich handfest, die Eltern wollen das Thema vernünftig regeln und treffen sich, mit dem Ergebnis, dass auch sie sich völlig entgleisen. Ein Thema, das sehr an „Wer hat Angst von Virginia Woolf?“ erinnert, allerdings in einer absurd-komischen Variante. Die Badische Landesbühne Bruchsal spielt am Freitag, 22. März.

Das letzte Stück der Saison ist „Endspiel“ von Samuel Beckett. In diesem absurden Stück geht es um Grenzsituationen im Angesicht von Leben und Tod. Erstmals gastiert die Landestheater Burghofbühne, Dinslaken in Wangen: Sonntag, 21. April.
Alle Stücke beginnen um 20 Uhr in der Stadthalle.

So entsteht das Programm

Zusammengestellt wird das Programm jedes Jahr vom Theaterbeirat der Kulturgemeinde Wangen im Allgäu. Er speist sich aus interessierten Bürgern, die in der Kulturgemeinde aktiv sind, und dem Leiter des Kulturamtes der Stadt, zurzeit also Hermann Spang. „Wir versuchen jedes Jahr einen modernen und einen alten Klassiker zu holen, dazu solle es ein unterhaltsames und ein modernes Stück geben“, sagt der Vorsitzende des Theaterbeirats, Jörg van Veen. 

Zusätzlich sollen die Schüler auf ihre Kosten kommen, für die ein Stück ausgewählt wird, das als Sternchenthema im Abiturkanon steht. Das werde auch sehr gut angenommen. Überhaupt seien die Schulen der Theaterreihe der Kulturgemeinde gegenüber sehr aufgeschlossen, sagt van Veen. Ein Grund: Die Landesbühnen bieten Begleitprogramme für die Schulen an, so dass es in den Klassen Vor- und Nachbereitungen mit Unterstützung der Theater geben kann. Sogar ein Blick hinter die Kulissen des Theaters am Stammsitz ist möglich.

Beliebte Klassiker

Besonders gut kommen laut van Veen bekannte Klassiker an. So hat in der vergangenen Spielzeit „Andorra“ von Max Frisch  250 Zuschauer angelockt. Rekorde verzeichneten zuletzt auch Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ (393 Zuschauer) und Goethes Faust (273 Zuschauer).

Programm speist sich aus dem Angebot der Landestheater

Das Programm hat in den vergangenen 20 Jahren einen Umbruch vollzogen. Nachdem man mit den Produktionen mehrerer Tourneetheater nicht mehr zufrieden war, weil sie zu seichte Ergebnisse abgeliefert hatten, entschloss man sich vor rund zehn Jahren, sich auf die öffentlichen Landestheater zu stützen. Ein weiterer Grund für den Wechsel: Man musste sehen, wie man mit gekürztem Etat ein ansprechendes  Programm auf die Beine bringen konnte.
Manchmal seien Stimmen zu vernehmen, die mehr leichte Unterhaltung fordern, sagt Jörg van Veen. Andererseits gibt es, wie Jörg van Veen sagt, gerade von außen immer wieder großes Lob für das anspruchsvolle Theaterprogramm in Wangen.

13. JUKS lockt Kinder an Pinsel und Farben

Die Jugendkunstschule (JUKS) geht mit einem neuen Programm in die Saison 2012/2013. Ob Kinderatelier am ersten Samstag im Monat von 10.30 bis 12.30 Uhr oder die Termine in den Herbst-, Weihnachts- oder Fasnetsferien – Kinder können dort mit Lust ihre künstlerischen Fähigkeiten erproben.

Auch in der Adventszeit bietet die JUKS Kindern die Möglichkeit, sich künstlerisch zu betätigen, während die Eltern in der Stadt einkaufen.

Informationen und Anmeldung bei der Jugendkunstschule unter www.jugendkunstschule-wangen.de, jukswangen@web.de, telefonisch immer dienstags von 10 bis 12 Uhr unter 07522/91556 28 oder schriftlich an JUKS, Bahnhofsplatz 2, 88239 Wangen.

14. Fenster auf – mindestens dreimal täglich

Experten empfehlen, mindestens drei- bis viermal täglich zu lüften. Dazu raten die Fachleute der Energieagentur Ravensburg. Vor allem im Winter, wenn die kalten Außenwände sehr anfällig für Schimmel sind, ist das Lüften effektiv. Denn die einströmende kalte Außenluft enthält wesentlich weniger Feuchtigkeit als die Zimmerluft – auch wenn es draußen regnet. Beim Erwärmen nimmt sie die Wohnfeuchte auf und befördert sie beim nächsten Lüften nach draußen. Um die Luftzirkulation nicht zu behindern, kann man Schränke vor Außenwänden ein paar Zentimeter von der Wand abrücken.

Richtiges Lüften ist keine Hexerei

Wer ein paar Regeln beachtet, hat meistens auch keine Schimmelprobleme.

Regelmäßig: Vor dem Schlafengehen und morgens gründliches Lüften zur Gewohnheit machen. Zu dieser Zeit ist die Luft in der Wohnung besonders feucht.

Direkt: Beim Kochen, Baden oder Duschen entstehende Feuchtigkeit direkt nach draußen abführen, nie in die Wohnung.

Effektiv: Stoßlüften – also alle Fenster auf, kräftig durchlüften, danach Fenster wieder zu. Vorher Heizkörperthermostat runterdrehen, danach wieder hoch. Vorteil: Die Wände kühlen so am wenigsten aus, der Energieverlust ist relativ niedrig.

Angemessen: Wie lange gelüftet werden muss, hängt vom Wetter ab. Bei Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt reichen maximal fünf Minuten, bei ruhigem, wärmerem Wetter zehn bis 15 Minuten.

Konsequent: Wer tagsüber nicht zu Hause ist, sollte morgens, nach dem Heimkommen und vor dem Schlafengehen lüften. Feuchtigkeit wird ja während der Abwesenheit nicht freigesetzt.

Automatisch: Wer morgens nach dem Duschen eilig aus dem Haus muss und keine Zeit zum Lüften hat, braucht eine Lüftungsanlage. Am einfachsten: Ein zeitgesteuerter Lüfter mit Abluftschacht. Wichtig: Die Einschaltdauer sollte sich regeln lassen.

Schlecht: Querlüftung mit gekipptem Fenster und geöffneter gegenüberliegender Innentür: 15 bis 30 Minuten dauert es, bis die Luftfeuchte draußen ist.

Messbar: Ein Hygrometer hilft, die relative Luftfeuchte im Blick zu behalten. Gute Geräte kosten 20 bis 30 Euro. Besonders in schlecht gedämmten Altbauten sollte die Luftfeuchte im Winter nicht über 50 Prozent steigen.

Die Energieagentur Ravensburg berät kostenlos.
Telefon: 0751/76 470 70
email: info@energieagentur-ravensburg.de
www.energieagentur-ravensburg.de

15. Kluges Sanieren zahlt sich aus

Hausbesitzer sollten bereits an den kommenden Winter und damit die nächste Heizperiode denken. Eine energetische Sanierung ihres Gebäudes oder auch der Heizanlage könnte sinnvoll sein.

Die Energieagentur Ravensburg bietet allen Hausbesitzern firmenneutrale Informationen und umfassende Orientierung zur energieeffizienten Gebäudemodernisierung. Die Energieexperten geben Auskunft, wie ein optimaler Einstieg in eine Altbausanierung aussieht, welche möglichen Techniken für welchen Altbau in Frage kommen und wie hoch die finanzielle Förderung ausfällt.

2011 waren die Energiepreise so hoch wie nie. Auch für Heizölkunden war es das teuerste Jahr aller Zeiten. Der durchschnittliche Preis lag bei 85 Euro für 100 Liter. Gegenüber dem Stand von vor fünf Jahren ist das eine Steigerung um über 40 Prozent. Nichts tun wird da teuer.

Wichtig ist allerdings, die Energiesparmaßnahmen gut zu koordinieren. Denn dann amortisieren sich die Investitionen in energiesparende Wärmedämmung oder eine effiziente Heiztechnik in wenigen Jahren. Und nicht nur das: Sie steigern auch den Wohnkomfort, erhöhen den Wert der Immobilie und macht die Häuser als persönlicher Beitrag zur Energiewende klimafreundlicher.

Kontakt:
Energieagentur Ravensburg gGmbH
Zeppelinstraße 16
88212 Ravensburg
Tel: 0751 76 470 70
Fax: 0751 76 470 79

16. Landesgartenschau: Wangen lernt von Bamberger Erfahrung

Die Wangener Gartenschau-Touristen haben viele Eindrücke mitgenommen aus Bamberg.

Den Blick über den Zaun der Bamberger Landesgartenschau haben im Spätsommer 60 Wangener Bürger gewagt. Sie wollten sehen, wie dort das einstige fränkische ERBA-Areal  umgestaltet wurde. Eingeladen hatte der Altstadt- und Museumsverein in Zusammenarbeit mit der Stadt. Mitgenommen haben alle Reisenden viele interessante Eindrücke. Wer sich auch für Bamberger Schau interessiert, hat noch Gelegenheit zum Besuch bis zum Sonntag, 7. Oktober.

Überblick von den Pyramidenwiesen

Tolle Wasserspielplätze sind entstanden.Den besten Überblick haben Besucher der Landesgartenschau von den Pyramidenwiesen. Sie sind zumindest teilweise entstanden aus dem Material, das als Altlasten aus dem ERBA-Gelände geholt wurde. Man hat diese so gelagert, dass sie „für die Ewigkeit“ versiegelt sein müssten. Die Wiese bauscht sich in Falten und soll an ein hingeworfenes Tuch erinnern, eine kleine Anleihe bei dem, was auf diesem Gelände bis 1992 hergestellt wurde: Stoff in großen Mengen. Überhaupt spielt die Anlage mit dem Faden. Beispiel: An mehreren Stellen schreiten die Besucher  durch rostrote Tore aus Baustahl. Sie sind immer wieder anders gedreht und sollen der „rote Faden“ sein. Für das Wegenetz nahm Architekt Hans Brugger ebenfalls den Faden als Basis und vergrößerte ihn unter einem Mikroskop. Das Netz, das er dort sah, die Fadenmatrix, legte er über die Insel zwischen Kanal und Fluss.

Fischpass windet sich durch das Gelände

Von der Pyramide blicken die Besucher auf die Baustelle neben dem ERBA-Areal.Sehr angetan waren die Wangener Besucher von dem Fischpass, der sich durch die Insel windet und den man immer wieder auf einem Stamm, einem einfachen Stein überqueren kann. Oder man hüpft auf mehreren Steinen über den Bachlauf. Ein Spaß für die Jungen und, wie sich zeigte, auch für die Älteren. Riesenspaß bereiten den Kindern und Jugendlichen die Spielplätze und Sportanlagen, die sich auf der Insel verteilen. Sie wurden nicht nur für die Zeit der Gartenschau, sondern für die Dauer angelegt. Denn an den Park grenzt ein hochwertiges Wohngebiet, wobei diese Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Auch die Musik-Fakultät der Bamberger Universität hat dort neue Räume bezogen.

Gebäude gehören Investoren

Die Entwicklung dieses Geländes vollzieht sich allerdings nicht ausschließlich in städtischer Regie. Oberbürgermeister Michael Lang, der die Gruppe begleitete, wies darauf hin, dass in Bamberg anders als in Wangen, der bebaute Teil der ERBA an irische Investoren veräußert worden war. Sie bauen und renovieren jetzt unter der Maßgabe, gute Geschäfte zu machen. So sind in einem der wenigen noch erhaltenen Gebäude Studentenwohnungen mit je 24 Quadratmetern für jeweils 70.000 Euro entstanden. Und so schauen auch die Gartenschau-Besucher, beispielsweise wenn sie vor der Veranstaltungsmuschel Platz nehmen, direkt auf alte Fronten, die noch nicht saniert sind.

Zeit war zu kurz für manche Pflanzen

Auch das gibt es: Tipps für Gärtner. Unser Beispiel zeigt nach unten wachsende Tomaten.Nicht nur an dieser Stelle werden nach der Schau noch Bauarbeiten laufen. Auch unweit des Fischpasses, wo fränkische Sandwiesen angesiedelt wurden. Sie haben wenig mit einer „Blümlesschau“ gemeinsam, denn dort auf dem Sandboden gedeihen anspruchslose Gräser und Blüher. Bamberg hat erst vor sechs Jahren die Planung richtig in die Hand genommen. Für ökologische Rettungsaktionen, wie sie bei der Sandwiese geschah, war das zu kurz, um jetzt schon üppig zu wirken. Wer die Hintergründe nicht kennt, der fragt sich leicht, ob hier etwas noch zu Ende gebracht werden muss. Tatsächlich ist es so, dass die Natur nur einfach mehr Zeit für sich in Anspruch nimmt, als man ihr bis 2012 geben konnte.

Wangen nimmt sich Zeit

Blumenbeete geben Anschauungsunterricht.Ende kommenden Jahres, also gut fast elf Jahre, bevor die Gartenschau ihre Tore öffnet, ist ein Architektenwettbewerb geplant, der zeigen soll, was auf dem Gelände in Wangen rund um die ERBA alles möglich ist. 2014 könnte es dann erste konkrete Schritte geben.

Auch an anderer Stelle auf dem Gelände haben sich die Bamberger mit Spezialthemen befasst. Beispielsweise wurde ein Beet mit Süßholzpflanzen angelegt, die den Ruhm der Bamberger Lakritzherstellung einst begründete.

Die Partnerstädte wurden um Beiträge geben, Unternehmen gestalteten kleine Gärten vom Barfußpfad über den Winnetou-Garten mit Sukkulenten bis zum behüteten Garten, in dem eine kleine Hutmacherfirma Zwergen Hüte und Mützen aller Art verpasst. Auch Schulen beteiligten sich, beispielsweise mit Skulpturen.

Mehr Besucher als erwartet

Gärten haben schon immer auch meditative Bedürfnisse erfüllt. Die Bamberger Schau setzt an diesem Punkt einen interessanten Akzent. Die drei Religionen Christentum, Judentum und Islam füllen dort eine aufgebaute Kugel gemeinsam mit Leben.

Natürlich sind auch Schrebergärtner sind Teil der Schau. Auch wenn diese auf dem Bamberger Ausstellungsgelände schon seit Jahren ihre Parzellen bewirtschaften und mancher froh sein wird, wenn auf dem Areal wieder Ruhe einkehrt. Mit 800 000 Besuchern hat Bamberg bis zum Ende am 7. Oktober gerechnet. Doch sieht es inzwischen so aus, dass es 1 bis 1,2 Millionen werden könnten.

Fazit der Wangener Besucher: Die Schau war interessant und sehenswert. Irina Leist, Vorsitzende des Altstadt- und Museumsvereins, sah dabei auch einige neuralgische Punkte, von denen sie jedoch sicher ist, dass Wangen sie besser lösen wird als Bamberg. Sie bemängelte vor allem die offensichtliche Eile, mit der gearbeitet wurde, und die Tatsache, dass man die Schau nicht wirklich versteht, wenn man keine Führung mitmacht. Auch die Verkehrsanbindung wird wohl in Wangen eine zentralere Rolle spielen müssen als in Bamberg.

17. Versuchsfahrten der Bahn machen längere Schrankenschließzeiten nötig

Vom 15. bis 19. Oktober 2012 finden auf der Strecke Buchloe und Lindau Messfahrten im Auftrag der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) statt. Die Fahrten werden mit so genannter „grüner Welle“ durchgeführt, d.h., die Bahnübergänge an dem zu befahrenden Streckenabschnitt müssen vor Abfahrt des Zuges bereits geschlossen werden. Deshalb kommt es auch an den Bahnübergängen entlang der Strecke Memmingen – Kißlegg - Lindau zu verlängerten Schließzeiten von bis zu 30 Minuten. Betroffen sind u.a. die Bahnübergänge zwischen den Bahnhöfen Memmingen – Leutkirch – Kißlegg am 16. Oktober von 13 Uhr bis 14 Uhr und von 15 Uhr bis 16 Uhr sowie am 18. Oktober von 13.50 Uhr bis 14.50 Uhr und von 15.10 Uhr bis 16.10 Uhr. Die Bahnübergänge zwischen Kißlegg und Hergatz sind am 17. und 18. Oktober jeweils von 8.15 Uhr bis 9.15 Uhr und von 10.15 Uhr bis 11.15 Uhr betroffen. Bahnübergänge ohne technische Sicherung werden während der Versuchsfahrten durch Bahnübergangsposten gesichert. Die Fahrten werden mit erhöhten Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h durchgeführt. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die längeren Schrankenschließzeiten.

18. Allerheiligen 2012: Verschiebung der Hausmüllabfuhr

Aufgrund des Feiertags verschiebt sich die Hausmüllabfuhr folgendermaßen:
  • Donnerstag, 01.11.2012 wird abgefahren am Freitag, 02.11.2012
  • Freitag, 02.11.2012 wird abgefahren am Samstag, 03.11.2012

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