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INFOBRIEF BÜRGER
01/02 - 2013

> TOURISMUS
> WIRTSCHAFT



1. Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Stadt Wangen hat ihren E-Mail-Dienst umgestellt. Auch die bisherigen Empfänger des „Veranstaltungs-Newsletters“ erhalten nun den neuen, redaktionell bearbeiteten „E-Mail-Infobrief“ in der Ausgabe „Bürger“.
Unser Ziel ist es, Sie damit auf moderne und unterhaltsame Art über Aktuelles aus der Stadt und den Ortschaften und über die anstehenden Veranstaltungstermine zeitnah zu informieren. Der bisherige „Veranstaltungs-Newsletter“ wird in Kürze eingestellt.
Selbstverständlich haben Sie auch weiterhin die Wahl, ob Sie diese neue Art der Information aus dem Rathaus haben möchten oder nicht.
Ich hoffe, dass der neue redaktionelle „E-Mail-Infobrief“ auch bei unseren neuen Adressaten regen Zuspruch findet und freue mich auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
Ihr
Michael Lang
Oberbürgermeister Stadt Wangen im Allgäu
Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stadt Wangen hat ihren E-Mail-Dienst umgestellt. Auch die bisherigen Empfänger des „Veranstaltungs-Newsletters“ erhalten nun den neuen, redaktionell bearbeiteten „E-Mail-Infobrief“ in der Ausgabe „Bürger“. Unser Ziel ist es, Sie damit auf moderne und unterhaltsame Art über Aktuelles aus der Stadt und den Ortschaften und über die anstehenden Veranstaltungstermine zeitnah zu informieren. Der bisherige „Veranstaltungs-Newsletter“ wird in Kürze eingestellt.

Selbstverständlich haben Sie auch weiterhin die Wahl, ob Sie diese neue Art der Information aus dem Rathaus haben möchten oder nicht.

Ich hoffe, dass der neue redaktionelle „E-Mail-Infobrief“ auch bei unseren neuen Adressaten regen Zuspruch findet und freue mich auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen.

Ihr

Michael Lang
Oberbürgermeister Stadt Wangen im Allgäu

2. Der Wangener Ostereiermarkt lockt Künstler, Sammler und Liebhaber

Ostereier im Wangener RathausBeim 32. Ostereiermarkt in Wangen im Allgäu werden 50 hochkarätige Aussteller ihr kreatives und handwerkliches Spitzenkönnen zeigen. Unterschiedlichste Techniken und Ideen setzen die Künstler in ihrer filigranen Arbeit um. Die Ausstellung im Rathaus ist am Freitag und Samstag, 1. und 2. März, geöffnet. Zum Rahmenprogramm gehören Angebote für Kinder in der Stadtbücherei sowie Brunnenführungen.

Top-Adresse unter den Ostereiermärkten
Der Wangener Ostereiermarkt gehört zu den wenigen Top-Adressen auf diesem Gebiet in Europa und das seit vielen Jahren.  Dies ist ein Grund, weshalb er gerne auch von Sammlern hochwertiger österlicher Schmuckstücke besucht wird, wie Julieta Strobel sagt. Sie organisiert seit 17 Jahren die Ausstellung im Auftrag der Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe in Wangen im Allgäu.

Bekannte und neue Künstler
Die Ostereiermarkt-Besucher werden „alte Bekannte“ treffen, aber auch in diesem Jahr wieder neue Künstler kennenlernen. Da ist zum Beispiel die mit vielen Preisen ausgezeichnete Lucia Condrea aus Rumänien. Sie bearbeitet Eier im Stile der rumänischen Volkskunst. Vor sechs Jahren traf Julieta Strobel die Künstlerin in der Schweiz und in Paris bei einschlägigen Ausstellungen und versuchte seither die Rumänin für Wangen zu gewinnen. In diesem Jahr hat sie erstmals zugesagt.

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Ei von Paris
Mit dem Oskar der Ostereierkünstler, dem „Goldenen Ei“ aus Paris, ist die Ungarin Gabriela Szutor ausgezeichnet. Sie fällt durch immer wieder neue innovative Ideen bei der Bearbeitung des zarten Naturmaterials auf.

Zu den noch jungen Nachwuchskräften zählt Hegyi Krisztina  aus Ungarn. Sie war bereits im vergangenen Jahr in Wangen und zeigt ihre 3-D-Porzellan-Technik.

Die Geschichte rollt sich aus dem Ei
Sehr originell ist die Art, wie Norma Grace Reimann aus Ossingen in der Schweiz Eier Geschichten erzählen lässt. Ein Band wird aus einem Ei ausgerollt, auf dem sich eine Erzählung ausbreitet. Mit Gerlinde Ostertag gehört dieses Jahr auch eine Wangenerin zu den Spitzenkünstlern, die ihre Kostbarkeiten gerne im historischen Rathaus zeigen.  Sie arbeitet mit Klöppeltechnik. Viele gute Gründe also vorbeizuschauen und sich unter die zahlreichen Besucher zu mischen.

Die meisten Geschäfte am Samstag bis 16 Uhr geöffnet
Wer anschließend gerne durch die meist bis 16 Uhr geöffneten  Geschäfte bummelt, findet viele attraktive Angebote. In den Gassen schmücken Girlanden und bunte Eier die sehenswerten Brunnen, Wangener Schulklassen sorgen mit ihren Lehrern für die bunte Verzierung.

Öffnungszeiten: Freitag, 1. März, 9 bis 19 Uhr. Samstag, 2. März, 9 bis 17 Uhr.

Eintritt: Erwachsene bezahlen einen Euro, Kinder und Jugendliche sind frei. Die Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe schenkt jedem erwachsenen Besucher 50 Wangen-Punkte.

Kinderprogramm: Aktion „Kinder bemalen Ostereier“ in der Stadtbücherei, Freitag, 1. März, 14 bis 18 Uhr.  Kinder ab 5 Jahren dürfen sich um 15 Uhr  in der Stadtbücherei zu einer Vorlesestunde einfinden. Am Samstag, 2. März, malen die Kinder in der Stadtbücherei von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr Ostereier an. Die Vorlesestunde ist um 10.30 Uhr.

Brunnenführungen: Freitag und Samstag, 1. und 2. März, jeweils um 11 Uhr und um 14 Uhr.


3. Wangen im Allgäu will eine Fairtrade-Stadt werden

Initiatoren der Fairtrade-StadtWangen im Allgäu ist auf dem besten Weg, eine so genannte „Fairtrade-Stadt“ zu werden. Fair Trade bezeichnet eine Bewegung, die es sich zum Ziel gemacht hat, ein Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen.

Wer fair gehandelte Produkte kauft, trägt dazu bei, dass die Bauern und Hersteller auch fair bezahlt werden können. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich der Verein Transfair für den fairen Handel zwischen Entwicklungsländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und den reichen Industriestaaten ein. Daraus ist eine Bewegung entstanden.

In bester Gesellschaft
Sie hat ihren Anstoß in Großbritannien erhalten. Inzwischen gehören große Metropolen auf der ganzen Welt zu den Fair Trade Towns. Wer sich also an der Kampagne beteiligt, weiß sich in bester Gesellschaft mit großen Städten wie London, Wien, Rom oder San Francisco. Inzwischen haben aber auch kleinere Städte und Gemeinden das Thema für sich entdeckt. Mitte Februar 2013 meldete die Organisation 130 Städte und Gemeinden, die diesen Weg eingeschlagen haben. Eine Liste kann über die Homepage der Organisation abgerufen werden unter www.fairtrade-towns.de

El-Sol-Klasse hatte die Idee
Die Initiative in Wangen ging von der El-Sol-Klasse der Kaufmännischen Schulen Wangen aus. Isabel Scheuerl und Ramona Sutter überzeugten schließlich mit ihrem Vortrag den Gemeinderat, dass Wangen sich an der Kampagne beteiligen sollte.

Was muss eine Stadt, was muss Wangen tun, um eine Fair Trade Town zu werden? „Dafür gibt es einen genauen Kriterienkatalog“, sagt Christina Brugger, bei der die Fäden in der städtischen Verwaltung zusammenlaufen.

So sieht der Katalog der Aufgaben für eine Fair Trade Town aus:

  • Der Gemeinderat muss beschließen, dass sich eine Kommune an der Kampagne beteiligen will.
  • Zweitens eine Steuerungsgruppe muss sich bilden. Sie bündelt Aktivitäten und stößt sie an. Vertreter unterschiedlicher Zielgruppen sollen dieser Steuerungsgruppe angehören. Die Städtische Verwaltung gehört auf alle Fälle dazu, der Einzelhandel und die Ein-Welt-Gruppe ebenso. Und darüber hinaus sind es viele weitere Gruppen.
  • In den Einzelhandelsgeschäften werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Zusätzlich sollen in den Cafés und Restaurants mindestens zwei fair gehandelt Produkte ausgeschenkt werden.
  • Auch in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder Vereinen und Kirchen sollen Fair Trade Produkte verwendet werden. Zudem soll dort Weiterbildung in Sachen fairer Handel angeboten werden.
  • Die örtlichen Medien sind aufgerufen, mindestens vier Artikel jährlich zum Thema zu veröffentlichen.

Erst wenn alle diese Punkte erreicht sind, wird der Titel „Fairtrade-Stadt“ auf zwei Jahre vergeben.

Steuerungsgruppe erarbeitet Projekte
Erste Schritte auf dem Weg ist Wangen bereits gegangen. Der Gemeinderat hat am 26. März 2012 beschlossen mitzumachen. Die Steuerungsgruppe ist gegründet. In Wangen sitzen neben der Stadtverwaltung, der Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe, Vereinen, die katholische und die evangelische Kirche mit am Tisch sowie Vertreter von Schulen, Medien, Gastronomie, der Leiter der Hospitalstiftung, aber auch Attac und verschiedene Privatpersonen. Um einzelne Themen voranzubringen wurden Arbeitsgruppen gebildet. So ist ein Flyer in Arbeit, mit dem die Öffentlichkeit über das Thema informiert werden soll.

Leistungsgemeinschaft will Verzeichnis erstellen
Die Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe wird prüfen, wer in der Stadt fair gehandelte Produkte im Sortiment hat. Die Idee ist, auf der Homepage der Leistungsgemeinschaft ein Verzeichnis unterzubringen, das über die Geschäfte und ihr Angebot Auskunft gibt. Die Stadtverwaltung Wangen wird in nächster Zeit nur noch fair gehandelten Kaffee ausschenken und ein zweites Produkt wählen, das für fairen Handel steht.

Auch die Region im Blick
Wobei die Steuerungsgruppe bei der Fairness im Warenverkehr nicht nur an die Menschen in fernen Ländern denkt. Christina Brugger, an deren Schreibtisch bei der Stadt Wangen die Fäden zusammenlaufen, verweist darauf, dass auch die Landwirte in der Region faire Preise für ihre Produkte brauchen.

Geschenkkörbe mit fairen Produkten füllen
Deshalb wird überlegt, die Geschenkkörbe, die von den Dorfläden für die Stadt Wangen gemacht werden, auch mit fair gehandelten und noch mehr als bisher mit regionalen Produkten zu bestücken. „Wir wollen mehr aus dem Thema fairer Handel machen, als nur die Kriterien abzuhaken“, sagt Bürgermeister Ulrich Mauch, der die Steuerungsgruppe leitet.

Kulturgemeinde schenkt fairen Kaffee aus
Weitere Gruppen haben bereits Ideen auf den Tisch gebracht. So hat sich zum Beispiel die Kulturgemeinde Wangen bereit erklärt, beim Marktplatzkino und bei der Eröffnung der Kulturmeile fair gehandelte Produkte anzubieten.

Ansprechpartner
Aus der Steuerungsgruppe hat sich eine Reihe von Personen als Ansprechpartner zur Verfügung gestellt. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann sich an sie wenden:

  • Vereine:Manfred Hasel, MTG-Wangen
  • Kirchen: Josef Fussenegger, katholische Gesamtkirchengemeinde, Antje Stender, evangelische Kirchengemeinde
  • Schulen: Sonja Opfermann, KSW
  • Wirtschaft: Holger Sonntag, Stadt Wangen, Telefonnummer 74–109
  • Handel: Angelika Zimmerer, Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe
  • Medien: Christina Brugger, Stadt Wangen, Telefonnummer 74–125, Holger Sonntag, Stadt Wangen 74–109.

4. Badische Landesbühne Bruchsal zeigt den „Gott des Gemetzels“

Die Badische Landesbühne Bruchsal gastiert am Freitag, 22. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Wangen mit dem „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza.
2011 lief die Geschichte der erfolgreichsten französischen Gegenwartsautorin in den Kinos verfilmt von Roman Polanski.  Voller Humor demaskiert Yasmina Reza die Versuche der modernen Menschen, möglichst zivilisiert und kultiviert zu erscheinen. „Gott des Gemetzels“ gehört zu den meistgespielten Theaterstücken der letzten Jahrzehnte.
Wenn die Umgangsformen untergehen
Und davon handelt das Stück: Der elfjährige Ferdinand hat den gleichaltrigen Bruno in der Schule mit einem Stock verprügelt und ihm zwei Schneidezähne dabei herausgeschlagen - ein dummer Unfall, den die Jungs am liebsten wieder schnell vergessen wollen. Dennoch müssen sich die Eltern der beiden treffen, um eine gemeinsame Stellungnahme für die Versicherung zu verfassen. Der Abend beginnt betont zivilisiert, doch langsam erhält der Konflikt einen anderen Ton, die Atmosphäre wird zunehmend aggressiver und es kommen immer mehr Details aus dem Leben beider Paare ans Tageslicht.
Der ausgeschenkte Alkohol bewirkt schließlich die Eskalation, die Paare lassen ihre eleganten Wohlstandsmasken fallen und ergehen sich in einem erbitterten Streit, wobei die Koalitionen paarübergreifend wechseln und ein getöteter Hamster, ein durch Erbrochenes beschmutzter Kunstband und ein in einer Blumenvase versenktes Handy eine große Rolle spielen. Verstärkt wird das Ganze noch durch  permanente Telefonanrufe, die die Außenwelt in Gestalt eines Pharmaskandals mit ins Spiel bringen.
Die Badische Landesbühne Bruchsal gastiert am Freitag, 22. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Wangen mit dem „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza.

2011 lief die Geschichte der erfolgreichsten französischen Gegenwartsautorin in den Kinos verfilmt von Roman Polanski.  Voller Humor demaskiert Yasmina Reza die Versuche der modernen Menschen, möglichst zivilisiert und kultiviert zu erscheinen. „Gott des Gemetzels“ gehört zu den meistgespielten Theaterstücken der letzten Jahrzehnte.

Wenn die Umgangsformen untergehen
Und davon handelt das Stück: Der elfjährige Ferdinand hat den gleichaltrigen Bruno in der Schule mit einem Stock verprügelt und ihm zwei Schneidezähne dabei herausgeschlagen - ein dummer Unfall, den die Jungs am liebsten wieder schnell vergessen wollen. Dennoch müssen sich die Eltern der beiden treffen, um eine gemeinsame Stellungnahme für die Versicherung zu verfassen. Der Abend beginnt betont zivilisiert, doch langsam erhält der Konflikt einen anderen Ton, die Atmosphäre wird zunehmend aggressiver und es kommen immer mehr Details aus dem Leben beider Paare ans Tageslicht.

Der ausgeschenkte Alkohol bewirkt schließlich die Eskalation, die Paare lassen ihre eleganten Wohlstandsmasken fallen und ergehen sich in einem erbitterten Streit, wobei die Koalitionen paarübergreifend wechseln und ein getöteter Hamster, ein durch Erbrochenes beschmutzter Kunstband und ein in einer Blumenvase versenktes Handy eine große Rolle spielen. Verstärkt wird das Ganze noch durch  permanente Telefonanrufe, die die Außenwelt in Gestalt eines Pharmaskandals mit ins Spiel bringen.


5. Jugendgemeinderat schmeißt Bunny-Party zum Start der Osterferien

Eine coole Party wie nach den Sommerferien plant der Jugendgemeinderat. Am 22. März von 20 bis 3 Uhr wird im Jugendhaus an der Leutkircher Straße der Beginn der Osterferien mit einer Bunny-Party gefeiert.
Für Musik sorgen wie bei der First-Week-Done-Party im September Dan TheJockey und Chrisbo Peacock. Und weil Ostern direkt vor der Tür steht, gibt es für die ersten 50 Gäste ein Gratis-Überraschungsei. Natürlich ist auch dieses Mal für günstige Getränke gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Die Party ist für U16er bis 22 Uhr, für U18er bis 24 Uhr, mit Erziehungsberechtigung bis 3 Uhr. Das Formular für die Übertragung der Erziehungsberechtigung gibt es im Internet unter
http://ftp.ednetz.de/aufsicht.pdf zum Downloaden.
Eine coole Party wie nach den Sommerferien plant der Jugendgemeinderat. Am 22. März von 20 bis 3 Uhr wird im Jugendhaus an der Leutkircher Straße der Beginn der Osterferien mit einer Bunny-Party gefeiert.

Für Musik sorgen wie bei der First-Week-Done-Party im September Dan TheJockey und Chrisbo Peacock. Und weil Ostern direkt vor der Tür steht, gibt es für die ersten 50 Gäste ein Gratis-Überraschungsei.

Natürlich ist auch dieses Mal für günstige Getränke gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Die Party ist für U16er bis 22 Uhr, für U18er bis 24 Uhr, mit Erziehungsberechtigung bis 3 Uhr. Das Formular für die Übertragung der Erziehungsberechtigung gibt es im Internet unter 
http://ftp.ednetz.de/aufsicht.pdf zum Downloaden.


6. Zwei Bildhauer zeigen ihre Objekte in der Galerie in der Badstube

Die Städtische Galerie in der Badstube zeigt von Sonntag, 3. März bis Sonntag, 12. Mai, eine Ausstellung mit Werken von Peter Demetz und Bruno Raetsch. Vernissage ist am Sonntag, 3. März, um 11 Uhr. Oberbrügermeister Michael Lang begrüßt die Gäste, es spricht Anton Schmid Kißlegg.
Zwei bildhauerische Werkgruppen treffen in der Ausstellung aufeinander und beschäftigen sich mit der menschlichen Figur im Raum. Die mehrschichtig aufgebauten Flachreliefs von Peter Demetz (St. Ulrich/Südtirol) gleichen Bildskulpturen, bei denen die perspektivische Verzerrung und das Raum-Mensch-Verhältnis zentrale Aspekte sind. Es entstehen Parallelwelten, die real anmutende Szenen in virtuelle dreidimensionale Interieurs projizieren.
Unheimliche Kulisse
Bruno Raetsch (Dresden) arbeitet ohne Modell und mit der Kettensäge, um sich auf den Kern zu konzentrieren. Seine Figuren tragen aufgerissene Oberflächen, denn er mag Formen nicht, in denen man sich sicher fühlt. Vielmehr sind sie Abbilder der Seelenlandschaft des Künstlers. Transzendierte Heimatbilder in Gestalt von großformatigen Zeichnungen bilden die unheimliche Kulisse zu den Holzskulpturen.
Verschiedenartigkeit macht den Reiz aus
Kennengelernt haben sich die beiden Bildhauer in den Jahren 2002 bis 2006. Während dieser Zeit war Peter Demetz leitende Lehrkraft im Studiengang Internationale Holzbildhauerkunst der Westsächsischen Hochschule Zwickau im Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg am Daetz-Centrum in Lichtenstein in Sachsen. Bruno Raetsch, der in Halle an der Saale an der Burg Giebichenstein eine Professur bekleidet, hat diesen Studiengang aufgebaut und geleitet. In Wangen begegnen sich ausgewählte Werke, deren Verschiedenartigkeit Reiz der Schau ausmachen.
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung
Donnerstag, 14. März, um 18 Uhr
Sonntag, 24. März, um 15 Uhr
Samstag, 13. April, um 15 Uhr
Donnerstag, 25. April, um 18 Uhr
Samstag, 4. Mai, um 15 Uhr
Städtische Galerie In der Badstube, Lange Gasse 9, Wangen im Allgäu ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Dienstag bis Freitag, Sonntag, Feiertage             14-17 Uhr
Samstag                                                           11-17 Uhr
Eintrittspreise
Erwachsene  € 2,50, ermäßigt  € 1,50
Frei für Kinder bis 10 Jahre und Wangener Schulklassen
Kombi-Karte für Städtische Galerie und Städtische Museen vom 1. April bis 31. Oktober 3,50 Euro, ermäßigt  2 Euro
Kontakt und Info
Geschäftsstelle der Städtischen Galerie In der Badstube
Marktplatz 11
88239 Wangen im Allgäu
Telefon  07522/74 242
Fax  07522/74 243
Email  vhs@wangen.de
Internet  www.galerie-wangen.de
Die Städtische Galerie in der Badstube zeigt von Sonntag, 3. März bis Sonntag, 12. Mai, eine Ausstellung mit Werken von Peter Demetz und Bruno Raetsch. Vernissage ist am Sonntag, 3. März, um 11 Uhr. Oberbürgermeister Michael Lang begrüßt die Gäste, es spricht Anton Schmid aus Kißlegg.

Zwei bildhauerische Werkgruppen treffen in der Ausstellung aufeinander und beschäftigen sich mit der menschlichen Figur im Raum. Die mehrschichtig aufgebauten Flachreliefs von Peter Demetz (St. Ulrich/Südtirol) gleichen Bildskulpturen, bei denen die perspektivische Verzerrung und das Raum-Mensch-Verhältnis zentrale Aspekte sind. Es entstehen Parallelwelten, die real anmutende Szenen in virtuelle dreidimensionale Interieurs projizieren.

Unheimliche Kulisse Bruno Raetsch (Dresden) arbeitet ohne Modell und mit der Kettensäge, um sich auf den Kern zu konzentrieren. Seine Figuren tragen aufgerissene Oberflächen, denn er mag Formen nicht, in denen man sich sicher fühlt. Vielmehr sind sie Abbilder der Seelenlandschaft des Künstlers. Transzendierte Heimatbilder in Gestalt von großformatigen Zeichnungen bilden die unheimliche Kulisse zu den Holzskulpturen.

Verschiedenartigkeit macht den Reiz aus
Kennengelernt haben sich die beiden Bildhauer in den Jahren 2002 bis 2006. Während dieser Zeit war Peter Demetz leitende Lehrkraft im Studiengang Internationale Holzbildhauerkunst der Westsächsischen Hochschule Zwickau im Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg am Daetz-Centrum in Lichtenstein in Sachsen. Bruno Raetsch, der in Halle an der Saale an der Burg Giebichenstein eine Professur bekleidet, hat diesen Studiengang aufgebaut und geleitet. In Wangen begegnen sich ausgewählte Werke, deren Verschiedenartigkeit Reiz der Schau ausmachen.

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung: 
Donnerstag, 14. März, um 18 UhrSonntag, 24. März, um 15 UhrSamstag, 13. April, um 15 Uhr
Donnerstag, 25. April, um 18 UhrSamstag, 4. Mai, um 15 Uhr

Öffnungszeiten:
Die Städtische Galerie In der Badstube, Lange Gasse 9, Wangen im Allgäu, ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag bis Freitag, Sonntag, Feiertage 14-17 Uhr, Samstag 11-17 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene  € 2,50, ermäßigt  € 1,50
Frei für Kinder bis 10 Jahre und Wangener Schulklassen-Kombi-Karte für Städtische Galerie und Städtische Museen vom 1. April bis 31. Oktober 3,50 Euro, ermäßigt  2 Euro

Kontakt und Info:
Geschäftsstelle der Städtischen Galerie
In der Badstube
Marktplatz 11
88239 Wangen im Allgäu
Telefon  07522/74 242
Fax  07522/74 243
Email: vhs@wangen.de
www.galerie-wangen.de

7. Landesgartenschau 2024: Die Bürger sind wieder gefragt

Die Stadt Wangen will ihre Bürger auch in diesem Jahr im Planungsprozess für die Landesgartenschau 2024 mitnehmen. Deshalb lädt sie am Samstag, 9. März, zu einem Workshop in die Stadthalle an der Jahnstraße ein.
Zwischen 14 und 18 Uhr werden Oberbürgermeister Michael Lang und die bei der Stadt für die Planung Verantwortlichen über den aktuellen Stand informieren. Auch die in die Vorbereitungen eingebundenen externen Planungsbüros werden ihre Überlegungen einbringen
Kernpunkt werden die Themen Landesgartenschau zwischen Erba-Areal und Hinterem Ebnet sowie der Städtebau am benachbarten Auwiesengelände sein.
Im Herbst steht die Ausschreibung des Wettbewerbs an
Nächste große Etappe auf dem Weg zur Landesgartenschau wird zum Herbst die Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs sein. Planer und Architekten sind dann aufgerufen, konkrete Konzepte zu entwerfen, die möglichst viele Wünsche sinnvoll umsetzen sollen. Eine Fachjury wird 2014 den Entwurf auswählen, der dann auch konkret umgesetzt werden soll. Damit die Planer möglichst viele grundlegende Informationen für diesen Prozess an die Hand bekommen können, wird jetzt auch die Bürgerbeteiligung fortgesetzt.
Arbeitsgruppen sollen Ideen einbringen
Im Anschluss an die Vorträge sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, die ein aktualisiertes Bild der Bürgerinteressen bringen sollen. Welche Ergebnisse Planungsmoderator Johann Mathis aus den Bürgerbeteiligungen im vergangenen Jahr zusammengefasst hat, lässt sich auf der Internetseite zur Landesgarten schau 2024 unter www.landesgartenschau-wangen.de/fileadmin/PDF/2012-06-15_Buergergutachten.pdf nachlesen.
Die Stadt Wangen will ihre Bürger auch in diesem Jahr im Planungsprozess für die Landesgartenschau 2024 mitnehmen. Deshalb lädt sie am Samstag, 9. März, zu einem Workshop in die Stadthalle an der Jahnstraße ein.

Zwischen 14 und 18 Uhr werden Oberbürgermeister Michael Lang und die bei der Stadt für die Planung Verantwortlichen über den aktuellen Stand informieren. Auch die in die Vorbereitungen eingebundenen externen Planungsbüros werden ihre Überlegungen einbringen.

Kernpunkt werden die Themen Landesgartenschau zwischen Erba-Areal und Hinterem Ebnet sowie der Städtebau am benachbarten Auwiesengelände sein.

Im Herbst steht die Ausschreibung des Wettbewerbs an
Nächste große Etappe auf dem Weg zur Landesgartenschau wird zum Herbst die Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs sein. Planer und Architekten sind dann aufgerufen, konkrete Konzepte zu entwerfen, die möglichst viele Wünsche sinnvoll umsetzen sollen. Eine Fachjury wird 2014 den Entwurf auswählen, der dann auch konkret umgesetzt werden soll. Damit die Planer möglichst viele grundlegende Informationen für diesen Prozess an die Hand bekommen können, wird jetzt auch die Bürgerbeteiligung fortgesetzt.

Arbeitsgruppen sollen Ideen einbringen
Im Anschluss an die Vorträge sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, die ein aktualisiertes Bild der Bürgerinteressen bringen sollen. Welche Ergebnisse Planungsmoderator Johann Mathis aus den Bürgerbeteiligungen im vergangenen Jahr zusammengefasst hat, lässt sich auf der Internetseite zur Landesgartenschau 2024 als PDF herunterladen.


8. Das Kinderfest 2013 kann kommen: Die Proben fürs Theater laufen

„Peter Pan“ kommt beim Kinderfesttheater 2013 auf die Bühne in der Stadthalle. 106 Kinder haben sich um eine Rolle beworben. Das Theater-Team mit Susanne und Silvia Brunold, Meike Engler und Uschi Peters hat jene ausgewählt, die dann auch tatsächlich auftreten werden. Die Proben sind angelaufen.
Den Herbst über haben die vier Frauen Bücher gewälzt, Geschichten gelesen, für gut befunden und dann doch verworfen – bis schließlich ihre Wahl auf Peter Pan, den Jungen, der niemals erwachsen werden wollte, fiel. „Besonders gut gefällt uns an der Geschichte dieses Nimmerland, diese Phantasiewelt  mit all ihren Phantasiefiguren“, sagt Susanne Brunold. „Und es ist ein Thema, das auch für Erwachsene interessant ist“, ergänzt ihre Schwester Silvia. „Außerdem ist es ein Stück, das viele kennen, das aber doch nicht allen bekannt ist.“  Warum wohl ist das Buch in der Stadtbücherei laufend weg und warum wohl wird es auch in den Schulbüchereien ausgeliehen.
Geschichte kommt aus England
Ebenfalls attraktiv für die Umsetzung auf der Bühne: Die Geschichte kommt aus England, da lässt es sich wunderbar mit dem englischen Flair spielen. Eine Idee, wie das Bühnenbild aussehen wird, gibt es auch schon.
JMS-Band mit dabei
In den nächsten Wochen werden die vier Frauen damit beim Städtischen Bauhof vorbeigehen und sich dort mit den Mitarbeitern beraten, wie es tatsächlich gebaut werden kann. Mit dabei sein wird eine Band aus Mitgliedern der Jugendmusikschule und für den musikalischen Rahmen bei der Aufführung sorgen.
Inzwischen sind die Proben mit den Kindern angelaufen, die die 49 Rollen ausfüllen sollen. Geprobt wird immer freitags von 16 bis 18 Uhr in der Berger-Höhe-Schule. Gespielt wird wie immer ab dem Samstag vor dem Kinderfest, in diesem Jahr ist das der 13. Juli.
„Peter Pan“ kommt beim Kinderfesttheater 2013 auf die Bühne in der Stadthalle. 106 Kinder haben sich um eine Rolle beworben. Das Theater-Team mit Susanne und Silvia Brunold, Meike Engler und Uschi Peters hat mit den Kinder inzwischen die Proben aufgenommen.

Den Herbst über haben die vier Frauen Bücher gewälzt, Geschichten gelesen, für gut befunden und dann doch verworfen – bis schließlich ihre Wahl auf Peter Pan, den Jungen, der niemals erwachsen werden wollte, fiel. „Besonders gut gefällt uns an der Geschichte dieses Nimmerland, diese Phantasiewelt  mit all ihren Phantasiefiguren“, sagt Susanne Brunold. „Und es ist ein Thema, das auch für Erwachsene interessant ist“, ergänzt ihre Schwester Silvia. „Außerdem ist es ein Stück, das viele kennen, das aber doch nicht allen bekannt ist.“  Warum wohl ist das Buch in der Stadtbücherei laufend weg und warum wohl wird es auch in den Schulbüchereien ausgeliehen.

Geschichte kommt aus England
Ebenfalls attraktiv für die Umsetzung auf der Bühne: Die Geschichte kommt aus England, da lässt es sich wunderbar mit dem englischen Flair spielen. Eine Idee, wie das Bühnenbild aussehen wird, gibt es auch schon.

JMS-Band mit dabei
In den nächsten Wochen werden die vier Frauen damit beim Städtischen Bauhof vorbeigehen und sich dort mit den Mitarbeitern beraten, wie es tatsächlich gebaut werden kann. Mit dabei sein wird eine Band aus Mitgliedern der Jugendmusikschule und für den musikalischen Rahmen bei der Aufführung sorgen.

Inzwischen sind die Proben mit den Kindern angelaufen, die die 49 Rollen ausfüllen sollen. Geprobt wird immer freitags von 16 bis 18 Uhr in der Berger-Höhe-Schule. Gespielt wird wie immer ab dem Samstag vor dem Kinderfest, in diesem Jahr ist das der 13. Juli.


9. Neues touristisches Angebot: "Samstagspilgern" im Allgäu

Vom frühen Frühjahr bis in den Herbst hinein macht die Tourismusregion im westlichen Allgäu ein nicht alltägliches Angebot. Beim „Samstagspilgern“ können sich Interessierte – Gäste wie Einheimische – auf den Weg machen.
Den Allgäuern ist ihre Landschaft seit jeher eine Kraftquelle. Sogenannte Kraftorte, aber auch der Volksaberglauben und ein tief verwurzelter christlicher Glauben prägen diese Region bis heute. Sichtbar ist das an den vielen Kirchen, Kapellen und Wegkreuzen. Sichtbar ist es auch an kleinen Tafeln, die schon länger einzelne Etappen der großen Martinus- und Jakobuswege ausschildern.
36 Pilgerwege
Was bisher eher den „Pilger-Insidern“ vorbehalten war, wollen die Touristiker in der Ferienregion Allgäu-Bodensee und im Landkreis Lindau mit kirchlicher Unterstützung nun einem größeren Personenkreis erfahrbar machen. Für das Jahr 2013 haben sie deshalb ein Angebot aufgelegt, das 36 geführte Pilgerwanderungen zwischen Hauerz im Norden des Landkreises Ravensburg und St. Gallen in der Schweiz sowie zwischen Bad Waldsee und Weingarten im Westen und Isny im Osten ermöglicht. An fast jedem Samstag zwischen dem 23. März und dem 26. Oktober können sich Menschen gemeinsam auf den Weg machen.
Angebot auch für Familien
Wer pilgert, bricht auf und lässt Dinge zurück, er wandelt sich, geht auf Spurensuche und konzentriert sich auf das Wesentliche. Bei manchen Angeboten des Samstagspilgerns gibt es meditative Impulse. Dennoch: Auch wenn man in einer Gruppe losgeht, pilgert doch jeder für sich. Manche Samstagspilgerwege stehen unter einem Thema wie „Nimm dir Zeit die Stille zu hören“ oder „Kleinode am Opfenbacher Kapellenweg“ oder „Wohin Herr soll ich gehen?“. Am 25. Mai können sich sogar Kinder und Eltern gemeinsam beim „Familienpilgern“ auf den Weg machen.
So ein Programm gab es noch nie
„Das Samstagspilgern ist ein neues Angebot, das wir so noch nie hatten,“ sagt die Geschäftsführerin der Ferienregion Allgäu-Bodensee, Belinda Unger. Sie hat das Programm nicht nur gemeinsam mit den Westallgäuer Touristikern aus dem benachbarten Landkreis Lindau entworfen. Mit den Kirchen, dem katholischen Dekanat in Ravensburg und der evangelischen Pfarrerin Ingrid Ossig aus Scheidegg, wurde eine Gruppe ins Boot geholt, die nicht typischerweise mit Tourismus zu tun hat.
Pfarrerin prägt Begriff
Der Begriff des „Samstagspilgerns“ hat tatsächlich Ingrid Ossig schon vor ein paar Jahren geprägt. Sie bietet das samstägliche Pilgern in der Schweiz kennengelernt und in ihrer Gemeinde schon länger angeboten. Zwischen acht und 50 Personen sind an einem Samstag bei ihren Pilgerwegen bisher dabei gewesen. „Es ist ein anderes Wandern, als wenn man eine geführte touristische oder sportliche Wanderung bucht. Es ist schön zu gehen, ohne dass man auf den Weg achten zu müsste. Manchmal gibt es Impulse, manchmal wird auch nur geschwiegen“, sagt die Pfarrerin. Sie findet die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Tourismus spannend. Erfahrung sammelt sie auf diesem Feld jedes Jahr, wenn im Pilgerzentrum in Scheidegg „Urlaubspfarrer“ gemeinsam mit Touristikern tagen.
Der Beziehung zu Gott nachgehen
Auch Florian Müller vom katholischen Dekanat ist begeistert von dieser Art der Kooperation. „Es ist zwingend nötig, dass sich die Kirche mit gesellschaftlichen Institutionen verbindet“, sagt Müller. Das Pilgern eignet sich seiner Ansicht nach dazu aus mehreren Gründen. „Pilgern hat eine Entwicklung genommen, wie kaum eine andere Form der Spiritualität. Pilgern scheint die Form zu sein, wo Menschen ihrer Begegnung mit Gott im Sinne des Wortes nachgehen.“ Ein absoluter Vorteil: Für das „Samstagspilgern“ musste keine neue Infrastruktur geschaffen werden. Die Wege sind bereits seit mehreren Jahren vorhanden, manche Stationen am Weg sind es seit Hunderten von Jahren.
Info: Die Samstagspilgerwege sind unterschiedlich lang – von eineinhalb Stunden bis zu einem ganzen Tag kann der Weg dauern. Begleitet werden die Pilger von Menschen, die Erfahrung mit dieser Art der Spiritualität haben. „Sie stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn sich beim Pilgern Gesprächsbedarf entwickelt“, sagt Belinda Unger. Unterwegs versorgen sich die Teilnehmer selber mit mitgebrachtem Essen und eigenen Getränken. Die Anfahrt und die Rückreise organisieren die Teilnehmer ebenfalls selber. Die Touren sind so gelegt, dass die Rückkehr mit Bus oder Zug möglich ist.
Der attraktiv aufgemachte Flyer fasst in übersichtlichen Kurzbeschreibungen die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Samstagspilgern zusammen. Er liegt bei den Gästeämtern der Region und den Kooperationspartnern auf.
Vom frühen Frühjahr bis in den Herbst hinein macht die Tourismusregion im westlichen Allgäu ein nicht alltägliches Angebot. Beim „Samstagspilgern“ können sich Interessierte – Gäste wie Einheimische – auf den Weg machen.

Den Allgäuern ist ihre Landschaft seit jeher eine Kraftquelle. Sogenannte Kraftorte, aber auch der Volksaberglauben und ein tief verwurzelter christlicher Glauben prägen diese Region bis heute. Sichtbar ist das an den vielen Kirchen, Kapellen und Wegkreuzen. Sichtbar ist es auch an kleinen Tafeln, die schon länger einzelne Etappen der großen Martinus- und Jakobuswege ausschildern.

36 Pilgerwege
Was bisher eher den „Pilger-Insidern“ vorbehalten war, wollen die Touristiker in der Ferienregion Allgäu-Bodensee und im Landkreis Lindau mit kirchlicher Unterstützung nun einem größeren Personenkreis erfahrbar machen. Für das Jahr 2013 haben sie deshalb ein Angebot aufgelegt, das 36 geführte Pilgerwanderungen zwischen Hauerz im Norden des Landkreises Ravensburg und St. Gallen in der Schweiz sowie zwischen Bad Waldsee und Weingarten im Westen und Isny im Osten ermöglicht. An fast jedem Samstag zwischen dem 23. März und dem 26. Oktober können sich Menschen gemeinsam auf den Weg machen.

Angebot auch für Familien
Wer pilgert, bricht auf und lässt Dinge zurück, er wandelt sich, geht auf Spurensuche und konzentriert sich auf das Wesentliche. Bei manchen Angeboten des Samstagspilgerns gibt es meditative Impulse. Dennoch: Auch wenn man in einer Gruppe losgeht, pilgert doch jeder für sich. Manche Samstagspilgerwege stehen unter einem Thema wie „Nimm dir Zeit die Stille zu hören“ oder „Kleinode am Opfenbacher Kapellenweg“ oder „Wohin Herr soll ich gehen?“. Am 25. Mai können sich sogar Kinder und Eltern gemeinsam beim „Familienpilgern“ auf den Weg machen.

So ein Programm gab es noch nie
„Das Samstagspilgern ist ein neues Angebot, das wir so noch nie hatten,“ sagt die Geschäftsführerin der Ferienregion Allgäu-Bodensee, Belinda Unger. Sie hat das Programm nicht nur gemeinsam mit den Westallgäuer Touristikern aus dem benachbarten Landkreis Lindau entworfen. Mit den Kirchen, dem katholischen Dekanat in Ravensburg und der evangelischen Pfarrerin Ingrid Ossig aus Scheidegg, wurde eine Gruppe ins Boot geholt, die nicht typischerweise mit Tourismus zu tun hat.

Pfarrerin prägt Begriff
Der Begriff des „Samstagspilgerns“ hat tatsächlich Ingrid Ossig schon vor ein paar Jahren geprägt. Sie bietet das samstägliche Pilgern in der Schweiz kennengelernt und in ihrer Gemeinde schon länger angeboten. Zwischen acht und 50 Personen sind an einem Samstag bei ihren Pilgerwegen bisher dabei gewesen. „Es ist ein anderes Wandern, als wenn man eine geführte touristische oder sportliche Wanderung bucht. Es ist schön zu gehen, ohne dass man auf den Weg achten zu müsste. Manchmal gibt es Impulse, manchmal wird auch nur geschwiegen“, sagt die Pfarrerin. Sie findet die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Tourismus spannend. Erfahrung sammelt sie auf diesem Feld jedes Jahr, wenn im Pilgerzentrum in Scheidegg „Urlaubspfarrer“ gemeinsam mit Touristikern tagen.

Der Beziehung zu Gott nachgehen
Auch Florian Müller vom katholischen Dekanat ist begeistert von dieser Art der Kooperation. „Es ist zwingend nötig, dass sich die Kirche mit gesellschaftlichen Institutionen verbindet“, sagt Müller. Das Pilgern eignet sich seiner Ansicht nach dazu aus mehreren Gründen. „Pilgern hat eine Entwicklung genommen, wie kaum eine andere Form der Spiritualität. Pilgern scheint die Form zu sein, wo Menschen ihrer Begegnung mit Gott im Sinne des Wortes nachgehen.“ Ein absoluter Vorteil: Für das „Samstagspilgern“ musste keine neue Infrastruktur geschaffen werden. Die Wege sind bereits seit mehreren Jahren vorhanden, manche Stationen am Weg sind es seit Hunderten von Jahren.

Info: Die Samstagspilgerwege sind unterschiedlich lang – von eineinhalb Stunden bis zu einem ganzen Tag kann der Weg dauern. Begleitet werden die Pilger von Menschen, die Erfahrung mit dieser Art der Spiritualität haben. „Sie stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn sich beim Pilgern Gesprächsbedarf entwickelt“, sagt Belinda Unger. Unterwegs versorgen sich die Teilnehmer selber mit mitgebrachtem Essen und eigenen Getränken. Die Anfahrt und die Rückreise organisieren die Teilnehmer ebenfalls selber. Die Touren sind so gelegt, dass die Rückkehr mit Bus oder Zug möglich ist.

Der attraktiv aufgemachte Flyer fasst in übersichtlichen Kurzbeschreibungen die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Samstagspilgern zusammen. Er liegt bei den Gästeämtern der Region und den Kooperationspartnern auf.

10. Die Bürgerstiftung Wangen startet mit vielen engagierten Köpfen

Der StiftungsvorstandJetzt kann die Bürgerstiftung Wangen im Allgäu ihre Arbeit aufnehmen. Regierungspräsident Hermann Strampfer hat bei einer Feier im Rathaus Oberbürgermeister Michael Lang die Stiftungsurkunde überreicht. Damit ist die Bürgerstiftung Wangen im Allgäu samt ihrer Gremien offiziell eingesetzt.

Die Bürgerstiftung Wangen startet mit einem stattlichen Kapital. Den Grundstock bildet die Erbschaft Moryc in Höhe von 350.000 Euro. Dazu kam im vergangenen Jahr das Erbe von Josef Heine, der der Stiftung ein Geldvermögen von rund 900.000 Euro hinterließ. Dazu kommen Liegenschaften.

Startkapital beträgt 1,3 Millionen Euro
Zinsen sowie eine Spende der Volksbank Allgäu-West in Höhe von 5.000 Euro sowie die Einnahmen zweier Sammlungen beim Neujahrsempfang der Stadt Wangen ließen das Vermögen bis zum Januar 2013 auf mehr als 1,3 Millionen Euro anwachsen. Und schon jetzt ist klar, dass im Lauf des Jahres noch einmal knapp 100.000 Euro dazukommen werden, die 2009 als Erbe an die Stadt zur Verwendung in einer Stiftung fielen.

Anlagen ohne Risiko
„Dieses ordentlich große Startguthaben“, wie Oberbürgermeister Michael Lang sagt, ermöglicht der Stiftung einen guten Start – und das, obwohl derzeit auf dem Anlagemarkt risikolos nur geringe Renditen erwirtschaftet werden können. Wichtig ist aber allen Beteiligten, dass das eingebrachte Geld ohne Risiken angelegt wird.

Start für Projekte ist der Sommer
Im Sommer sollen die ersten konkreten Projekte starten. Welche dies genau sein werden, ist noch nicht klar. Darüber werden Stiftungsvorstand und Stiftungsrat in den nächsten Sitzungen beraten. Klar ist auf alle Fälle eines: Der Stifter Emil Moryc wollte, dass sein Beitrag nur für die Belange von bedürftigen Kindern und Jugendlichen eingesetzt wird.

Satzung lässt Spielräume
Die Satzung der Bürgerstiftung Wangen im Allgäu lässt ansonsten – wie bei Bürgerstiftungen üblich – den Akteuren einen großen Spielraum in ihren Entscheidungen. Die Gremien werden sich deshalb in den kommenden Monaten unter anderem auch mit der Frage befassen, wo generell Schwerpunkte gesetzt werden sollen.

Viele Menschen hatten sich bereit erklärt, bei der Bürgerstiftung Wangen mitzuarbeiten. Der Gemeinderat der Stadt Wangen im Allgäu wählte unter ihnen die Mitglieder des Stiftungsvorstands und des Stiftungsrats.

Dem Stiftungsvorstand gehören an: Michael Lang, Oberbürgermeister Wangen im Allgäu, Maria Werder, Ingrid Grohe, Volker Leberer, sowie Prof. Dr. Andreas Grüneberger.

Fünf Gemeinderäte und sechs weitere Wangener Bürger gehören dem Stiftungsrat an. Derzeit sind dies:

Dr. Maria Braun, Theobald Harlacher, Otto Lautenschlager, Siegfried Spangenberg, Siegbert Schlor (allesamt im Gemeinderat), Dr. Helga Wiedemann, Susann Rehfuss-Dreher, Emilia Steiner, Gisela Stetter, Prof. Franz Biggel sowie Eberhard Heine.

Geschäftsstelle und UnterstützerDie Geschäftsstelle der Wangener Bürgerstiftung ist bei der Stadt angesiedelt. Dort steht Armin Bauser, Leiter des Liegenschaftsamtes, als Ansprechpartner zur Verfügung. Er hatte schon im Vorfeld der Gründung die Gesamtverantwortung inne. Ihn unterstützen Ruheständlerin Waltraud Schwarz, die früher im Büro der Bürgermeister Locher und später Mauch gearbeitet hat, sowie die freie Redakteurin und Journalistin Susanne Müller. Ein waches Auge auf die Finanzen haben Ludwig Hänsler von der Volksbank Allgäu-West und Franz Zwisler von der Kreissparkasse Ravensburg. Sämtliche Mitarbeitenden sind ehrenamtlich tätig. Starken Anteil an der Gründung hatten bei der Vorbereitung auch: Dr. Rainer Jensch, Archivar im Stadtarchiv Wangen, und Christina Schnitzler, Rechnungsprüferin bei der Stadt Wangen, deren Handschrift die Satzung trägt.

Regierungspräsident überreicht die Stifterurkunde
Regierungspräsident Hermann Strampfer schrieb den Bürgerstiftungen im Allgemeinen, der Wangener im Besonderen, eine Reihe guter Eigenschaften zu. Grundsätzlich gelte: „Sie sind der Humus für Bürgerschaftliches Engagement.“ Strampfer hatte Wert darauf gelegt, die Stiftungsurkunde persönlich nach Wangen zu bringen. „Es ist ein besonderer Anlass, ein Ereignis, das noch relativ selten und eher ungewöhnlich ist. Deshalb ist es mir wichtig, dass ich persönlich anwesend sein kann.“ Zwar boome derzeit das Stifterwesen. Allein Baden-Württemberg habe 2900 Stiftungen insgesamt, ganz Deutschland 19.000. Und doch befand der Regierungspräsident: „Es gibt noch zu wenig Bürgerstiftungen. Und ich finde, es ist eine wunderbare I dee, die man unterstützen sollte.“ In Baden-Württemberg sind es derzeit 159 Bürgerstiftungen.

Große Summen in der Hand der Stiftungen
Die Stiftungen bewegen große Summen Geld, die fünf großen baden-württembergischen Stiftungen wie die Robert-Bosch-Stiftung oder die Landesstiftung allein 100 Milliarden Euro. Jährlich schütten sie laut Strampfer 16 Milliarden für gute Zwecke aus. Die Summe errechnet sich aus Zustiftungen, Spenden und Erträgen.

Sehr, sehr, sehr viel Geld
Die Bürgerstiftungen hingegen seien wesentlich kleiner, aber sie erzielten für den einzelnen Menschen viel mehr Wirkung. Zum Startkapital der Wangener Stiftung sagte Strampfer: „1,4 Millionen Euro – das ist sehr, sehr, sehr viel Geld für eine Bürgerstiftung.“

Solche Stiftungen von Bürgern für Bürger hätten die Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und zu binden. Dabei gehe es nicht nur um Stifter und möglichst große Summen. Es gehe auch darum, Nähe und Kommunikation zu schaffen. Sie sind laut Strampfer eine Plattform für bürgerschaftlichen Einsatz. „Die Bürgerstiftung ist kein exklusiver Club, sondern sie sucht geradezu die Öffentlichkeit“, sagte der RP-Präsident.

Bürgerstiftungen schaffen Verbindung
„Sie sind eine Ideen- und Handlungsschmiede – und sie bieten dem Menschen eine Selbstwirksamkeitserfahrung.“ Und somit bieten sie auch eine „riesengroße Chance für Kommunen und Städte“, denen heute immer öfter ein kommunales Zentrum verloren geht. In dieser Hinsicht bilde Wangen allerdings eine sehr positive Ausnahme. Hier werde nicht nur das städtische Zentrum entwickelt, hier gebe es auch eine sehr große Zahl von ehrenamtlich Tätigen. Ganz wichtig: „Eine Bürgerstiftung ist keine Konkurrenz zu den Vereinen, sie soll und will deren Tätigkeit eher unterstützen.“

Gen der Unsterblichkeit
Und dennoch kommt natürlich den Stiftern eine große Bedeutung zu. Mit Blick auf die lange historische Tradition von Hospitalstiftungen sagte Strampfer: „Das Wesen der Stiftungen ist: Sie lösen sich von den Menschen. Sie tragen das Gen der Unsterblichkeit ins sich.“ Also: „ Wer in die Ewigkeit eingehen will, muss stiften.“ Dass mit dem eingebrachten Geld kein Schindluder getrieben werden kann, darüber wacht auch der Staat. Im Fall der Bürgerstiftung Wangen im Allgäu ist dies das Regierungspräsidium Tübingen. Es achtet darauf, dass nicht nur die Satzung der Stiftung, sondern auch der jeweils zum Ausdruck gebrachte Stifterwille bei der Vergabe der Erträge beachtet wird.

Dank an den Gemeinderat
Strampfer dankte Oberbürgermeister Michael Lang und dem Gemeinderat der Stadt dafür, dass sie die Idee geboren und umgesetzt haben. Und er gratulierte, dass die Stadt im Herbst 2012 bei der Vorstellung der Bürgerstiftung Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner, der auch der Ulmer Bürgerstiftung vorsteht, als Redner gewonnen hatte. „Wenn Oberbürgermeister Ivo Gönner etwas vormacht, kann man es beruhigt nachmachen“, sagte Strampfer (CDU) über Gönner (SPD).

Eintrag ins Goldene Buch
Oberbürgermeister Michael Lang bat Strampfer zur Feier des besonderen und für Wangen auch historisch wichtigen Datums, sich und den Text der Stifungsurkunde ins Goldene Buch der Stadt Wangen einzutragen.


11. Umweltminister Franz Untersteller überreicht den European Energy Award

Wangen im Allgäu leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und der Senkung des CO2-Ausstoßes. Zeichen dafür ist die Auszeichnung mit dem European Energy Award. Dieses Zertifikat bekommen Kommunen, wenn sie ihre Aufgaben auf dem Energiesektor erfüllt haben. Wangen im Allgäu hat die Zertifizierung ihres Energieverbrauchs bereits zum zweiten Mal hinter sich. Sie erreichte 73 Prozent ihrer Energieziele und verpasste die Auszeichnung mit Gold nur um zwei Prozent.

Der baden-württembergische Umweltminister, Franz Untersteller, hat Anfang Februar in Ravensburg unter mehreren Kommunen aus dem Landkreis Ravensburg auch Wangen im Allgäu mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet. Er sagte: „Für die Landesregierung sind Städte, Gemeinden und Landkreise unentbehrliche Verbündete bei der Umsetzung unserer ambitionierten energie- und klimaschutzpolitischen Ziele. Hierfür hat sich der European Energy Award inzwischen als äußerst nützliches Instrument etabliert.“ Indem die Kommunen die Treibhausgasemissionen auf ihrem Gebiet reduzierten, Energie effizienter einsetzten und erneuerbare Energien in ihren Liegenschaften nutzten, erfüllten sie eine wichtige Vorbildfunktion. „Ich hoffe, dass noch viel e andere Kommunen diesen guten Beispielen folgen werden“, betonte Franz Untersteller.

Kriterien sind zu erfüllen
Wer den „European Energy Award“ bekommen will, muss eine Reihe von Kriterien erfüllen. Zunächst muss ein energiepolitisches Programm aufgestellt werden, das der Kommune als Handlungsanweisung dient. In Wangen hatte ein Energieteam aus Mitgliedern der Stadtverwaltung, des Gemeinderats interessierten Bürgern, dem beratend die unabhängige Energieagentur Ravensburg zur Seite stand, in folgenden Handlungsfeldern Aufgaben herausgearbeitet:

  1. „Entwicklungsplanung, Raumordnung“,
  2. „Kommunale Gebäude, Anlagen“,
  3. „Versorgung, Entsorgung“,
  4. „Mobilität“,
  5. „Interne Organisation“
  6. „Kommunikation, Kooperation“.

Beim ersten Mal 67 Prozent erreicht
Im November 2009 bekam die Stadt Wangen im Allgäu erstmals den Energy Award. Damals hatte sie eine Quote von 67 Prozent erzielt. Da für den Energy Award nach drei Jahren der Stand der Entwicklung erneut überprüft wird, wurden die Wangener Energie- und Klimaschutzaktivitäten im November 2012 wieder unter die Lupe genommen.

Beim zweiten Mal nur knapp an Gold vorbei
Ergebnis: Mit 73 Prozent der möglichen Punkte wurde die Stadt für weitere drei Jahre mit dem European Energy Award ausgezeichnet. Folgende Projekte trugen zum Erfolg bei:

  • Ein Leitbild mit qualifizierten und quantifizierten Zielsetzungen, die sich vor allem auf die CO2-Einsparung beziehen.
  • Die Stadt hat ein energiepolitisches Arbeitsprogramm bis zum Jahr 2020 aufgestellt.
  • Die Gründung von Stadtwerken mit dem Betrieb von Wasserkraftwerken und der Nahwärmeversorgung mit Holzhackschnitzeln.
  • Die Hausmeister öffentlicher Gebäude wurden in Sachen Energieeffizienz geschult. Sie wurden sensibilisiert für Fragen des richtigen Heizens und Lüftens. Geschult hat die Energieagentur Ravensburg.
  • Mehr als 40 Prozent des von der Kommune für den Betrieb ihrer Gebäude, der Wasserversorgung, der Straßenbeleuchtung und anderer Einrichtungen benötigten Stroms ist Ökostrom.
  • Die Stadt bezieht Erdgas mit 30-prozentigem Bio-Erdgasanteil. Das Bio-Erdgas kommt von der Aufbereitungs- und. Einspeiseanlage Kißlegg-Rahmhaus der Thüga.
  • Die Stadt stellt Wärme aus Biomasse (Hackschnitzel, Pellets) bereit: Im Jahr 2012 wurden rund 23 Prozent des kommunalen Wärmebedarfs mit Biomasse abgedeckt. Ebenfalls 2012 lag die Quote der kommunalen Gebäude für den Wärmebezug aus regenerativen Quellen, also Bio-Erdgas und Biomasse, bei rund 45 Prozent.
  • Eine Prioritätenliste zur Sanierung kommunaler Gebäude und zur Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen.
  • Die Gründung einer interkommunalen Bürgerenergiegenossenschaft (BEG), die mit aktuell 464 Mitgliedern und einer Eigenkapitalsumme von 635.300 Euro (Stand: Oktober 2012) zu den Größten im Land gehört. Die Gründung wurde nicht wegen des Energy Awards betrieben, sondern ergab sich parallel dazu. Die BEG kooperiert mit dem Stromversorger EnBW.
  • Zwei kommunale Wasserkraftanlagen mit 300 Kilowatt Leistung (Triebwerk T 8 in der Erba) und 50 Kilowatt (geplantes Mindestwasserkraftwerk am Argenwehr). T 8 wird erneuert und das Mindestwasserkraftwerk 2013 gebaut. Dieses kleine Kraftwerk soll am Argenwehr zusammen mit einem Fischpass 800 Liter Wasser pro Sekunde in der Argen belassen und 200.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Im Kraftwerk in der Erba (T 8) wird im Herbst 2013 die Turbine ausgetauscht. Eingebaut wird eine hocheffiziente, doppelt geregelte Kaplanturbine, die wiederum mit einem so genannten Permanentmagnet-erregten Generator gekoppelt ist. Geplant ist, die Anlage bis Ende des Jahres in Betrieb zu nehmen. Die langfristige Wirtschaftlichkeit der Anlage ist gesichert durch die Einspeisevergütung. Der Joker obendrauf ist die Tatsache, dass der Strom aus beiden Anlagen in den Liegenschaften der Stadt Wangen im Allgäu selber genutzt werden kann. Das bedeutet, sie muss nicht Energie teuer zukaufen. Zudem wird die 2011 begonnene Sanierung des Triebwerkskanals zwischen dem Argenwehr und dem Kraftwerk T 8 und fortgesetzt. Beim Wehr wird ein Horizontalrechen eingesetzt, der verhindern soll, dass Fische in die Sackgasse schwimmen. Für sie wird am Wehr ein Umgehungsgerinne als Fischpass gebaut, damit sie neben dem geplanten Mindestwasserkaftwerk auf- und absteigen können.
  • Der Entwurf eines LED-Beleuchtungskonzepts für Straßen und Brücken. 2013 – so ist es geplant – wird die Tiefgarage auf LED-Leuchtmittel umgestellt. Das ist sinnvoll, weil die Beleuchtung dort fast rund um die Uhr in Betrieb ist. Es ist daran gedacht, eine permanente Grundhelligkeit herzustellen. Wenn jemand die Tiefgarage betritt, soll die Beleuchtung hochfahren. Der Bund fördert die Umstellung mit 20 Prozent der Kosten. In einzelnen Straßenabschnitten wurde bereits im Rahmen eines Pilotprojekts die Straßenbeleuchtung auf LED-Basis nachgerüstet.
  • Rund 30 Prozent des verbrauchten Stroms im gesamten Gebiet der Großen Kreisstadt stammen rein rechnerisch aus Anlagen, die unter das erneuerbare Energien Gesetz fallen oder mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wurden.
  • Im gesamten Stadtgebiet gibt es eine rund 22-prozentige Wärmeabdeckung aus regenerativen Energiequellen.
  • Die Wasserversorgung ist mit einem Energieaufwand 0,23 Kilowattstunden pro Kubikmeter zum Pumpen des Wassers besonders energieeffizient.
  • Das Abwasser wird mit regenerativer Klärschlammtrocknung energieeffizient gereinigt.
  • Mehrere Gebäude an der Jahnstraße und Liebigstraße beziehen regenerative Nahwärme, erzeugt aus Holzhackschnitzeln im Heizwerk der Stadtwerke hinter dem Allgäustadion.
  • Eine interkommunale Mitarbeiterschulung „Energieeffizienz in der Verwaltung“ wurde organisiert. Ausgeführt wurde sie von der Energieagentur Ravensburg.
  • Dem Energieteam wurden vorbildliche Sitzungen bescheinigt. Die 30-köpfige Gruppe, der Mitglieder der Verwaltung und des Gemeinderats ebenso angehören wie interessierte Bürger, traf sich drei- bis viermal jährlich.
  • In Zusammenarbeit mit dem Wangener Handwerk hat die Stadt eine Heizungspumpen-Austauschaktion organisiert und gefördert. Die Stadt Wangen gibt einen Zuschuss von 30 Euro.
  • Um die Bürger zu motivieren, Wohngebäude zu dämmen und damit den Heizwärmeverbrauch zu reduzieren, hat die Große Kreisstadt eine Thermografie-Aktion zum Aufspüren von Wärmelecks unter bestimmten Voraussetzungen mit 100 Euro unterstützt.

Neuer Anlauf
Die Stadt Wangen im Allgäu will die Bemühungen um den Klimaschutz weiter verstärken und im nächsten Anlauf den European Energy Award in Gold erreichen. Das bedeutet, Aufgaben, die bereits begonnen wurde, werden weitergeführt werden, wie die Thermografie-Aktion. Das Energieteam wird weiter tagen und auch die Energieagentur Ravensburg wird die Stadt Wangen im Allgäu weiter unterstützen. Und neue Aufgaben sollen angegangen werden. Geplant ist ein Klimaschutzkonzept für das gesamte Stadtgebiet.

Für die Soziale Stadt Erba/Auwiesen soll ein Energiekonzept erarbeitet werden mit dem Ziel, diesen Teil der Stadt zu einem „energieautonomen Gebiet“ zu machen. Auch könnte Nahwärme aus dem Heizwerk oder aus der Wärmerückgewinnung aus Abwasser ins Spiel kommen und das jetzige Kesselhaus auf dem Erba-Gelände könnte als Energiezentrale genutzt werden. Die kommunale Wasserkraftnutzung soll ausgebaut werden. Ziel ist es, den städtischen Stromverbrauch zu 100 Prozent aus Wasserkraft zu speisen.

So wurde noch 2012 die Wasserkraftanlage der Neuen Textilveredelung Wangen (T 4) von den Stadtwerken erworben, so dass die Turbine und der Kanal auch dort erneuert werden können. Bis es so weit ist, muss ein neues wasserrechtliches Verfahren für das Wasserkraftwerk auf dem NTW-Gelände durchlaufen werden. Die Signale aus dem Landratsamt Ravensburg, wo die untere Wasserbehörde angesiedelt ist, sind positiv. Technisch notwendig ist der Bau eines neuen Krafthauses, das dann auch mit einer neuen Turbine ausgerüstet wird. Sie wird 1,8 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und damit eine Erhöhung der Jahresarbeit gegenüber der alten Maschine um 130 Prozent bringen. Der Kanal muss grundlegend saniert werden, und auch das Epplingser Wehr muss erneuert werden. Es wird mit einem Fischpass ergänzt, so dass dort erstmals Fische auf- und absteigen können. Gleichzeitig wird stets eine großzügig bemessene Mindestwassermenge in der Argen belassen. Beides wird erheblich zur ökologischen Qualität des Kraftwerks beitragen.

An der Stelle des ehemaligen Aquädukts, das vom Pfingsthochwasser 1999 zerstört wurde, ist ein Düker vorgesehen – ähnlich wie der bestehende am Kanal bei der Erba. Das wiederum bedeutet eine hohe Sicherheit für die Bewohner des Kohlplatzes. Den alten Generator aus dem Jahr 1918 wollen die Stadtwerke als Industriedenkmal erhalten.

Das Nahwärmenetz soll weiter ausgebaut werden. Derzeit arbeitet die Stadt daran, die Berger-Höhe-Schule an das Nahwärmenetz anzuschließen. Auch die beiden Blockheizkraftwerke in der Schule sollen an das Netz gebracht werden und ihre Wärme ins Netz einspeisen. Ein weiteres Blockheizkraftwerk soll dort 2014 gebaut werden. Da zwischen Heizanlage und Schule auch eine Reihe privater Anlieger sind, bieten die Stadtwerke auch diesen die Möglichkeit eines Anschlusses an das Nahwärmenetz an.

Auch das künftige Pflegeheim der Hospitalstiftung im Ebnet soll ans Nahwärmenetz angeschlossen werden. Ebenso sollen noch 2013 die Umkleiden und Duschen des Allgäustad ions ans Nahwärmenetz gehen. Allein mit dem Anschluss dieser Gebäude wird das Leitungsnetz der Heizanlage in seiner Länge fast verdoppelt. Weitere „Kandidaten“ für einen Anschluss ans Wärmenetz sind die Argensporthalle und die Lothar-Weiß-Halle auf der Argeninsel. Auch das Amtsgericht und der Kindergarten am Gottesacker kämen dafür in Frage. Da die Zeichen auf Ausbau stehen, wird 2015 auch die Heizzentrale erweitert werden. Ein zweiter Biomassekessel soll dort eingebaut werden.

Geh- und Radwege sollen ausgebaut werden. Zwei Verbindungen sind in der Planung: Von Leupolz nach Leupolzbauhof und von Primisweiler nach Hiltensweiler. Um bei der Mobilität eine höhere Energieeffizienz und eine Einsparung an CO2 zu erreichen, gibt es bereits einen Prius Plug-in-Hybrid, der rein elektrisch 20 Kilometer weit fahren und damit bei vielen Wegen im Stadtgebiet bestens eingesetzt werden kann. Der nächste neu zu beschaffende Pkw soll ein reines Elektroauto sein.

Kommunale Neubauten sollen den Passivhausstandard bekommen. Es ist zu erwarten, dass diese Anforderung bundesweit in absehbarer Zeit Vorschrift wird. Die Stadt Wangen im Allgäu wird in diesem Punkt jetzt schon vorangehen.


12. Der Festsaal für Wangen in der Waldorfschule nimmt Kontur an

Der „Festsaal für Wangen“ in der Waldorfschule in Wangen im Allgäu ist noch eine Großbaustelle. Doch die Konturen versprechen einen sehr schönen Raum. Dass er auch akustisch und technisch deutlich aufgewertet wird, versprechen die Bauherren und Architekten.

Der für zwei Millionen Euro komplett sanierte Festsaal wird nicht nur die Schule, sondern vor allem auch all jene Kulturschaffenden in Wangen und der Region begeistern, die ihn seit vielen Jahren nutzen und nun seit Monaten als Veranstaltungsort vermissen.

Die Bauarbeiten sollen Ende April abgeschlossen werden. Eröffnung mit einer glanzvollen Benefizgala ist am 15. Juni. Die Einnahmen aus der Gala sollen helfen, den Bau zu finanzieren. Auch darüber hinaus bittet der Waldorfschulverein um Spenden.

Stadt Wangen beteiligt sich finanziell

Einen Teil der Kosten nimmt dem Verein die Stadt Wangen ab. 650 000 Euro sind im städtischen Haushalt für diesen Zweck verplant. Dabei geht es nicht um ein Sponsoring für die Waldorfschule. Es geht vielmehr darum, den größten Festsaal in der Stadt fit zu machen zum Nutzen aller, wie Oberbürgermeister Michael Lang sagt.

Wangener Festsaal Nummer eins

Für Lang ist der Raum „der Festsaal Nummer eins in Wangen“. Nach der Sanierung wird er 650 bis 700 Zuschauer fassen und nimmt damit ein deutlich größeres Publikum auf als die Stadthalle. Beide Räumlichkeiten sind keine Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich. „Das hier ist der Festsaal, den wir in Wangen brauchen“, sagt Lang. Die Statistik gibt ihm Recht.

Viele Vereine nutzen den Saal

Rund 50 Prozent der Veranstaltungen in dem Saal werden von Vereinen oder Veranstaltern ausgerichtet, die nichts mit der Waldorfschule zu tun haben werden. Man denke nur an die Stadtkapelle, die ihr Silvesterkonzert in dem Saal spielt, an den Wangener Kulturverein „Kultrast“, der den Saal bereits früher mit großen Namen der Kabarett-Szene gefüllt hat, oder an den Röthenbacher Männerchor, der hier in der Adventszeit stets seine Fans versammelte.Weil das so ist, hat auch der Gemeinderat die teilweise Übernahme der Baukosten genehmigt.

Agenturen zeigen Interesse

Auch künftig werden viele “Fremde” den Saal der Waldorfschule in Anspruch nehmen. Und – so wie es aussieht – wird der Saal dann von noch mehr Kulturschaffenden bespielt werden als bisher. Denn, wie Pit Hartmann als Vertreter der Waldorfschule sagt, es gibt bereits eine ganze Reihe von Anfragen für den Saal – auch von Agenturen – die auf der Suche nach einem Raum sind, der in der Region liegt, aber in der Größe zwischen Stadthalle und Bigbox oder Oberschwabenhalle liegt, und dazu auch bühnentechnisch auf der Stand der Zeit ist.

Gewaltige Summe

Für die Schule sind die 2 Millionen Euro, die der Bau verschlingt eine gewaltige Investition. Weil das so ist und weil der Saal eben auch ein Saal für die Wangener ist, wirbt die Waldorfschule um Unterstützung. Sie klopft bei Unternehmen an, aber sie bittet auch alle anderen Bürger, sich mit einer Spende an der Sanierung des Saals zu beteiligen.

Eine Spende für die Allgemeinheit

Weil die Vertreter der Waldorfschule in Gesprächen mit Unternehmen immer wieder die Erfahrung machen, dass ihre Bitte um eine Spende, als eine Bitte um eine Spende für die Waldorfschule verstanden wird, sind sie an die Öffentlichkeit gegangen. Frieder Grimm: „Wir brauchen die Spenden letztlich für diesen Teil, der den Vereinen und Kulturtreibenden in Wangen und der Region zur Verfügung steht. Um das klar zu machen, sind wir in die Öffentlichkeit gegangen.“ Welchen Wert dieser Veranstaltungsort für die Stadt Wangen und ihre Bürger hat, haben unter anderen die Unternehmerfamilie Fröhlich, aber auch die Kreissparkasse Ravensburg verstanden.

Prominente Schirmherrin

Mit ihrem Namen stellt sich auch Schauspielerin Christine Urspruch, bundesweit bekannt als „Alberich“ im Münsteraner Tatort oder als das „Sams“, in den Dienst der guten Sache und wirbt als Schirmherrin. Ihr Mann, Regisseur Tobias Materna, war selber Wangener Waldorfschüler, ihre gemeinsame Tochter geht ebenfalls dort zur Schule – Gründe genug, aus eigener Anschauung und Überzeugung für das Vorhaben zu werben.

„Dieser kulturelle Ort ermöglicht es, Künstler in die Stadt zu holen“, sagt Urspruch. Sie wird zusammen mit dem Kabarettisten Uli Boettcher die Benefizgala moderieren. „Es wir einige Überraschungsgäste geben.“ Schmunzelnd wirft ihr Mann, Tobias Materna ein: „Je nachdem wie sehr das Spendenbarometer steigt, kommen mehr oder weniger Akteure.“

Ein solches Spendenbarometer wird an der Waldorfschule zeigen, wie viel Geld schon im Topf für den „Festsaal für Wangen“ ist – nicht nur wegen der Gala, sondern um insgesamt Transparenz zu schaffen.

Eine ungewöhnliche Baustelle

Nach 25 Jahren wurde der Festsaal der Waldorfschule grundlegend saniert. Von einer Baustelle, die „alles ist außer Standard“, berichtet Architekt Reinhold Locher. Die erste Schwierigkeit war die zwölf Meter hohe Decke: „Die Grundintention war, die Decke in der Form zu behalten. Das allerdings war schwierig, denn die Konzeption hat akustische Mängel.“ Zudem musste dort viel Technik untergebracht werden – alles zusammen eine echte Herausforderung für die Trockenbauer. Aber auch allen anderen Handwerkern stellt Locher gemeinsam mit seinem Kollegen Arno Heim ein tolles Zeugnis aus. „Es ist ein tolles Team aus Handwerkern aus der Region. Sie sind alle sehr motiviert – auch weil sie spüren, dass das kein gewöhnlicher Raum ist.“

Das ist das Sanierungspaket:

  • Moderne, professionelle Licht-, Ton- und Bühnentechnik
  • Eine neue wegen der LED-Leuchten sparsame und wartungsarme Beleuchtung
  • Eine verbesserte Akustik
  • Der Neuaufbau und die Dämmung der freitragenden Decke
  • Eine neue Heizungs- und Lüftungsanlage mit hohem Wirkungsgrad, Wärmerückgewinnung und Fußboden-Grundheizung
  • Neue Fußböden
  • Eine neue Farbgestaltung, die von Blau in ein warmes Rot übergeht
  • Umfangreiche Brandschutzmaßnahmen

Das sind die Spendenkonten:

Wer die Sanierung des „Festsaals für Wangen“ unterstützen möchte, der kann spenden an

  • Freie Waldorfschule Wangen e.V. Kreissparkasse Ravensburg, Konto: 101 105 495, BLZ 650 501 10, Kennwort: „Spende Festsaal“, IBAN DE87 650 50110 0101 1054 95, BIC SOLADES1RVB
  • Oder bei der Volksbank Allgäu-West, Konto 34980610, BLZ 650 920 10 „Spende Festsaal“, IBAN DE82 6509 20 10 0034 9806 10, GENODES1WAN

13. Gäste aus La Garenne-Colombes verbringen die Fasnet in Wangen

Aus La Garenne-Colombes ist zur Fasnet eine Delegation angereist. Besuche aus der französischen Partnerstadt zu dieser Jahreszeit haben in Wangen Tradition.

Drei Mitglieder des Roten Kreuzes sowie acht Beigeordnete und Stadträte unter der Leitung von Christine Vaussouè nahmen den Weg von Paris auf sich, um mit den Wangenern Fasnet zu feiern. Am Abend des Bromigen Freitag kamen sie im tief verschneiten Allgäu an und blieben (fast) bis zum Ende der närrischen Hoch-Zeit.

Französisches DRK im Einsatz

Die Rot-Kreuz-Abteilung begleitete ihre Kollegen vom DRK-Ortsverein Wangen bei ihren Einsätzen in Wangen und Haslach und wurde in der übrigen Zeit von den Familien betreut, bei denen sie untergebracht war. Für die Stadträte und Beigeordneten hatte die Stadt ein Programm organisiert. Am Fasnetssamstag standen in Neuravensburg der jüngst erweiterte Kindergarten und in Bettenweiler die Puppenstuben von Anita Merkt auf dem Besichtigungsprogramm. Am Sonntag nach der Narrenmesse mit Pfarrer Andreas Schulz, dem Schalmeienzug und den Narren ging es nach Bad Waldsee zum Hymer-Museum, wo sich die Gäste in die weite Reisewelt entführen ließen. Höhepunkte des Besuches waren am Fasnetsmontag der Zunftmeisterempfang im Rathaus und der Narrensprung am Nachmittag.

Das sind die nächsten Termine: Die nächsten Begegnungen mit La Garenne-Colombes sind der Besuch des Foyer Esquimaux vom 8. bis 12. Mai, der Europatag am 10. und 11. Mai sowie das Stadtfest in La Garenne-Colombes vom 21. bis 23. Juni.

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