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INFOBRIEF TOURISMUS
10/2012

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1. Blasmusiker sorgen für ein grandioses Musikfest am Tag der Deutschen Einheit

Rund 900 Menschen füllen die Argenhalle beim Tag der Blasmusik.

Volles Haus, zwei interessante Blasmusikorchester und die Uraufführung von “Ritter Adelbert” aus der Feder von Bernhard Klein – das war der fünfte Wangener Tag der Blasmusik am Tag der Deutschen Einheit. Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten lockten rund 900 Zuhörer in die Wangener Argenhalle. Die allermeisten von ihnen hörten auch schon dem Projektorchester der Jugend zu.

 

Projektorchester zeigt tolle Leistung - 80 Jugendliche spielen zusammen als Vororchester der Egerländer.

Wo anders hätten die Egerländer unter Leitung von Ernst Hutter ihre neue Tournee besser starten können als in Wangen beim Tag der Blasmusik? Moderator Edi Graf stellte die Frage zu Beginn des Konzerts der berühmten Volksmusiker. Und er adelte sofort die „Vorgruppe“. Eine knappe Stunde lang hatten 80 junge Musikerinnen und Musiker aus vier Wangener Jugendkapellen sowie aus Kapellen in der bayerischen Nachbarschaft unter der Leitung von vier Dirigenten gespielt. Und der Volksmusikfreund Edi Graf zeigte sich begeistert: „Ihr habt grandios musiziert.“

Vom “wilden Flohhaufen” zum gediegenen Projektorchester

OB Michael Lang freut sich über die jungen Musiker.Die jungen Musiker saßen inzwischen stolz im Publikum. Sie hatten unter der Leitung von Rainer Hobe, Gerhard Brauchle, Jürgen Gauß und Bernhard Klein die rund 900 Zuhörer auf eine musikalische Reise mitgenommen, die in Irland begann und in Afrika beim „König der Löwen“ endete. Und dann gab es mit dem Whitney Houston Song „One moment in time“, souverän gesungen von Teresa Gauß, noch einen Leckerbissen obendrauf. Tobias Zinser, der in diesem Jahr beim großen Blasorchester Wettbewerb mit der Stadtkapelle in Hildesheim „Deutscher Meister“ geworden war, hatte das Projektorchester und die Dirigenten koordiniert und führte durch die Stunde.

Dirigent Jürgen Gauß lobt seine Musiker.Obwohl die Musiker nur vier Wochen Zeit gehabt hatten, um als Projektorchester zusammenzuwachsen, hatten sie eine beachtenswerte Leistung hingelegt. Die jungen Musikanten kamen aus den Jugendkapellen  Amtzell/Pfärrich/Haslach, Leupolz/Karsee, Roggenzell/Schwarzenbach/Primisweiler, Maria Thann und Wohmbrechts sowie dem Wangener Jugendblasorchester. Auch Jürgen Gauß lobte seine Schützlinge: „Ihr seid ein wilder Flohhaufen gewesen, aber ein sehr engagierter“, sagte der Dirigent und überbrachte die Gratulation seiner Kollegen. „Es war ein super Projekt. Ich hoffe, wir kommen wieder einmal so zusammen.“

Beste Ausbildung

Katharina Praher und Nick Loris singen mit Ernst Hutterund den Egerländer Musikanten.Die jungen Musiker werden allesamt entweder in ihren Musikkapellen oder bei der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu ausgebildet, wie Oberbürgermeister Michael Lang in seiner Begrüßung sagte. „Sie ist nicht nur eine der größten Jugendmusikschulen in Deutschland, sie ist auch die beste – das meinen zumindest wir Wangener“, fügte er hinzu. Davon konnten sich auch die Gäste überzeugen, die teilweise von weit her gekommen waren. Aus Wien, aus Gelsenkirchen und München hatten sich Besucher gemeldet.

Egerländer starten Europatournee in Wangen

Schließlich kam auch noch ein Bus aus Leutasch, denn die Egerländer unter Ernst Hutter starteten in Wangen ihre Europatournee „Liebe zur Musik“. Bekannte Stücke spielten die Vollblutmusiker ebenso wie neue Melodien im Stil der Egerländer Volksmusik. Doch besonders bei der „Egerländer Solistenparade“, zeigten die Spitzenmusiker ihre Vielseitigkeit und schlugen besten Bigband Sound an. Das Publikum dankte beides. Viel Beifall gab es auch für das Gesangsduo Nick Loris und Katharina Praher und deren Lieder rund um die Liebe. Gleich mehrere Zugaben erklatschte das Publikum, bis es Ernst Hutter und die Egerländer nach fast drei Stunden ziehen ließ.

2. Mal hören, wie es im Museum klingt

Musikautomaten klingen im Museum.

Museumsführer bringen die Musikautomaten zum Klingen.

Immer wieder einen Besuch wert ist die Museumsmeile der Stadt Wangen, ausgehend zwischen Eselmühle und der in der Region einzigartigen Badstube.

In die gute alte Zeit der Wirtshausmusik entführt dort mittwochs und samstags die Sammlung mechanischer Musikinstrumente. Musikautomaten unterschiedlichster Zeit werden bei einer Führung in Gang gesetzt und zum Klingen gebracht. Um 15 Uhr geht’s los.

In den Museen kann man noch bis zum Saisonende am Mittwoch, 31. Oktober, frei flanieren. Über den Winter sind sie dann nur noch mit einer Führung zu besichtigen.

3. Altstadtkonzerte: Freunde der klassischen Musik freuen sich auf hochkarätige Künstler

Die 24. Reihe der Altstadtkonzerte ist in die Saison gestartet. Das nächste Konzert präsentiert einen hochkarätigen jungen Musiker am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr. Der Sieger des ARD-Musikwettbewerbs 2011, Alexej Gorlatch (Klavier), spielt in der Stadthalle.

Ebenfalls vor großem Haus spielen am Sonntag, 4. November, Maximilian Hornung (Bereits zweimal mit dem Echo Klassik ausgezeichnet) und Silke Avenhaus (Violoncello und Klavier).

Das erste Konzert der Reihe im Jahr 2013 bestreiten ebenfalls in der Stadthalle am Samstag, 19. Januar, die Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, die Trombone Unit Hannover. (8 Posaunen).

Im Rathaus gibt es am Freitag, 15. Februar, ein Wiederhören mit dem Daedalus Quartett (Streichquartett) aus den USA, das bereits 2008 zu Gast in Wangen war.

Zum Abschluss spielt in der Stadthalle das Kammerorchester des Prager Nationaltheaters.

Karten gibt es beim Gästeamt, Telefonnummer 07522/74-211. Jugendliche und Schüler der Jugendmusikschule bekommen besondere Ermäßigungen.

Infos dazu gibt es per E-Mail bei adolf.wetzel@kulturgemeinde-wangen.de. Weitere Infos unter www.kulturgemeinde.de oder www.wangen.de, E-Mail: hermann.spang@wangen.de

4. Gastronomievorstellung: Wohin essen gehen in Wangen?

Wir stellen Wangener Restaurants vor. Heute: die Saumarkt Café Bar

Auf dem Saumarkt

Auf der Sonnenseite des Saumarktcafés lässt es sich gut sitzen.

Seit drei Jahren bewirtet Ingrid Kruck ihre Gäste in der Saumarkt Café Bar an dem Platz, wo früher mit Schweinen und Ferkeln gehandelt wurde. Inge, wie Freunde und viele Stammgäste sie nennen, hat die Café Bar in neunmonatiger Bauzeit in den alten Mauern eingerichtet. Für ihr pfiffiges Logo hat sich die gelernte Mediendesignerin den Schweinerüssel ausgesucht.

Individueller Charakter

Das Haus stammt etwa aus dem Jahr 1790 und dürfte ganz früher einmal eine Schmiede gewesen sein. Ingrid Kruck schmunzelt, wenn sie an die Zeit des Umbaus  denkt: „Eine Schwangerschaft dauert neun Monate und so war das hier auch.“

garantiert nicht von der Stange

Das „Kind“, das dabei geboren wurde, hat einen ganz individuellen Charakter.  Dunkel gebeiztes Holz, an den Wänden setzen die Farbe aubergine und interessante Designs einen deutlichen Akzent, dazu Fotos in altmodischen Rahmen, Lampen mit Fellüberzug und Möbel, die teils neu, teils vom Flohmarkt und teils geschenkt sind: Das alles schafft eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre, die ein Grund ist weshalb viele Wangener gerne kommen.


Attraktiv für jedes Alter


Inge Kruck freut besonders, dass es ihr glückt, für jedes Alter etwas zu bieten: „Ich habe sie alle von den Jungen bis zu den Älteren. Es einfach eine gute Mischung.“ Und das zu jeder Tageszeit.

Junge Leute kommen so gern wie die Älteren.Egal, ob sie sich tagsüber kommen und beispielsweise montags bis freitags von der Mittagskarte wählen, die kleinere Gerichte aus frischen Zutaten anbietet, ob sie einen Kaffee zwischendurch genießen und sich dazu auf der Terrasse am Saumarkt niederlassen oder ob sie abends auf einen der vielen Cocktails vorbeischauen.

Klarer Fall, dass die Saumarkt Café Bar sich auch an Events wie der Musiknacht beteiligt. Gerne denkt sie dabei ans vergangene Jahr. Das war eine Riesensause. „Bei uns stand der ganze Platz voll, das war das reinste Open Air!“

Raucher haben eigenes Zimmer

Ingrid Kruck öffnet die Tür zum Raucherzimmer, das von der Bindstraße zu erreichen ist.Raucher sind besonders erfreut und dankbar, dass Ingrid Kruck auch ihnen in einem eigenen Zimmer – hell und gut durchlüftet – ein gemütliches Ambiente bietet. Es ist direkt erreichbar von der Bindstraßenseite des Lokals. Für die Wirtin ist es eine Frage von Toleranz, dass man auch denen, die gerne rauchen, einen angenehmen Platz anbietet und sie nicht zwingt, vor die Tür zu gehen und im Winter zu frieren. 25 Plätze hat dieses Separee, 40 Plätze der Nichtraucherbereich und die Terrasse bietet 60 Personen Platz.

Öffnungszeiten
Montags- bis samstags 10 bis 24 Uhr
Mittwochs 9 bis 24 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen.
An Heiligabend und Silvester bis 14 Uhr, am 25. und 26. Dezember jeweils ab 19 Uhr

Kontakt
Inh. Ingrid Kruck
Saumarkt 3
88239 Wangen im Allgäu
Tel. +49 /7522 / 97 67 57
http://www.saumarktcafe.de

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5. Hermann Wiehl-Ausstellung: Jedes Bild eine Entdeckung

Hermann Wiehl drohte dem  Vergessensein anheim zu fallen.

Hermann Wiehl drohte dem Vergessensein anheim zu fallen.

Aus dem Umkreis von Dix und Ackermann kommt Hermann Wiehl.Die Städtischen Galerie In der Badstube würdigt das Werk des Malers Hermann Wiehl mit einer Ausstellung, die bis zum Sonntag, 11. November dauert. Den Maler hat das Galeristenpaar Roland und Tamara Roeder in den 1990er Jahren wiederentdeckt. Er gehört in den Kreis von Otto Dix und Max Ackermann. Unter seinen Landschaften vom Schwarzwald, dem Bodensee und vom Süden, den Stillleben und Kompositionen befindet sich eine Reihe von modernen Klassikern. Rund 60 Gemälde aus den 1940er bis 1970er Jahren sind zu sehen. In den Stillleben, deren Spannweite von der entstofflicht wirkenden Blüte bis zur plastischen Fläche eines Arrangements reicht, fand Hermann Wiehl innere Ruhe. Seine abstrakten Kompositionen verstand er als Umsetzung einer bestimmten Bild-Architektur. Ihr Anspruch ist die absolute Malerei.

Gruppen- und Einzelausstellungen hat es seit 1948 in Freiburg i. Br., Villingen, Karlsruhe, Donaueschingen, St. Georgen, Friedrichshafen, Konstanz, Waldshut, Bernau und Salem gegeben, 2012 aktuell in Breslau.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, Sonn- und Feiertage 14-17 Uhr, Samstag 11-17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, frei für Kinder bis 10 Jahre und Wangener Schulklassen. Kombi-Karte für Städtische Galerie und Städtische Museen vom 1. April bis 31. Oktober 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung mit Babette Caesar

Hermann Wiehl, Hemmenhofen - Haus Stern

Hermann Wiehl, Hemmenhofen - Haus Stern

Samstag, 13. Oktober, 15 Uhr
Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr
Sonntag, 11. November, 15 Uhr

Für Gruppen, Schulen und Kindergärten kann auf Anfrage bei der Geschäftsstelle der Städtischen Galerie In der Badstube auch außerhalb der Öffnungszeiten ein Termin vereinbart werden.

Kontakt
Städtische Galerie In der Badstube
Lange Gasse 9, 88239 Wangen im Allgäu
Telefon 07522/74 242
Fax 07522/74 243
Email  vhs@wangen.de
Internet  www.galerie-wangen.de.

Kontakt

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an das Gästeamt:

Gästeamt - Tourist Information
Tel. +49 (0) 7522 74-211
Bindstraße 10
D-88239 Wangen i. Allgäu
E-Mail: tourist@wangen.de



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