Logo Stadt Wangen      Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images

INFOBRIEF TOURISMUS
12/2012

> BÜRGER
> WIRTSCHAFT

1. Weihnachtsmärkte locken in Wangen

Es ist Weihnachtsmarktzeit in Wangen - heute, immer samstags und am langen Freitag der Wangener Geschäfte bis 21 Uhr.
In Wangen öffnet der erste Weihnachtsmarkt im Waltersbühl am heute, Freitag, 30. November, um 11 Uhr. Die Waltersbühler Händler laden dazu ein.

Tags darauf am Samstag, 1. Dezember, eröffnet Oberbürgermeister Michael Lang um 10 Uhr den Weihnachtsmarkt in der Stadt.  Auf dem Marktplatz, dem Postplatz und in der Herrenstraße werden 50 gemeinnützige Vereine und Organisationen selbst hergestellte Waren verkaufen. Auch Künstler bieten ihre Kunstwerke an. Die Weihnachtsmärkte sind an jedem Samstag von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Für weihnachtliche Musik sorgen Abordnungen der Musikkapellen der Region.

Zusätzlich gibt es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt am Freitag, 21. Dezember. Der Budenzauber wird für ein ganz besonderes Flair beim langen Freitag der Wangener Geschäfte am letzten Wochenende vor Weihnachten sorgen. Denn der Weihnachtsmarkt öffnet von 15 bis 21 Uhr. Beste Voraussetzungen also für einen Erlebniseinkauf in der Wangener Altstadt kurz vor Weihnachten. Im Namen der Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe, in deren Verantwortung auch die Organisation der Weihnachtsmärkte in der Stadt liegt, sind Engelchen unterwegs, die Süßigkeiten an Kinder verteilen.

Einen Weihnachtsmarkt gibt es auch in Primisweiler am Samstag, 15. Dezember, von 14 bis 22 Uhr auf dem Dorfplatz.

2. Auch an Weihnachten ist hier gut campen

Der Wangener Wohnmobilplatz hat an Weihnachten viele Fans. Weihnachtsurlauber erzählen, weshalb sie so gern nach Wangen im Allgäu kommen.

Brigitte und Reinhold Poloczek aus Bad Kreuznach: „Wir sind alle zwei Jahre an Weihnachten in Wangen auf dem Wohnmobilstellplatz. Es gefällt uns hier sehr gut, weil meistens an den Feiertagen Schnee liegt. Von dem Platz hier kann man hervorragend einkaufen, weil man gleich überall ist. Man kann gut essen und findet in den Wirtschaften auch immer schnell Anschluss. Seit wir Rentner sind, sind wir Reiserentner.“

Alfons Lauwitz aus Göppingen:
„Ich war schon oft da. Ich arbeite daheim im Winterdienst und da habe ich keine Ruhe, wenn ich zu Hause bin. Den Wangener Wohnmobilplatz habe ich durch Zufall gefunden.“

Rainer Maisch aus Metzingen:
„Der Platz liegt gut zwischen Bodensee und daheim. Wir waren im Sommer schon hier. Sehr schön ist, dass es Strom gibt, dass der Platz so gut befestigt ist und dass man eine Grillmöglichkeit hat. Wir haben auch jetzt im Winter die Grillkohle dabei.“

Brigitte und Reinhold Poloczek (oben), Alfons Lauwitz und Rainer Maisch (Mitte) sowie Gerhard Reiher, Joachim Hampel und Erika Feik (unten) fühlen sich wohl an Weihnachten 2011 auf dem Wangener Wohnmobilplatz.Gerhard und Uschi Reiher aus Tettnang: „Meine Frau und ich kommen seit vier Jahren jedes Wochenende hier her auf dem Wohnmobilparkplatz. Der Preis ist günstig, man ist gleich in der Stadt und alle Geschäfte sind nah. Und der Fidi kommt jeden Morgen her mit einem Wagen und verkauft frisches Brot.“

Brigitte und Joachim Hampel aus Sonsbeck, Kreis Wesel, mit den Hunden Naomi und Mia: „Es ist unser zweites Weihnachten in Wangen auf dem Wohnmobilplatz. Ich komme ursprünglich aus Oberschlesien, da hatten wir an Weihnachten immer Schnee. Vielleicht ist das der Grund, weshalb wir gern hierher kommen. Wir feiern auch wie zu Hause – nur mit weniger Aufwand. Wir mögen diesen Platz sehr gern, weil er nicht nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt ist. Wir können hier auch mit unseren Hunden hervorragend spazieren gehen. Und weil der Platz befestigt ist, trägt man dann auch nicht so viel Schmutz in den Wagen.  Außerdem gibt es hier zuverlässig Wasser und Strom. Das ist nicht überall so im Winter.

Erika und Wilfried Feik aus Seeligenstadt
bei Frankfurt mit Hund Niki (Havanese): „Wir kommen gerne an Weihnachten hierher. Man ist in null Komma nichts in der Stadt und schnell draußen in den Wiesen. Außerdem ist der Platz gut befestigt, das heißt man hat keinen Matsch. Woanders sind wir deswegen schon geflüchtet. Wir waren auch schon 2010 hier, da sind wir dann nach Sizilien weitergefahren, und 2009 ging es von hier nach Spanien.“

3.Saxophone versprechen ein Klangereignis

Eine musikalische Besonderheit verspricht das Konzert des Orfeo Saxophone Quartett am Samstag, 15. Dezember, um 19 Uhr, im Weberzunfthaus in Wangen zu werden. Das Orpheo Saxophone Quartett spielt mit dem Pianisten Norbert Schuh.

Im Mittelpunkt des Konzertes steht „La Camorra“, ein Klavierquintett des argentinischen Klangmeisters Astor Piazzolla. Es gehört mittlerweile zu einem Markenzeichen des Orfeo Saxophone Quartetts, sich in Bearbeitungen mit dem Werk Piazzollas auseinander zu setzen. „La Camorra“ wurde von Piazzolla in seiner fruchtbarsten Schaffensperiode zu einer Zeit komponiert, als er Zuflucht vor dem argentinischen Regime in seiner Wahlheimat Neapel suchte.

Mit den Bläsern spielt bei diesem Konzert der in Wangen lebende und an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu  unterrichtende Pianist Norbert Schuh. Neben dem Werk Piazzollas werden von dem international besetzten Quartett mit Alexej Khrushchov - Lehrkraft an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu -, Fabian Pablo Müller, Jörg Maria Ortwein und Hannes Tipelius Kompositionen des kubanischen Saxofonisten Paquito d'Rivera und des Vorarlbergers Richard Dünser vorgestellt.

Info:
Karten gibt es an der Abendkasse.

4.„Märchenhafte Freitage“ für Erwachsene


Regula Seelhaar entführt in die Welt der Märchen. Die ausgebildete Märchenerzählerin verspricht ihrem Publikum ab Freitag, 30. November, vier „märchenhafte Freitage“.
Für die vier aufeinander folgenden Freitage in der Adventszeit hat Regula Seelhaar vier Themen ausgewählt:
  • 30. November: Glücksvogel und Pechvogel
  • 7. Dezember: Diebesgut und Schenkeslust – Märchen vom Schenken und Stehlen
  • 14. Dezember: Wintermärchen – Von Schnee, Eis, Kälte und Wärme
  • 21. Dezember: „Rauhnächte“ – Märchen und Rituale um die „Zwölf Nächte“ um den Jahreswechsel
Die Erzählerin spricht in ihrem Dialekt und gibt die Geschichten frei wieder. Zu den Erzählungen gibt es Musik von Jean Jacques Schalekamp. Früchtepunsch und eine Kleinigkeit zum Essen sorgen für Wärme. Die Märchen richten sich allerdings allesamt an Erwachsene. Vor allem der letzte Erzählabend, so warnt Regula Seelhaar, sei nichts für Kinder.
  • INFO: Beginn ist jeweils um 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Akteure freuen sich über eine Spende.

5. Karl May aus der Sicht des Illustrators

2012 jährt sich der Tod des meistgelesenen Schriftstellers in Deutschland zum 100. Mal: Karl May. Aus diesem Anlass zeigt die Galerie in der Badstube von Sonntag, 9. Dezember, bis Sonntag, 3. Februar, Bilder, die zur Illustration der Mayschen Werke hergestellt wurden.

Die Bildentwürfe stammen aus den vergangenen 100 Jahren und gehen auf 20 Künstler zurück. Leihgaben stellt der Karl-May-Verlag in Bamberg ebenso zur Verfügung wie das Karl-May-Museum in Radebeul und private Leihgeber. Auch das Knauf-Museum im fränkischen Iphofen unterstützt die Schau.

Doch mit der Kunst allein ist es nicht getan: Der in Wangen geborene und in Leutkirch lebende Sammler Michael Mayer zeigt in einer Begleitausstellung im Giebelsaal Stücke, die Karl May, sein Romanpersonal und den Kult um Autor und seine Figuren illustrieren. Von der kleinen Winnetou-Spielfigur über den Bravo-Starschnitt aus den 70er Jahren bis hin zu ausländischen Karl-May-Ausgaben oder Comics, hat Mayer eine riesige Sammlung angehäuft. Auch eine Weinflasche mit Karl May-Etikett und eine Eisverpackung sind darunter. „Ich habe vor Jahren im Urlaub in der Schweiz meinen Sohn ein Eis essen lassen, das ‚Winnetou‘ hieß. Das Papier habe ich eingesteckt und aufbewahrt“, sagt der 48-Jährige. Ihn begeistert die Botschaft der Brüderlichkeit in Karl Mays Büchern.

Zu den originellsten Stücken, die in der Badstube zu sehen sein werden, gehört ein Fan-Brief an Karl May, den am 28. Dezember 1897 der Wangener Käser Joseph Werder verfasst hatte. Wie populär der Schriftsteller zu damaliger Zeit gewesen ist, beweist die Tatsache, dass Werder nicht nur in seinem Namen, sondern auch für sämtliche 70 Mitglieder des Katholischen Gesellenvereins schrieb.

Vernissage: Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, 8. Dezember, um 17 Uhr. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Michael Lang, spricht Bernhard Schmid vom Bamberger Karl-May-Verlag ein Grußwort. Rudolf Sigerist wird in die Ausstellung einführen und schließlich ergreift  Reiner Fritz als Leiter des Galeriekreises Wangen das Wort.

Rund um die Ausstellung gibt es ein interessantes Rahmenprogramm:
  • Am Samstag,  15. Dezember, liest der Sammler Michael Mayer aus „Abdahn Effendi: Eine Weihnachtsgeschichte in Damaskus“ (Band 81 der Gesammelten Werke), Beginn ist um 17 Uhr.
  • Am Freitag, 28. Dezember, Michael Mayer stellt seine Karl-May-Sammlung vor und liest „Fanbriefe – aus Wangen“, Beginn ist um 17 Uhr.
  • Am Donnerstag, 3. Januar, gibt es mit Winnetou II eine Filmvorführung. In den Hauptrollen sind Pierre Brice und Lex Barker zu sehen. Beginn 15 Uhr, Unkostenbeitrag 3 Euro.
  • Am Donnerstag, 10. Januar, gestaltet Rudolf Sigerist einen Lesenachmittag für Kinder und Jugendliche. Thema ist natürlich Karl May. Beginn ist um 15 Uhr.
  • Am Sonntag, 20. Januar, hält Rudolf Sigerist einen Vortrag zu „Illustrierten Phantasien“. Für den musikalischen Rahmen sorgt René Giessen. Der in Maierhöfen lebende Mundharmonika-Spieler ist weltweit berühmt unter anderem für seine Interpretationen der Winnetou-Filmmusiken. Beginn ist um 17 Uhr.
  • Am Samstag, 2. Februar, bietet Ruth B. Welte ein „Kinderschminken“ an. Der Unkostenbeitrag liegt bei 6 Euro, inklusive des Eintritt für eine Begleitperson. Dauer von 10 bis 11.30 Uhr.

6. Gastrotipp: Auf historischem Boden

Wohin essen gehen in Wangen? Wir stellen Wangener Restaurants vor: Heute das Gasthaus Zum Sattel.

Mit der Auszeichnung „lecker“ hat das Magazin „Seezunge“ vor ein paar Jahren das Gasthaus Zum Sattel versehen. Was damals galt, ist auch heute richtig: Stefan Hilse sorgt mit seinem Team für zufriedene Gäste.

Dafür gibt es einige wenige, aber wichtige Grundlagen. „Wir kochen mit gleichbleibender Qualität und mit heimischen Produkten. Mein Fleisch kommt aus der Region!“ sagt Hilse. Und das schätzen die Gäste ebenso wie die Tatsache, dass der Küchenchef „noch richtig kocht“.




Haus mit Geschichte


Der gebürtige Wangener hat in der „Rose“ in Eglofs gelernt, war dann bei Käfer in München, in Leutkirch in Schneiders Adler und zuletzt im Gasthaus Schanz in Weißensberg, bevor er vor neun Jahren den „Sattel“ vor den Toren Wangens übernahm.

Das Haus hat eine lange Geschichte. Zuerst diente es als Leprosenhaus neben der St.-Nikolaus-Kapelle, dann als Armenhaus. 1801 verkaufte die Stadt das Gebäude an den damaligen Pächter samt Schankrecht. Und so bleib das Haus ein Gasthof – bis dieser im Jahr 2000 geschlossen wurde. Drei Jahre später entschloss sich Stefan Hilse, das Gasthaus wieder aufleben zu lassen.


Gäste aus Wangen und der Region

Die Einheimischen haben es ihm von Anfang an gedankt. Gerne kommen sie zu regelmäßigen Stammtischrunden zu ihm. Doch inzwischen kommen die Gäste auch vom See und aus dem Schussental oder aus Lindenberg. 

Saisonale Gerichte, mit einer österreichisch angehauchten Nachtischkarte locken rund ums Jahr. Im Sommer lässt es sich vor dem „Sattel“ auch unter großen Kastanien im Biergarten sitzen. 60 Plätze, davon 25 im Nebenzimmer, bieten den Gästen Platz. Im Biergarten können sich 80 Personen niederlassen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 17 bis 23 Uhr, Dienstag bis Freitag und Sonntagmittag 11.30 Uhr bis 14 Uhr. Montag ist Ruhetag.

Kontakt:
Gasthaus „Zum Sattel“
Stefan Hilse
07522/707070
sattel_wangen@t-online.de

7. Zu Weihnachten

Kontakt

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an das Gästeamt:

Gästeamt - Tourist Information
Tel. +49 (0) 7522 74-211
Bindstraße 10
D-88239 Wangen i. Allgäu
E-Mail: tourist@wangen.de



Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Deutschland